EU-News
Für Sie zusammengestellt: Infos aus Brüssel für die unternehmerische Praxis.
Februar 2026
Wasserstoffmechanismus der EU: Chancen für Abnehmerunternehmen
Ein zentrales Element der EU-Wasserstoffstrategie ist der H2-Mechanismus, der durch die europäische Wasserstoffbank umgesetzt wird. Der Mechanismus richtet sich an Unternehmen, die ihre Dekarbonisierungsziele vorantreiben und von Chancen im Wasserstoffsektor profitieren möchten. Bis zum 20. März 2026 können Abnehmer ihr Interesse an über 260 eingereichten Projekten (davon rund 190 in der EU) bekunden und so potenzielle Partnerschaften aufbauen. Interessierte Unternehmen sollten bis spätestens 28. Februar 2026 eine Registrierung auf der Plattform abschließen, um rechtzeitig validiert zu werden. Ab dem 31. März 2026 erhalten teilnehmende Unternehmen individualisierte Ergebnisse, die ihnen helfen, potenzielle Geschäftspartner zu identifizieren und bilaterale Verhandlungen aufzunehmen.
Registrierung auf der Website der EU-Kommission
Außerdem gibt es ein Benutzerhandbuch für die Plattform
sowie eine E-Mail-Adresse für die Kontaktaufnahme: EU-ENERGY-PLATFORM(at)ec.europa.eu
Global Gateway Investment Hub: Deutsche Anlaufstelle
Der Global Gateway Investment Hub ist ein Angebot der Europäischen Kommission, um privatwirtschaftliche Investitionen in Subsahara-Afrika, Asien und Lateinamerika zu unterstützen. Die Anlaufstelle in Deutschland, das Global Gateway-"Team National", wird von mehreren Ministerien und Förderinstitutionen verantwortet: dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Auswärtigen Amt (AA). Beteiligt sind außerdem weitere Akteure wie die AWE, DEG, Euler Hermes, GIZ, GTAI und KfW. Projektanträge können über die Webseite der Website von GTAI eingereicht werden.
EU-Kommission will Vernichtung unverkaufter Bekleidung und Schuhe stoppen
Die EU-Kommission hat am 9. Februar 2026 neue Maßnahmen verabschiedet, um die Vernichtung unverkaufter Kleidung, Schuhe und Modeaccessoires zu stoppen. Die neuen Vorschriften im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) greifen ab 19. Juli 2026 für große Unternehmen. Mittelständische Unternehmen müssen sich voraussichtlich ab Juli 2030 daran halten. Die ESPR verpflichtet große Unternehmen bereits jetzt zur Offenlegung von Informationen über unverkaufte Waren, die sie entsorgen. Ab 2030 gelten die Offenlegungspflichten auch für mittelständische Unternehmen.
Mehr bei der IHK Reutlingen
EU bildet Taskforce zur Stärkung der Einfuhrkontrollen von Lebensmitteln
Die Europäische Kommission hat eine Taskforce eingerichtet, um sicherzustellen, dass Einfuhren von Lebens- und Futtermitteln aus Drittländern den EU-Standards entsprechen. Sie wird sich insbesondere mit der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Pestizidrückständen und koordinierten EU-Überwachungsmaßnahmen für bestimmte eingeführte Erzeugnisse befassen.
Mehr zur Taskforce auf der Website der EU-Kommission
Business Wallet: EU plant digitale Identität für Unternehmen
Die EU-Kommission will mit der “European Business Wallet“ eine digitale Identität für Unternehmen einführen. Sie soll es Firmen ermöglichen, sich EU-weit digital gegenüber Behörden auszuweisen, sicher zu kommunizieren und Dokumente auszutauschen. Die Nutzung ist freiwillig, Behörden müssen die Wallet jedoch akzeptieren. Private und öffentliche Anbieter dürfen Wallets bereitstellen, müssen diese aber vorher bei einer nationalen Aufsicht (in Deutschland: BSI und BNetzA) melden. Grundlage ist die bereits existierende eIDASVerordnung, auf der auch die geplante digitale Bürger-ID basiert.
Entwurf der Verordnung zur ”European Business Wallet" im EU-Amstsblatt
Januar 2026
EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen
Die EU-Staaten haben am 9.1.2026 mehrheitlich der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay zugestimmt. Damit steht das Abkommen mehr als 25 Jahre nach Beginn der Verhandlungen kurz vor dem Inkrafttreten. Die formelle schriftliche Zustimmung der Mitgliedstaaten sowie die Billigung durch das Europäische Parlament gelten als reine Formalität. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet deutliche wirtschaftliche Impulse für Europa, insbesondere für exportstarke Länder wie Deutschland. Bis 2040 könnten die EU-Exporte in die Mercosur-Region um rund 50 Milliarden Euro steigen. Mehr im Infoblatt der EU-Kommission.
