Aktuelle Länderinformationen

China: Deutsche Werkzeugmaschinen auf Erfolgskurs
Shanghai (GTAI) - Deutsche Werkzeugmaschinen sind in China gefragt. Bereits 2017 lieferten deutsche Werkzeugmaschinenbauer laut dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) 21,6 Prozent ihres Exports nach China. Ausgehend von einem hohen Niveau, stieg der Auftragseingang aus der Volksrepublik 2017 erneut um 11 Prozent und stimmt daher auch für 2018 optimistisch. Gerade im hochtechnologischen Bereich, so der VDW auf der CCMT in Shanghai, sei China weiterhin auf Importe angewiesen.


China: freie Fahrt für ausländische Autobauer
Shanghai (GTAI) - Ankündigt war es seit langem, überraschend kam es dennoch: China will innerhalb der nächsten fünf Jahre alle Investitionsbeschränkungen im Automobilbau aufheben. Noch 2018 sollen die Grenzen für ausländische Beteiligungen für die Herstellung von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb sowie Spezialfahrzeugen fallen; ab 2020 gilt dies für die Nutzfahrzeugsparte, ab 2022 für den Pkw-Bereich. China setzt damit auf Wettbewerb, um an der internationalen Weltspitze zu fahren.


Iran: Einfuhren kräftig gewachsen
Teheran (GTAI) - Nach einem starken Einbruch sind Irans Importe in den letzten beiden Jahren um insgesamt 31 Prozent gestiegen. Dieser Zuwachs blieb jedoch hinter den sehr hohen Erwartungen der westlichen Lieferländer zurück. Angesichts der Anfang 2016 erfolgten Sanktionslockerung war von einer sprunghaften Ausweitung der Einfuhren ausgegangen worden. Eine Beschleunigung des Importwachstums ist 2018 nicht zu erwarten, eher eine Verlangsamung. Deutschland konnte 2017 für 3 Milliarden Euro nach Iran liefern.


Russland: Kooperation bei Industrie 4.0
Moskau (GTAI) - Russland steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Die Regierung will in den nächsten Jahren die Modernisierung des Industriesektors forcieren. Mit Hilfe von Industrie 4.0-Lösungen, Automatisierung und Robotik sollen die russischen Unternehmen den Anschluss an die Weltspitze schaffen. Deutschland ist dabei der bevorzugte Partner. Firmen wie Siemens, SAP und Kuka arbeiten bereits eng mit russischen Unternehmen zusammen.


Russland: Zahlungsverhalten
Moskau (GTAI) - Deutsche Unternehmen bleiben in Russland nur selten auf unbezahlten Rechnungen sitzen. Eine konservative Abwicklung und Vorauszahlungen verhindern größere Zahlungsausfälle. Die Zahlungsmoral russischer Geschäftspartner ist grundsätzlich hoch. Dennoch sind deutsche Unternehmen gut beraten, die Bonität ihrer Geschäftspartner vorab gründlich zu prüfen. Bei Insolvenzen sind ausstehende Forderungen kaum mehr einzutreiben.


Schweden: Deutschland hat seine Position als wichtigstes Lieferland ausgebaut
(GTAI) - Schweden ist für deutsche Lieferanten ein attraktiver Auslandsmarkt. Der Wert der schwedischen Importe aus Deutschland ist größer als der aus ganz Asien, Amerika, Afrika und Ozeanien zusammen. Ebenso wie die Gesamteinfuhr des nordischen Landes nahmen Bezüge aus Deutschland 2017 um fast 9 Prozent zu. Die wichtigsten deutschen Exportgüter nach Schweden sind Maschinen, Kfz und -Teile, chemische Erzeugnisse sowie Elektrotechnik.


Südkorea: Lohn- und Lohnnebenkosten
Seoul (GTAI) - Südkorea ist kein Billiglohnland mehr. Der Arbeitsmarkt ist durch große Unterschiede gekennzeichnet - unter anderem bei der Entlohnung zwischen großen und mittleren Unternehmen. Die Arbeitslosigkeit ist vor allem in der Altersgruppe bis 30 Jahren sehr hoch. Seoul will jetzt neue Akzente in der Arbeitsmarktpolitik setzen. Im Vordergrund stehen dabei die Überführung von nicht-regulären in reguläre Beschäftigte sowie eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns.

 
Tschechien: Unternehmen sind in bester Stimmung

Prag (GTAI) - Dank der positiven Wirtschaftslage sind die Unternehmen in Tschechien gut gestimmt. In der Frühjahrsumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer bewerteten sie die Konjunkturentwicklung so positiv wie seit anderthalb Jahrzehnten nicht mehr. Allerdings trüben sich die Aussichten ein durch die hohen Lohnabschlüsse und fehlende Arbeitskräfte. Außerdem verteuert die starke Krone die Exporte, und die Unsicherheit über die künftige Regierungskoalition beunruhigt die Geschäftswelt.


USA: Wirtschaftsausblick
Washington, D.C. (GTAI) - Die US-Wirtschaft verfügt derzeit über viel Geld. Steuereinsparungen und eine kräftige Nachfrage nach Industrie- und Verbrauchsgütern heizen die Konjunktur an. Unternehmen investieren wie schon lange nicht mehr, finden aber kaum noch qualifizierte Fachkräfte. Investitionen in hocheffiziente Maschinen und Anlagen, Automatisierung sowie „Industrie 4.0“ drängen sich als Ausweg auf. Der deutschen Exportwirtschaft kommt das entgegen.

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IHK Reutlingen Bereich: International
Position: Bereichsleiter International
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