Aktuelle Länderinformationen

November 2025

Frankreich ist Start-up-Land

Frankreich verfügt über eines der besten Start-up Ökosysteme Europas. Aber auch in Frankreich bleibt die Finanzierung von Scale-ups schwierig. Mehr bei GTAI 
 

Vietnam investiert in Textilrecycling

Vietnam weitet Produktion und Recycling von Textilien aus, um Importabhängigkeiten zu senken. Projekte sollen auch die Nachhaltigkeit der Bekleidungsindustrie fördern.
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Weltweite Geschäftslage im Maschinenbau zeigt Licht und Schatten

(VDMA) - Die weltweite Geschäftslage der Maschinen- und Anlagenbaufirmen aus Deutschland und Europa zeigt weiterhin Licht und Schatten - mit gewohnt deutlichen regionalen Unterschieden. Dies spiegeln die Ergebnisse aus dem aktuellen VDMA Business Climate Survey für Brasilien, China, Indien und die USA wider, der auf Befragungen der Mitglieder vor Ort beruht. Während die Signale in Indien und Brasilien überwiegend positiv ausfallen, ist die Stimmung in China und USA verhaltener.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Website des VDMA 

Oktober 2025

Milliardeninvestitionen ins Schweizer Bahnnetz

(GTAI) - Von der umfangreichen Bau- und Modernisierungstätigkeit im schweizerischen Bahnsektor können auch deutsche Anbieter von Waren und Dienstleistungen profitieren. Kernbereiche sind laut der Handelskammer Deutschland-Schweiz die Zulieferung von Komponenten und Systemen sowie Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen. Auch Instandhaltung und Retrofit sorgen für Nachfrage. Gleiches gilt für den Bereich Nachhaltigkeit und alternative Antriebe.
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VAE investieren in Smart City

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) treiben ihre Smart-City-Visionen voran und entwickeln sich zu einem internationalen Zentrum für Investitionen und technologische Innovation. Während Projekte wie NEOM in Saudi-Arabien weitgehend noch in der Planungsphase stecken und Katars Initiativen im Zuge der Fußball-WM 2022 nur vereinzelt umgesetzt wurden, setzen Dubai und Abu Dhabi bereits gezielt und in breiterem Umfang auf smarte Infrastruktur, digitale Verwaltungsprozesse und nachhaltige Stadtentwicklung. Mehr. 

September 2025

Neue Pflicht für britische Präsenzen deutscher Unternehmen

Künftig müssen Geschäftsführer deutscher Gesellschaften ihre Identität gegenüber dem britischen Handelsregister verifizieren, wenn dort eine Niederlassung existiert.

Die Overseas Companies Regulations 2009 legen die Anforderungen des britischen Rechts für ausländische Kapitalgesellschaften fest, die im Vereinigten Königreich eine physische Niederlassung (UK establishment) unterhalten. Dazu gehört insbesondere die Registrierung mittels Formular OS IN01.

Diese Vorschriften werden nun um zusätzliche Bestimmungen erweitert. Ein neu eingeführter Artikel 6A verpflichtet die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Gesellschaft, ihre Identität nach Maßgabe von section 1110A des Companies Act 2006 nachzuweisen. Die Verifizierung kann kostenlos online erfolgen oder über einen Authorised Corporate Service Provider.

Ohne abgeschlossene Verifizierung dürfen Geschäftsführer im Vereinigten Königreich nicht für die Angelegenheiten der dortigen Präsenz tätig werden. Dies wird im neu aufgenommenen Part 3A der Regulations von 2009 geregelt.

Die neuen Vorschriften treten am 18. November 2025 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gilt für bestehende UK establishments eine Übergangsfrist von einem Jahr zur Durchführung der Verifizierung. Für neu einzutragende Gesellschaften sowie neue Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer besteht die Verifizierungspflicht dagegen unmittelbar ab dem Inkrafttreten.