Bulgarien führt den Euro ein
Bulgarien gehört seit dem 1. Januar 2026 zum Euroraum. Die Einführung des Euros stellt einen bedeutenden Meilenstein für Bulgarien dar. Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus neue Vorteile: Transaktionskosten und Wechselkursrisiken entfallen im Handel mit Bulgarien, der Zugang zum Binnenmarkt wird transparenter und einfacher. Gleichzeitig gewinnt Bulgarien als Stabilitäts- und Investitionsstandort der Eurozone an Bedeutung.
Südafrika: Clean Trade and Investment Partnership mit EU unterzeichnet
Am 20. November gingen Südafrika und die Europäische Union eine Clean Trade and Investment Partnership (CTIP) ein. Dies ist die erste Partnerschaft dieser Art. Die CTIP soll Handel, Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern und gleichzeitig die Dekarbonisierung in Südafrika und resiliente Lieferketten unterstützen. Des Weiteren sollen Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen erreicht und der Zugang zu wichtigen Rohstoffen verbessert werden. Der Fokus liegt auf dem Ausbau von Stromnetzen und erneuerbaren Energien in Südafrika sowie auf eFuels, Rohstoffe und dem Clean-Tech-Bereich.
EU-Portal gibt Übersicht zur elektronischen Rechnungstellung
Die Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen (B2G) ist in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union umgesetzt, ebenso in Island, Liechtenstein und Norwegen. Ihr zufolge müssen Rechnungen an öffentliche Verwaltungen, die Leistungen bei Unternehmen beauftragen, in der Regel in einem strukturierten, elektronischen Format ausgestellt und an die Empfängerin übermittelt werden. In einigen Ländern der EU gibt es inzwischen außerdem eine Verpflichtung zur elektronischen Rechnungstellung zwischen Unternehmen (B2B).
Das eInvoicing-Portal der EU gibt einen Überblick über die nationalen Rechtsvorschriften in Sachen elektronische Rechnungstellung sowohl im B2G als auch im B2B-Kontext und die genutzten technischen Standards
November 2025
Schweiz kehrt in EU-Forschungsprogramme zurück
Nach mehrjährigen Verhandlungen hat die Europäische Union ein Abkommen mit der Schweiz über deren Beteiligung an den Programmen Horizon Europe, Digitales Europa und Euratom Research & Training unterzeichnet. Damit erhalten Schweizer Forschende und Unternehmen wieder uneingeschränkten Zugang zu EU-Forschungs- und Innovationsprojekten – einschließlich der Möglichkeit, Konsortien zu leiten und direkte EU-Fördermittel zu beziehen. Die Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft tritt, öffnet neue Perspektiven für grenzüberschreitende Kooperationen in Schlüsselbereichen wie Klima, Digitalisierung, moderne Produktionstechnologien, Gesundheitsinnovation und Energiesicherheit. Mehr auf der Website der Europäischen Kommission.
KMU-Umfrage zur Evaluation der Geoblocking-Verordnung
Die EU Kommission evaluiert die Geoblocking Verordnung aus dem Jahr 2018. Die Verordnung gewährleistet, dass Kunden – einschließlich Unternehmen – Waren und Dienstleistungen von Anbietern in anderen EU-Mitgliedstaaten zu denselben Bedingungen wie inländische Käufer erwerben können (Prinzip "Shop like a local“).
Dabei ist die EU Kommission besonders an Rückmeldungen von KMU interessiert, die regelmäßig Waren oder Dienstleistungen online aus anderen EU-Mitgliedstaaten beziehen. Deadline der SME-Panel Befragung ist 19. Januar 2026. (Eine öffentliche Konsultation läuft parallel dazu bis zum 29. Dezember).
Umfragen zum EU-Rechtsrahmen für Produktvorschriften
Die EU-Kommission führt derzeit zwei Umfragen im Bereich der Produktvorschriften und Produktkonformität in der EU durch. Die Ergebnisse der Umfrage zur Harmonisierung der EU-Produktvorschriften werden in die Überarbeitung des neuen Rechtsrahmens für das Inverkehrbringen von Produkten eingehen. Die Ergebnisse aus der Umfrage zu Konformität der Produkte und Marktüberwachung dienen der Überprüfung der EU-Marktüberwachungsverordnung.
