Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht gehört mit zu den am schwersten zu durchdringenden Rechtsgebieten. Gleichzeitig kann ein Unternehmen durch sorgfältige Prüfung des Arbeitsrechts viel Geld sparen, etwa vor Ausspruch einer Kündigung. Hier finden Sie Urteile zum Thema Arbeitsrecht.

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Kritische Äußerungen erlaubt

Äußert sich ein Arbeitnehmer in einer Email kritisch über die Personalpolitik seines Arbeitgebers, kommt eine Kündigung nur in Betracht, wenn damit die Grenze der Meinungsäußerungsfreiheit überschritten ist. Mehr.

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Diskriminierung bei Bewerbersuche

Wird im Profil einer Stellenausschreibung ein Bewerber mit Deutsch als Muttersprache gesucht, liegt darin eine mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft gegenüber Personen mit nichtdeutscher Muttersprache. Mehr.

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Einstellung der Zahlung genügt nicht

Will ein Arbeitgeber die Zahlung von Zuschlägen für Sonn- und Feiertagsarbeit, die unter einem Widerrufsvorbehalt stehen, einstellen, muss er den Widerruf ausüben. Die bloße Einstellung der Zahlung stellt keinen Widerruf dar. Mehr.

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Auch ohne Chef-Unterschrift rechtens

Die Unterzeichnung eines Arbeitszeugnisses durch den Personalleiter stellt auch in einem kleinen Betrieb eine ordnungsgemäße Zeugnisform dar. Eine persönliche Unterzeichnung durch den Arbeitgeber kann nicht verlangt werden. Mehr.

Aufhebungsvertrag: Drohen gilt nicht

Droht ein Arbeitgeber mit einer außerordentlichen Kündigung, um einen Arbeitnehmer zu einem Aufhebungsvertrag zu bewegen, ist die Drohung widerrechtlich. Mehr.

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Keine diskriminierende Formulierung

Wählt ein Arbeitgeber in einer Stellenausschreibung eine Formulierung, die ältere Personen gegenüber jüngeren mittelbar benachteiligt, begründet dies die Vermutung einer Altersdiskriminierung. Mehr.

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Befristung erlaubt

Ein Arbeitgeber kann mit einem früheren Auszubildenden im Anschluss an die Ausbildung ein Beschäftigungsverhältnis mit sachgrundloser Befristung vereinbaren. Das vorangegangene Ausbildungsverhältnis steht dem nicht entgegen. Mehr.

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Arbeitszeugnisse: Was Arbeitgeber wissen müssen

Arbeitszeugnisse müssen wohlwollend formuliert sein. So steht es im Gesetz. Aber was heißt wohlwollend? Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschied: Will ein Mitarbeiter eine bessere Bewertung, muss er genaue Gründe dafür darlegen. Mehr.

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IHK Reutlingen Bereich: Recht und Steuern
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Schwerpunkte: Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, außergerichtliche Streitbeilegung, Sachverständigenwesen, Steuern, IHK-Gremium Kreis Tübingen: Geschäftsführung, Koordination Hoheitliche Aufgaben
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