Region in Zahlen

82 Prozent der Fläche von Neckar-Alb sind laut Regionalatlas Deutschland Vegetationsflächen. Mehr als die Hälfte davon wird landwirtschaftlich genutzt – es sind etwa Äcker oder Streuobstwiesen. Hinzu kommen Wälder und Gehölze.

Besonders die weitläufige Streuobstlandschaft, eine der größten Europas, und das Biosphärengebiet Schwäbische Alb machen die Region für Einheimische wie Touristen attraktiv.

(Regionalatlas Deutschland, 2026)

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbFoto: MaxBaumann/iStockphoto.com

42 Prozent der Studierenden von MINT-Fächern in der Region Neckar-Alb sind Frauen. Damit liegt die Region 9 Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg.

Zu den MINT-Disziplinen zählen Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. In den Ingenieurwissenschaften dominieren allerdings weiterhin die Männer – ihr Anteil liegt hier bei 72 Prozent. /

(Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2025)

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbFoto: Alexander Raths - Fotolia.com

600 Millionen Euro erhält die Region Neckar-Alb in den nächsten zwölf Jahren vom Land Baden-Württemberg – und zwar aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Bundesregierung. Ein Teil davon geht als festes Budget an die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb. Weitere Mittel sind für Investitionen bestimmt und können direkt von den Kommunen abgerufen werden. An Projekten mangelt es nicht: Straßenausbau (B 27, B 463 in Lautlingen, Ortsumfahrung Reutlingen, Albaufstieg), Regional-Stadtbahn oder der Breitbandausbau kommen infrage. /

(Quelle: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg)

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbFoto: weyo - Fotolia.com

1.304 Arbeitsstunden je Erwerbstätigem wurden laut neuesten Zahlen des Statistischen Landesamts im Jahr 2023 in der Region Neckar-Alb geleistet. Klingt nicht schlecht. Doch zur Wahrheit gehört: Im Landesschnitt liegt die Stundenzahl bei 1.332. Da ist also Luft nach oben – und das in allen Landkreisen: Reutlingen kam auf 1.322, Tübingen auf 1.265 und der Zollernalbkreis auf 1.325 Arbeitsstunden. Wie ging nochmal das Lied vom Bruttosozialprodukt?

(Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2025)

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbGrafik: Art65395/shutterstock.com

44,0 Jahre alt ist die Bevölkerung Baden-Württembergs nach den neuesten Daten des Statistischen Landesamtes im Durchschnitt. In der Region liegt der Landkreis Reutlingen mit 44,3 Jahren am nächsten an diesem Wert. Der Zollernalbkreis liegt mit 45,1 Jahren darüber (nur vier Landkreise sind landesweit älter). Der Landkreis Tübingen ist mit 42,1 Jahren der Kreis mit der jüngsten Bevölkerung in der Region. Lediglich zwei Landkreise im Land sind noch jünger.

(Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2025)

Grafik: Man sieht den Ausschnitt eines Arms in Anzug, welcher vor einfarbigem, blauem Hintergrund eine Lupe hält. Grafik: makrushka/shutterstock.com