EU-Lieferkettenrichtlinie: EU-Parlament einigt sich auf Vereinfachungsvorschläge
Die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) soll vereinfacht werden und das Europäische Parlament hat dazu seine Position nun wie folgt festgelegt: Nur noch Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Milliarden Euro weltweitem Nettoumsatz sollen direkt von der CSDDD betroffen sein. Sorgfaltspflichten sollen über die gesamte Wertschöpfungskette hinaus ausgeübt und nicht auf direkte Geschäftspartner beschränkt werden. Jedoch soll ein risikobasierter Ansatz verfolgt werden. Von einem spezifischen, EU-weiten Haftungsregime soll abgesehen werden.
Die Positionen von EU-Parlament, EU-Kommission und EU-Rat werden im Trilog verhandelt. Mit einer Verabschiedung der Vereinfachungsregelungen wird zum 1. oder 2. Quartal 2026 gerechnet.
Oktober 2025
Frankreich: Webinare zur EPR
Die Auslandshandelskammer in Frankreich bietet wieder eine Webinarreihe an, um Sie auf den neuesten Stand zur Verpackungsverordnung und den aktuellen EPR-Regelungen in Frankreich zu bringen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Liste der Webinare auf der Website der AHK Frankreich
EU funding & me
Die Europäische Kommission hat eine neue App aufgelegt, die den Zugang für Informationen zu EU-Förderprogrammen und -Ausschreibungen auf Smartphones und Tablets ermöglicht. Die App kann über die Website der EU-Kommission heruntergeladen werden.
Belgien: Elektronische B2B-Rechnung wird Pflicht
Das e-Invoicing ist ab 2026 verpflichtend und betrifft alle in Belgien ansässigen umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, einschließlich der Tochterunternehmen ausländischer Firmen. Dies gilt auch für Zweigniederlassungen ausländischer Betriebe oder solche mit belgischer Umsatzsteuerregistrierung. Mehr bei GTAI
Global Gateway Investment Hub
Beim zweiten Global Gateway Forum hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen angekündigt, dass die EU-Konnektivitätsinitiative "Global Gateway" für weltweite Infrastruktur- und Verbindungsprojekte bis 2027 über 400 Milliarden Euro umfassen soll. Um private Investitionen zu fördern, wird ein "Global Gateway Investment Hub" geschaffen – eine zentrale Plattform, über die Unternehmen Investitionsvorschläge einreichen können.
Mehr bei der IHK-Organiation
September 2025
Rede zur Lage der Europäischen Union: Plädoyer für ein geeintes und starkes Europa
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hielt am 10. September 2025 vor dem EU-Parlament in Straßburg ihre jährliche Rede zur Lage der Europäischen Union. Ihre Prioritäten für 2026 liegen in den Bereichen Stärkung des Europäischen Binnenmarkts sowie der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen, Ausbau von Sicherheit und Verteidigung sowie Unterstützung der Ukraine, Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit und Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen, Schutz der Demokratie sowie Ausweitung der EU-Position zum globalen Europa. Auf der Internetseite der EU-Kommission steht die Rede zur Lage der Union zum Anschauen bzw. Nachlesen zur Verfügung.
Ihre Meinung ist gefragt – zum künftigen Gesetz über Kreislaufwirtschaft
Die Europäische Kommission möchte die Meinung der Öffentlichkeit und von Expertinnen und Experten für das künftige Gesetz über die Kreislaufwirtschaft einholen. Aus diesem Grund hat sie eine öffentliche Konsultation und eine Aufforderung zur Stellungnahme eingeleitet.
Die Rückmeldungen sollen der Kommission helfen, die Engpässe und Chancen bei der Förderung der Kreislaufwirtschaft in Europa besser zu verstehen. Das Gesetz über die Kreislaufwirtschaft soll den Übergang beschleunigen und die wirtschaftliche Sicherheit, Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung der EU erhöhen. Die Konsultation ist bis zum 6. November 2025 geöffnet.
Zur Konsultation
Innowwide-Ausschreibung 2025: Jetzt internationale Märkte erschließen
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups mit Innovationspotenzial erhalten in diesem Jahr eine wertvolle Chance zur Internationalisierung: Das EU-Förderprogramm Innowwide, unter dem Rahmenwerk Horizont Europa und koordiniert durch Eureka, startet seine Ausschreibung für 2025 mit einem Umfang von 4,2 Millionen Euro) aus denen 70 Projekte jeweils 60.000 Euro erhalten.
