Fachkräftemangel: Das tut die IHK dagegen

Bis 2035 werden in der Region Neckar-Alb 21.450 Arbeits- und Fachkräfte fehlen. Das zeigt der IHK-Fachkräftemonitor.

2035 werden in der Region Neckar-Alb 21.450 Arbeits- und Fachkräfte fehlen, zeigt der von den IHKs im Land in Auftrag gegebene Fachkräftemonitor. Er stellt zukünftige Entwicklungen am Arbeitsmarkt detailliert nach Branchen, Berufen und Regionen dar. Für 2026 werden 14.190 fehlende Arbeits- und Fachkräfte prognostiziert. Laut Auswertung für die drei Landkreise der Region gibt es unter anderem Engpässe bei Verkaufsberufen, medizinischen Gesundheitsberufen, in der Erziehung sowie bei Verkehrsberufen.

Gegenüber früheren Berechnungen ist die Arbeits- und Fachkräftelücke tatsächlich kleiner geworden. Das liegt vor allem an drei Faktoren: Die andauernde schwache wirtschaftliche Lage ist stärker als bisher einberechnet. Das gilt auch für die zunehmende Verlagerung von Wertschöpfung ins Ausland. Aus demographischer Sicht tragen zudem ein erhöhtes Renteneintrittsalter, die erhöhte Erwerbstätigkeit von Frauen und die unerwartet starke Zuwanderung zu einem schwächer ausgeprägten Arbeits- und Fachkräftemangel.