Betrug und Abzocke: Das sind die Maschen

Firmen werden immer wieder Opfer von Betrug und Abzocke. Dabei sind es oft die immer gleichen Maschen, die die Betrüger anwenden. Viele Unternehmen fallen zum Glück nicht darauf rein und bringen Versuche zur Anzeige und informieren auch die IHK. Die IHK stellt regelmäßig die häufigsten Betrugsmaschen zusammen und warnt andere Firmen, so dass sie hoffentlich nicht reinfallen.

Das sind die derzeit am häufigsten genutzten Tricks der Betrüger:

Betrug mit KI
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Der falsche Chef klingt täuschend echt

Bei der Betrugsmasche mit dem falschen Vorgesetzten kommt jetzt auch Software zum Einsatz, die Stimmen imitiert. Zusätzlich zur gefälschten E-Mail mit Zahlungsanweisungen lassen Kriminelle den vermeintlichen Chef eines Unternehmens bei seinen Mitarbeitern anrufen, um hohe Summen zu ergaunern. Mehr.

Genau hinschauen!
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Anzeigenaufträge: Genau hinschauen!

Ein Verlag mit Berliner Telefonnummer und Geschäftsadresse in der Türkei verschickt an Firmen in Neckar-Alb Korrekturabzüge für Anzeigenaufträge. Die IHK warnt ausdrücklich davor, etwas zu unterschreiben oder freizugeben. Mehr.

Ruf micht nicht mehr an!
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Aufschwätzer und Zeitfresser anzeigen

Ärgernis Telefonwerbung: Unternehmen können sich gegen unerlaubte Werbeanrufe wehren, indem sie diese bei der Bundesnetzagentur anzeigen. Mehr.

Kriminalität im Netz
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Liste verseuchter Anhänge in gefälschten E-Mails

Das Landeskriminalamt warnt Unternehmen vor Schadsoftware in gefälschten E-Mails von scheinbar vertrauten Absendern. Die Polizei hat Angriffsversuche ausgewertet und für Spamfilter eine Liste von Dateinamen und Betreffzeilen erstellt. Mehr.



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Vorsicht, Formularfalle!

Diese Masche ist leider seit Jahrzehnten erfolgreich: Immer wieder neue Anbieter versenden massenhaft als Rechnung getarnte Angebotsformulare an Gewerbetreibende. Mehr.

Teure Telefonate
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Abzocke mit teuren Rückrufen

Die Bundesnetzagentur schützt vor sogenannten Ping-Anrufen. Mobilfunkanbieter sollen nun eine kostenlose Preisansage für 56 internationale Vorwahlen vorschalten, um Verbraucher vor teuren Rückrufen zu warnen. Mehr.

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DSGVO: Erste Abmahn-Welle

Achtung bei Briefen einer „IGD Interessengemeinschaft Datenschutz e.V.“: Wegen fehlender SSL-Verschlüsselungen auf Unternehmens-Webseiten mahnt der Ludwigsfelder Verein DSGVO-Verstöße ab. Mehr.

Abzocker-Post hat einen Haken
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Inoffizielle Messeverzeichnisse

Herausgeber von inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen schreiben gezielt Messe-Aussteller an, um sie für einen Eintrag zu werben. Es droht eine langfristige wie teure Zahlungsverpflichtung. Mehr.

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Mieser Abo-Trick

Neue Abzock-Masche mit der Datenschutz-Grundverordnung: Unternehmen erhalten aktuell massenhaft Fax-Mitteilungen, die unseriöse Vertragsangebote enthalten. Mehr.

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Gefährliche Bewerber-E-Mails

Derzeit verzeichnet die Polizei Baden-Württemberg wieder deutlich steigende Fallzahlen im Zusammenhang mit so genannten Verschlüsselungstrojanern. Die Täter schleusen den Trojaner meist über gefälschte Bewerbungen ein, warnt das Landeskriminalamt. Mehr.

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E-Mail-Abzocke noch perfider - Mails einfach löschen

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt vor gefährlichen Angriffen mit IP-Spoofing und durch Hacken von E-Mail-Accounts. Im Fokus stehen Unternehmen. Mehr.

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Dubiose Handelsregister

Mit einer neuen Masche wollen dubiose Anbieter von Handelsregistern an das Geld von Gründern und Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Problem: „Viele Register verschwinden wieder genauso schnell wie sie aufgetaucht sind“, warnt Doris Möller vom DIHK vor den Abzockern. Mehr. 