Ziel sind sogenannte Market Feasibility Projects, die über eine Dauer von sechs Monaten die Machbarkeit von Markteintritten prüfen — etwa durch Marktanalysen, Wettbewerbs sowie rechtliche und IP-Prüfungen. Voraussetzung: Zusammenarbeit mit mindestens einem Partner im Zielmarkt, als Subcontractor.
Wichtige Termine: Ausschreibungsstart: 25. September 2025, Einreichfrist: 25. November 2025, Webinar zur Ausschreibung: 23. September.
Weitere Informationen: https://www.innowwide.de/
Ukraine tritt in 2026 EU-Roaming bei
Die Ukraine soll ab 2026 Teil des „Roam Like at Home“-Raums der EU werden. Konkret bedeutet dies, dass Anrufe, SMS und Nutzung mobiler Daten für ukrainische Mobilnummern in den 27 EU-Staaten sowie für EU-Nutzer in der Ukraine zu den gleichen Konditionen abgerechnet werden wie in den jeweiligen Heimatstaaten, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Bis dieser Schritt jedoch vollzogen ist, gelten noch freiwillige Absprachen von Telekommunikationsunternehmen aus der EU und der Ukraine.
EU präsentiert Online-Tool zu seltenen Erden
Die Europäische Kommission hat ein neues Online-Tool zur Nachverfolgung seltener Erden und kritischer Rohstoffe vorgestellt. Ziel der Plattform ist es, die Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang globaler Lieferketten zu erhöhen – insbesondere bei Rohstoffen, die für Zukunftstechnologien wie Elektromobilität, Windkraft oder digitale Infrastruktur essenziell sind.
Das Tool richtet sich vorrangig an Unternehmen, die seltene Erden oder andere kritische Rohstoffe importieren, verarbeiten oder in Produkte integrieren. Es bietet umfassende Informationen zu Herkunftsländern, Handelsströmen, Verfügbarkeiten und Markttrends. Nutzerinnen und Nutzer können unter anderem prüfen, ob bestimmte Materialien aus Risikoregionen stammen oder unter mögliche Handelsbeschränkungen fallen.
Die Entwicklung der Plattform ist Teil der EU-Strategie zur Rohstoffsicherung und Diversifizierung von Bezugsquellen, insbesondere mit Blick auf die starke Abhängigkeit von China in diesem Sektor. Sie ergänzt regulatorische Maßnahmen wie das Critical Raw Materials Act (CRMA), das im Frühjahr 2025 in Kraft getreten ist. Mehr dazu bei GTAI
August 2025
EU-Umfrage zu Zahlungsverzug: Ihre Meinung zählt
Mehr als 500 Rechnungen pro Sekunde – und viele davon werden zu spät bezahlt: Zahlungsverzüge sind in der EU ein weitverbreitetes Problem. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) leiden unter verspäteten Zahlungen, da sie oft schneller auf Einnahmen angewiesen sind. Die Folge: Liquiditätsengpässe, erschwerte Investitionen, im schlimmsten Fall sogar die Insolvenz.
Die Europäische Kommission holt derzeit Stellungnahmen ein zu den Auswirkungen von Zahlungsverzug sowie zu Maßnahmen, um den Zahlungsverzug zu bekämpfen. Betroffene Unternehmen können noch bis zum 25. September an der Online-Umfrage teilnehmen (unter “languages” in der rechten Spalte kann die Sprache auf deutsch umgestellt werden) und ihre Sichtweise einbringen.
EU-Einreise- und -Ausreisesystem startet im Oktober 2025
Am 12. Oktober wird das neue Einreise- und Ausreisesystem der EU (EES) für Drittstaatsangehörige in Betrieb genommen, das hat die EU-Kommission bekanntgegeben. Ab diesem Tag wird das System über einen Zeitraum von sechs Monaten schrittweise eingeführt. Das digitale System soll für die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürger und -Bürgerinnen, die für Kurzaufenthalte in 29 europäische Länder, einschließlich der assoziierten Schengen-Staaten, reisen, verwendet werden und das Abstempeln von Reisepässe ersetzen. Ziel ist es, zuverlässige Daten über Grenzübertritte zu erhalten, irreguläre Migration zu verhindern und das Reisen insgesamt reibungsloser und sicherer zu gestalten. Weitere Details enthält eine Pressemitteilung der EU-Kommission.
