Regionen gründen KI-Park-Genossenschaft

Planungen sind eingereicht

Die Regionen Neckar-Alb, Stuttgart und Karlsruhe haben zwei weitere Etappen auf ihrem Weg zum Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg zurückgelegt.

Planungen sind eingereichtFoto: Eisenhans/adobe.stock.com

Elf Partner aus den drei Regionen gründeten gemeinsam die Genossenschaft „Innovationspark Künstliche Intelligenz Baden-Württemberg eG“. Unter diesem Dach soll das zukunftweisende Gemeinschaftsprojekt zur Stärkung Baden-Württembergs als herausragendem Standort von Wirtschaft und Wissenschaft weiter vorangetrieben werden.

Außerdem reichten die Partner beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ihre detaillierten Planungen zu Inhalten, Flächen und Finanzierung des Vorhabens ein. Damit erfüllte die Allianz die in der zweiten Stufe geforderten Vorgaben des vom Land ausgeschriebenen Wettbewerbs „Innovationspark KI Baden-Württemberg“. Innerhalb weniger Monate haben die drei Regionen eine regionsübergreifende Genossenschaft gegründet und ein fundiertes Konzept für einen Innovationspark KI erarbeitet.

Neben der Gemeinschafts-Bewerbung der Regionen Neckar-Alb, Stuttgart und Karlsruhe gibt es für den Landeswettbewerb Bewerbungen aus Heilbronn, Freiburg und Ulm. Die endgültigen Gesamtkonzepte der Teilnehmer müssen dem Land bis zum 10. März vorgelegt werden. Welche Bewerbung als Sieger den Zuschlag und damit auch 47,5 Millionen Euro an Fördermitteln für das Projekt vom Land erhält, soll sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums abschließend im zweiten Quartal 2021 entscheiden.

Gründungsgenossen der Genossenschaft Innovationspark Künstliche Intelligenz Baden-Württemberg eG sind für die Region Stuttgart die Städte Stuttgart und Böblingen sowie der Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS). Für die Region Karlsruhe sind die Stadt Karlsruhe, die Technologieregion Karlsruhe GmbH sowie die Digitale Innovationszentrum GmbH (DIZ) mit dabei. Die Region Neckar-Alb ist vertreten durch die IHK Reutlingen und die Städte Tübingen und Reutlingen. Den Aufsichtsratsvorsitz übernimmt zunächst der Karlsruher Oberbürgermeister, Dr. Frank Mentrup. Seine Stellvertreter sind die Oberbürgermeister aus Stuttgart und Reutlingen, Dr. Frank Nopper und Thomas Keck. Die Geschäfte der jungen Genossenschaft führt der Vorstand. Der Aufsichtsrat wählte hierzu die Geschäftsführer der DIZ in Karlsruhe, David Hermanns, und der WRS in Stuttgart, Dr. Walter Rogg. Die Sprecherrolle soll der noch zu benennende Vertreter aus der Region Neckar-Alb übernehmen. Sitz der Genossenschaft ist Stuttgart.

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Dr. Markus Nawroth

Dr. Markus Nawroth

Standortpolitik
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Standortmarketing, Automobilwirtschaft, Netzwerk Senior Executives, Koordination Dienstleistungen, Geschäftsführer der Standortagentur Tübingen - Reutlingen - Zollernalb GmbH
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