„IHK vor Ort“ in Burladingen

Ambitionierter Plan bei Breitband

Welche Maßnahmen sind notwendig, um eine starke örtliche Wirtschaftsstruktur aufrechtzuerhalten und zu optimieren? Bei „IHK vor Ort“ in Burladingen wurde deutlich, dass dabei der Breitbandausbau eine große Rolle spielt.

Ambitionierter Plan bei BreitbandFoto: Maute

„Es ist wichtig, dass wir Innovationsstandort bleiben“, betonte Bürgermeister Davide Licht im Austausch mit 19 Unternehmerinnen und Unternehmern. Wie aus einer Umfrage der IHK hervorgeht, ist einer der maßgeblichen Faktoren der Zugang zu schnellem Internet. Und daran wird in Burladingen mit Hochdruck gearbeitet. „Wir sind da sehr ambitioniert dran“, ließ Davide Licht wissen. Den zeitlichen Rahmen skizzierte Benjamin Gauß vom städtischen Sachgebiet Tiefbau. Im Mai 2021 wurde mit dem Backbone-Ausbau begonnen, sechs von elf POP-Standorten stehen. „Wir liegen gut im Zeitplan. Ich hoffe, dass Mitte 2022 die komplette Backbone-Trasse fertiggestellt ist und alle POP-Standorte aktiv sind“, so Gauß. Unternehmer, die ihre Grundstücke an der Backbone-Trasse haben, können dann direkt angeschlossen werden. Die nächste Zeitschiene betrifft den Breitbandausbau, für den aktuell die Ausschreibung vorbereitet wird. Baubeginn ist 2023. Läuft alles wie geplant, könnte 2025 jedes Haus in der Kernstadt mit Glasfaser ausgestattet sein. Ab 2026 soll dann der Ausbau in den Ortsteilen weitergehen.

Gemeinsame Themen
Im Schulterschluss mit der IHK möchte die Stadt auch weitere Herausforderung der kommenden Jahre angehen – etwa das Thema Fachkräftemangel. Wie Matthias Miklautz, Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis, berichtete, werden laut Prognose bis 2035 rund 58.000 Fachkräfte fehlen. Mit Projekten wie „Wirtschaft macht Schule“, „Neustart für Studis“, „Integration durch Ausbildung“ und dem IHK-Karriereatlas wirkt die IHK dieser Entwicklung entgegen. Lobende Worte fand Jürgen Greß, Chef der Kreishandwerkerschaft Zollern-Alb, diesbezüglich auch für das Engagement der Burladinger Schulen. „Sie haben hier eine hervorragende Schulsozialarbeit“, betonte er. Ganze 58 Prozent der Schulabgänger würden in eine duale Ausbildung vermittelt. „Das ist nicht überall so.“ Auch in Sachen Infrastruktur bleibt Burladingen am Ball: Derzeit laufen Planungen für einen Kreisverkehr an der Kreuzung Stettener Straße und 2023 soll die Ortsdurchfahrt saniert werden. Außerdem ist die Stadt dabei, Flächen für die Gewerbegebietsentwicklung zu sondieren und attraktiven, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein weiteres Augenmerk gilt dem Tourismus und der Stärkung der Nahversorgung.

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Matthias Miklautz

Matthias Miklautz

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IHK-Zentrale
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Schwerpunkte: Regionalmanagement Zollernalbkreis, IHK-Gremium Zollernalbkreis: Geschäftsführung, Branchenbetreuung Tourismus, Unterrichtung für Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
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