Bulgarien führt den Euro ein
Ab dem 1. Januar 2026 wird der Euro offizielles Zahlungsmittel in Bulgarien und ersetzt den bulgarischen Lew zum festen Wechselkurs von 1 Euro = 1,95583 Lew. Bulgarien wird damit das 21. Mitglied der Eurozone. Mit dem Beschluss der EU-Finanzminister beginnt eine umfassende Übergangsphase. In den kommenden Monaten bereitet sich das Land intensiv auf die Währungsumstellung vor. Vorgesehen sind unter anderem eine doppelte Preisauszeichnung in Lew und Euro – ab August 2025 bis Ende 2026 – sowie die technische Anpassung von Bankautomaten, Kassensystemen und weiteren Zahlungsinfrastrukturen.
ZIM-Ausschreibung Frankreich
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt durch gemeinsame Ausschreibungen mit verschiedenen Partnern die Internationalisierungsaktivitäten deutscher KMU sowie kooperierender Forschungseinrichtungen. Derzeit ist eine gemeinsame Ausschreibung mit Frankreich geöffnet. Die Abgabefrist für Anträge endet am 3. Dezember 2025. Ein Webinar des Projektrrägers AiF am 10. September informiert über die Ausschreibung. Das Enterprise Europe Network unterstützt bei der Partnersuche.
Weitere Informationen auf der ZIM-Website des Bundeswirtschaftsministeriums.
CBAM – Ausweitung des Warenkreises
Die CBAM-Verordnung sieht vor, dass es notwendig ist, den Anwendungsbereich von CBAM zu bewerten und gegebenenfalls eine Ausweitung des Anwendungsbereichs auf nachgelagerte Produkte vorzuschlagen. Zu dieser Ausweitung führt die EU-Kommission derzeit eine Konsultation durch. Unternehmen können hieran bis 26. August 2025 teilnehmen und eine Stellungnahme abgeben (Registrierung erforderlich). Zur Konsultation
Juli 2025
EU und Indonesien einigen sich auf Freihandelsabkommen
Die EU und Indonesien haben nach zehn Jahren Verhandlungen eine politische Einigung über ein umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen erzielt. Im Fokus des Abkommens stehen die Sicherung stabiler Lieferketten für kritische Rohstoffe sowie die Förderung einer nachhaltigen, umwelt- und klimafreundlichen Entwicklung. Branchen wie die Landwirtschaft, die Automobilindustrie und der Dienstleistungssektor werden vom erweiterten Marktzugang profitieren. Die Verhandlungen sollen bis September abgeschlossen werden. Weitere Infos bei GTAI
Rat der EU schlägt Vereinfachungen zur EU-Lieferkettenrichtlinie vor
Der Rat der EU hat sich zu diversen Vereinfachungen der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) positioniert. Unter anderem schlägt er vor, den Anwendungsbereich auf Unternehmen mit mehr als 5000 Beschäftigte und mehr als 1,5 Mrd. Euro weltweitem Nettoumsatz zu beschränken. Die Anwendungsfrist für Unternehmen soll auf Juli 2029 verschoben werden. Die Sorgfaltspflichten sollen in der Regel auf die eigenen Tätigkeiten des Unternehmens, die seiner Tochtergesellschaften und die seiner direkten Geschäftspartner beschränkt werden. Unternehmen sollen risikobasiert vorgehen dürfen und nach Schwere und Eintrittswahrscheinlichkeit priorisieren. Eine spezifische, EU-weite Haftungsregelung soll nicht eingeführt werden. Stattdessen wird auf nationale Rechtsvorschriften verwiesen. Mit dieser Position tritt der Rat nun in die Verhandlungen zur Vereinfachung der Richtlinie mit dem EU-Parlament ein. Weitere Details finden Sie auf der Internetseite des Rats der EU.
Neue EU-Plattform zur Beschaffung von Energie und Rohstoffen
Die Europäische Kommission hat eine neue digitale Plattform für Energie und Rohstoffe gestartet. Ziel der Plattform ist es, europäische Unternehmen bei der Beschaffung von strategisch wichtigen Rohstoffen sowie Energieträgern zu unterstützen. Die Bündelung der Nachfrage stärkt die Marktmacht der Unternehmen und verbessert Europas Position auf den globalen Beschaffungsmärkten. Interessierte Marktteilnehmer, d.h. Abnehmer und Anbieter, können sich ab sofort auf der Plattform registrieren und ihre Interessenbekundung einreichen. Zunächst wurde der sogenannte “Wasserstoff-Mechanismus” freigeschaltet. Dieser umfasst auch die Produktgruppen Ammoniak und Methanol. Eine erste Runde zum Abgleich von Angebot und Nachfrage ist für September geplant.