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BKA warnt vor „Uwe Becker“

Mit einer neuen Masche des CEO-Betrugs gehen Gauner derzeit in Deutschland vor. Darauf weist das Bundeskriminalamt hin. Mehr.

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Als Großkunde getarnt, per E-Mail bestellt

"Fake-Customer" nennt die Polizei einen Trick, bei dem sich Betrüger als Mitarbeiter seriöser Firmen tarnen und Waren von hohem Wert an eigens eingerichtete Adressen in Großbritannien liefern lassen. Die Bestellungen kommen in täuschend echt anmutenden E-Mails. Das Landeskriminalamt empfiehlt, immer die Kontaktdaten zu überprüfen. Mehr zum Trick.

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Garantiert keine Steuererstattung

Vorsicht vor dieser Steuererstattung. Die wird teuer, weil ein falsches „Bundeszentralamt für Steuern“ versucht, Kontodaten von Firmen und Mitarbeitern zu ergaunern. Mehr.  

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Warnung vor „Golden Eye“

„Golden Eye“ klingt ja eigentlich wie James Bond. Doch leider handelt es sich in diesem Fall um einen Virus, der großen Schaden anrichten kann. Besonders perfide: Die schädlichen Mails tragen unter Umständen das Logo der Agentur für Arbeit. Mehr.

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„Wir haben unsere Bankverbindung geändert"

Die neuste Betrugsmasche geht so: Diesmal kommt eine Mitteilung an den Kunden, dass sich die Bankverbindung des Rechnungsstellers angeblich geändert habe. Das Landeskriminalamt (LKA) warnt: Bitte genau hinschauen. Mehr.

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Umsatzsteuer-Register: Unbedingt Papierkorb

Die IHK warnt vor Schreiben, die Firmen zur Eintragung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern auffordern. Die Schreiben sehen oft behördlich aus. Tatsächlich handelt es sich jedoch um versteckte Vertragsangebote. Wer unterschreibt, geht einen zwei Jahre laufenden Vertrag ein. Mehr.

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Warnung vor digitaler Erpressung

Das Landeskriminalamt warnt erneut vor gefälschten Bewerbungen per E-Mail. Die Mails sind virenverseucht. Zudem wollen die Betrüger das IT-System der angegriffenen Firma übernehmen und ein Lösegeld erpressen. Mehr.

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Falscher Chef schreibt E-Mails

Über 26 Millionen Euro haben Betrüger landesweit seit 2014 durch falsche Chef-E-Mails ergaunert. Das Landeskriminalamt warnt erneut vor der Masche, bei der die Abwesenheit der Firmenspitze genutzt wird. Die Masche wird auch "Fake President" genannt. Mehr.

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Keine Versicherung von der IHK

Unlautere Absender versuchen derzeit, Unternehmen Versicherungen zu verkaufen, und geben dabei vor, im Namen der IHK zu handeln. Die Mails sind gut zu erkennen, weil sie keine IHK-Absendeadresse enthalten. Mehr.

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Locky kommt näher

Dieser Trojaner hat es in sich. Locky versucht, die vorhandenen Daten von Computersystemen zu sperren, um damit Lösegeld zu erpressen. Was hilft: Genau hinschauen und Aufmerksamkeit. Wie Firmen sich schützen können: Mehr.

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Benötigen Sie eine Finanzierung?

"Benötigen Sie eine Finanzierung? Brauchen Sie Geld?" Mit diesen Fragen gehen E-Mails los, die zu Dutzenden heimische Firmen erreichen. Empfängern dieser Anfragen rät die IHK: Schnell löschen und nicht auf das Angebot eingehen. Mehr.

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Betrug beim Einkauf in China

Eigentlich kennen deutsche Unternehmen das Geschäft mit China. Trotzdem unterschätzen Viele die Risiken der bilateralen Geschäftsbeziehungen nach wie vor. Die Zahl der Betrugsfälle nimmt derzeit wieder zu. Wie Sie sich schützen können.

Cybercrime: Die Experten bei der Polizei

Das Landeskriminalamt hat für die Bekämpfung von Computersabotage und die Verbreitung von Viren, Würmern und Trojanern eine eigene Einrichtung geschaffen: Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime, kurz ZAC. Sie steht betroffenen Unternehmen zur Seite, wenn es einen Angriff über das Netz gegeben hat. Mehr Informationen zur ZAC:

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IHK Reutlingen Bereich: Recht und Steuern
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Schwerpunkte: Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, außergerichtliche Streitbeilegung, Sachverständigenwesen, Steuern, IHK-Gremium Kreis Tübingen: Geschäftsführung, Koordination Hoheitliche Aufgaben
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