EU startet Konsultation zum Europäischen Innovationsgesetz
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum geplanten Europäischen Innovationsgesetz ("European Innovation Act") gestartet. Noch bis zum 30. September können sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Investoren und weitere Interessierte über das EU-Portal "Have your Say" beteiligen.
Das Innovationsgesetz ist ein zentrales Vorhaben der EU-Start-up- und Scale-up-Strategie. Ziel ist es, innovative Ideen schneller zur Marktreife zu bringen – durch bessere Zugänge zu Finanzierung, Talenten, Märkten und Infrastrukturen sowie durch einen innovationsfreundlicheren Rechtsrahmen im Binnenmarkt.
Horizon Europe: EIC Pathfinder Challenges
Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) unterstützt bahnbrechende Innovationen mit disruptiven Auswirkungen und internationalem Skalierungspotenzial. Pathfinder Challenges fördert Projekte, die einem der vordefinierten Themenbereiche der Pathfinder Challenges entsprechen. Gefördert werden Einzelbewerber, kleine (2 Partner) und größere Konsortien (ab mindestens 3) von verschiedenen unabhängigen Organisationen (z. B. Forschungsorganisationen, Universitäten, KMUs, Industrie). Der diesjährige Stichtag ist der 29. Oktober 2025. Die Förderung kann bis zu 4 Mio Euro und 100% der Projektkosten betragen. Weitere Informationen auf der Webseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS)
Juni 2024
ERASMUS+: Umfrage zu Bedarf und Herausforderungen im Bereich KI
Die Fakultät NXT – Werk 150 an der Hochschule Reutlingen führt derzeit das ERASMUS + - Projekt 1stAId4SME durch. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) besser zu verstehen und darauf aufbauend gezielte Unterstützungsangebote zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts führt die Hochschule Reutlingen derzeit eine kurze Umfrage durch. Sie richtet sich branchenübergreifend an Unternehmen und erfasst den aktuellen Stand, die Nutzung sowie bestehende Hürden und Weiterbildungsbedarfe rund um das Thema KI. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklung praxisnaher Trainingsformate und Tools ein, die KMU den Zugang zu KI erleichtern sollen. Zur Umfrage
Entwaldungsverordnung: EU-Kommission veröffentlicht Länder-Benchmarking
Im Rahmen der EU-Entwaldungsverordnung hat die Europäische Kommission eine erste Benchmarking-Liste veröffentlicht, die Länder in die Risikokategorien „niedrig“, „Standard“ oder „hoch“ einstuft. Konkret berücksichtigt die Länderklassifizierung das Entwaldungsrisiko bei der Produktion der sieben Rohstoffe, die unter die Verordnung fallen: Rinder, Kakao, Kaffee, Ölpalme, Kautschuk, Soja und Holz. Nordkorea, Myanmar, Belarus und Russland wurden als Länder mit hohem Risiko eingestuft. Länder, die weder als Hoch- noch Niedrigrisiko eingestuft wurden, gelten automatisch als Standardrisiko. Auch beim Handel mit Produkten aus ‚Niedrig-‘ oder ‚Standardrisiko‘-Ländern müssen Unternehmen nachweisen, dass ihre Lieferketten frei von Entwaldung und Menschenrechtsverletzungen sind.
Nachweis Unionscharakter: PoUS statt T2L
Bei manchen innergemeinschaftlichen Lieferungen – z.B. auf die Kanarischen Inseln - muss der Unionscharakter der Ware nachgewiesen werden. Das EU-System PoUS ersetzt den Nachweis T2L/T2LF endgültig zum 1. Juli 2025. Bis zu einem Sendungswert von 15.000 Euro kann der Nachweis weiterhin auf einem Handelsdokument erfolgen (Vermerk T2L mit Unterschrift und Zollstellennummer zum Beispiel auf der Rechnung. Einzelheiten finden Sie in der Veröffentlichung des Zolls.
Weniger Hürden und attraktivere Bedingungen im EU-Binnenmarkt
Die Europäische Kommission hat eine neue Binnenmarktstrategie veröffentlicht. Ziel ist es, Hindernisse im EU-Binnenmarkt abzubauen, dem Dienstleistungssektor neuen Schwung zu verleihen, KMU stärker in ihrem Wachstum zu unterstützen, bestehende Vorschriften zu vereinfachen und die Digitalisierung zur Regel zu machen. Weitere Details zur neuen Binnenmarktstrategie finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission
Neuer Newsletter zu EU-Projektfördermitteln
Die Europäische Kommission hat über die Plattform LinkedIn den Newsletter „Friday for Funds“ zu EU-Projektmitteln ins Leben gerufen. Ziel des Newsletters ist es, Unternehmen und andere potenzielle Projektträgern regelmäßig über aktuelle Projektausschreibungen zu informieren. Der Newsletter erscheint an jedem ersten Freitag im Monat. Sie können den Newsletter über LinkedIn abonnieren: Friday for Funds | LinkedIn
Neue Runde für FuE-Kooperationsprojekte im Rahmen des internationalen Fördernetzwerks IraSME
Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen können bis zum 24. September 2025 im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Anträge für ihre innovativen, marktorientierten FuE-Kooperationsprojekte einreichen. Die transnationalen Projekte sollen die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential beinhalten, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Länder der aktuellen Ausschreibung sind Belgien (Flandern + Wallonien), Brasilien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Tschechische Republik, Türkei. Am 2. Juli 2025 findet ein Webinar zur aktuellen Ausschreibung in englischer Sprache statt. Weitere Informationen
Clean Trade and Investment Partnerships: ein neues Tool in der EU-Handelspolitik
Die EU hat im Rahmen des „Clean Industrial Deal“ das neue Handelsinstrument „Clean Trade and Investment Partnerships“ (CTIPs) vorgestellt. Ziel ist es, eine umweltverträgliche und wettbewerbsfähige Handelspolitik zu fördern. CTIPs sind flexible, rechtlich nicht bindende Partnerschaften, die schneller verhandelt werden können und sich auf Bereiche wie Rohstoffe, Energie und Technologie konzentrieren. Für die Unternehmen in der EU bieten sich dadurch Chancen zur Erschließung neuer Märkte, beim Zugang zu Rohstoffen und bei der Diversifizierung von Lieferketten. In der Praxis werden Partnerschaften, wie zum Beispiel mit Südafrika, auf umweltfreundliche Energie, Qualifikationen und Lieferketten fokussiert.
Mai 2025
Neue Regeln für Berichts- und Sorgfaltspflichten in der EU
Die von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschläge zur weitreichenden Vereinfachung und Reduzierung der Nachhaltigkeitsberichtspflichten sind im Amtsblatt veröffentlicht. Die Vorschläge finden sich in zwei sogenannten Omnibus-Paketen und zielen darauf ab, die Komplexität der Berichtsanforderungen für alle Unternehmen und insbesondere KMU zu verringern.
Mehr bei GTAI
EU-Sanktions-Helpdesk
Der EU-Sanktions-Helpdesk ist nun online. Er unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), EU-Sanktionen auf der ganzen Welt einzuhalten und bietet entsprechende individuelle Hilfestellung. Zudem veröffentlicht er sanktionsbezogene Informationen, Veranstaltungsnachrichten, Tipps und vieles mehr. Weitere Informationen im EU Sanctions Helpdesk
Bulgarien: Neuer Schwellenwert für umsatzsteuerliche Registrierung
Zum 1. April wurde in Bulgarien der Schwellenwert für die verpflichtenden Umsatzsteuerregistrierung von 166.000 Lew (ca. 85.000 Euro) auf 100.000 Lew (ca. 51.000 Euro) gesenkt. Die Absenkung steht im Zusammenhang mit der neuen grenzüberschreitenden Kleinunternehmerregelung. Weitere Details zur Absenkung der Umsatzsteuerschwelle in Bulgarien gibt es auf der Internetseite von Germany Trade & Invest.
EU und VAE starten Gespräche über Freihandelsabkommen
(GTAI) Die Europäische Union und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich darauf geeinigt, Gespräche über ein Freihandelsabkommen aufzunehmen. Laut EU-Kommission soll dieses Abkommen die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den VAE stärken und als Katalysator für engere Verbindungen zwischen der EU und dem Golf-Kooperationsrat (GCC) dienen. Zum GCC gehören neben den VAE auch Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Mehr bei GTAI
Einigung zum EU-Verbot für Produkte aus Zwangsarbeit
(DIHK) Die Europäische Union will die Einfuhr, Ausfuhr und das Inverkehrbringen von Produkten aus Zwangsarbeit auf dem EU-Binnenmarkt verbieten. Nach der vorläufigen Einigung im Trilog zum Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten Anfang März, haben die EU-Botschafter der Mitgliedsstaaten den Kompromiss am 13.März bestätigt. Die Kritikpunkte der Wirtschaft wurden gehört, das Verhandlungsergebnis verbessert die bisherigen Entwürfe den Europäischen Parlamentes, Rates und Kommission in einigen Punkten.
Mehr auf der DIHK-Website
EU evaluiert Ursprungsregeln – Unternehmen können noch bis zum 16. Mai an Umfrage teilnehmen
Die Europäische Kommission nimmt derzeit eine umfassende Bewertung der Ursprungsregeln vor – sowohl im präferenziellen als auch im nicht-präferenziellen Bereich. Unternehmen haben in diesem Zusammenhang die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Online-Umfrage aktiv einzubringen und ihre Erfahrungen sowie Verbesserungsvorschläge direkt zu adressieren.
Die Teilnahme ist anonym möglich. Der zeitliche Aufwand hängt stark davon ab, zu welchen Themen (Export, Import, präferenziell, nicht-präferenziell) man sich äußern möchte – liegt aber häufig deutlich unter den offiziell angegebenen 30–45 Minuten.
Besonders interessant könnten dabei folgende Fragestellungen sein:
- Nichtpräferenzieller Ursprung (Export):
Welche Regeln finden aktuell Anwendung (z. B. „letzte wesentliche Be- oder Verarbeitung“ gemäß UZK)? Wo bestehen Schwierigkeiten – etwa bei der Praktikabilität länderspezifischer Regeln? - Präferenzieller Ursprung (Export):
Welche Prozesse sind besonders aufwändig? Welche Rolle spielen Lieferantenerklärungen – und was könnte man hier verbessern?
April 2025
EU-Plattform zur Streitbeilegung wird abgeschafft
Die Europäische Plattform für Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wird abgeschafft. Sie sollte Händlern und Verbrauchern eine Möglichkeit zur Klärung von Streitigkeiten bieten. Da die Plattform zu wenig Resonanz gefunden hat, wird sie zum 20. Juli 2025 abgeschafft. Ab 20. Juli entfällt damit auch die Informationspflicht für Online-Händler, ab diesen Zeitpunkt muss der Hinweis auf die OS-Plattform auf der Webseite entfernt werden. Online-Händler müssen ihre AGBs und ihr Impressum in zwei Schritten anpassen. Mehr.
EU-Strategie für Krisenvorsorge
Die EU-Kommission hat ihre Strategie für Krisenvorsorge vorgestellt. Die Strategie soll Prävention und Reaktion auf unterschiedliche Bedrohungslagen verbessern und die Mitgliedstaaten bei der Prävention sowie bei der Vorbereitung auf Krisensituationen unterstützen. Die Strategie besteht aus sieben Handlungsfeldern und einem Aktionsplan, welcher mehr als 60 Initiativen umfasst – davon 30 als Leitaktionen gekennzeichnet. Weitere Infos bei der DIHK.
Weißbuch zur Zukunft der europäischen Verteidigung
In dem Weißbuch werden die neuen geopolitischen Realitäten betont, in denen sich Europa befindet, und dabei verschiedene Handlungsschwerpunkte in den Fokus gestellt. Gleichzeitig weist die EU-Kommission jedoch explizit darauf hin, dass die Mitgliedstaaten immer die Verantwortung für ihre eigenen Truppen behalten.
Zudem sollen das Programm "ReArm Europe" und das Instrument "SAFE" es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Gelder auf den Kapitalmärkten zu mobilisieren und Investitionen in die Verteidigung zu tätigen. Mehr Infos bei der DIHK.
Ein Jahr STEP
Die Plattform für strategische Technologien für Europa (STEP) hat im ersten Jahr ihres Bestehens laut EU-Kommission über 15 Milliarden Euro an Investitionen mobilisiert, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen in drei zentralen Technologie-Sektoren zu stärken: digitale Innovationen, saubere Technologien und Biotechnologie. STEP bündelt Mittel aus 11 EU-Programmen, darunter „Horizont Europa“, der „EU-Innovationsfonds“ und „Digitales Europa“. Bisher konnten 9,1 Milliarden Euro aus EU-Programmen und 6,1 Milliarden Euro aus Mitteln der Kohäsionspolitik bereitgestellt werden. STEP-Portal.