Quelle: GTAI

Geplante Elektroautowerke in Nordamerika auf der Kippe

Von der einstigen E-Auto-Förderung bleibt in den USA kaum etwas übrig. Viele der geplanten Produktionskapazitäten dürften gar nicht benötigt werden – was ganz Nordamerika betrifft. Mehr bei GTAI

Kanada öffnet Binnenmarkt: Chancen für den deutschen Mittelstand

Durch den Abbau interprovinzieller Handelshemmnisse verbessert Kanada die Rahmenbedingungen für öffentliche Aufträge, Mobilität und Kooperation – auch für deutsche Unternehmen. Mehr bei GTAI.

Juli 2025

Kasachstan will beim Flugverkehr hoch hinaus

(GTAI) Kasachstan rüstet sich für steigende Passagier- und Frachtzahlen im Luftverkehr. Neben dem Ausbau von Flughäfen und neuen Verbindungen treibt es die Privatisierung seiner Airports weiter voran.


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Von Irland bis Ungarn: Wer in Europa unter Trumps Zöllen leidet

(GTAI) Lange haben Exporte in die USA zum Wohlstand Europas beigetragen. Die neue US-Politik erfordert jedoch ein Umdenken. GTAI-Korrespondenten haben ausgewählte Länder analysiert.

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Jahresplanung Exportinitiative 2026

(GTAI) Wie soll die Außenwirtschaftsförderung im kommenden Jahr aussehen?  Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft entwickelt die Maßnahmen für 2026 – und Sie haben die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken.

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Juni 2025

Kirgisistan will größtes Skiresort Zentralasiens bauen

Das vom Hochgebirge geprägte Kirgisistan will mehr Touristen anlocken. Beim Ausbau von Öko- und Skitourismus wird das Land auf internationales Know-how angewiesen sein.


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Ukraine lockert die Währungsbeschränkungen

Das Maßnahmenpaket zur Lockerung der Währungsbeschränkungen ermöglicht ukrainischen Unternehmen, uneingeschränkt importierte Dienstleistungen zu bezahlen.

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Mai 2025

Kasachstan meldet Funde seltener Erden

Die kasachische Regierung hat im April den Fund eines vielversprechenden Vorkommens an Seltenen Erden in der Region Karaganda gemeldet. Vorläufige Schätzungen beziffern die Reserven am Standort Kuyrektykol auf 20 Millionen Tonnen, bei einer Tiefe von bis zu 300 Metern. Die durchschnittliche Konzentration von Seltenen Erden, darunter Cer, Lanthan, Yttrium und Neodym, soll 700 Gramm pro Tonne betragen. Die EU bietet sich als strategischer Partner an.
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Dezember 2024

China: Einreise ohne Visum für Kurzaufenthalte verlängert

(GTAI) Bereits am 1. Dezember 2023 hatte die zeitweise Aussetzung der Visumpflicht für Staatsangehörige ausgewählter Länder für eine Aufenthaltsdauer von höchstens 15 Tagen begonnen. Diese zunächst bis zum 30. November 2024 befristete Befreiung wurde zwischenzeitlich unter anderem für deutsche Staatsangehörige auf einen Zeitraum bis 31. Dezember 2025 verlängert.
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Kanada: Großes Potenzial für Fintechlösungen

(GTAI) Im internationalen Vergleich nutzen in Kanada erst wenige Menschen Fintechangebote. Vor allem Start-ups aus den Bereichen Vermögensverwaltung und Zahlungsverkehr sind erfolgreich. Kanadas Fintechmarkt wird immer reifer, und die Nachfrage nach innovativen Finanzlösungen steigt. Insbesondere in der Vermögensverwaltung und im Zahlungsverkehr waren Fintechs dort in den letzten Jahren erfolgreich.
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Kolumbien: Chemiebranche wird grüner

(GTAI) Die kolumbianische Chemieindustrie leidet unter einer schwachen Konjunktur. Mittelfristig bietet sie jedoch Chancen im Bereich grüner Chemie und Nachhaltigkeit. In den kommenden Jahren sind die Aussichten für die Branche gemischt. Die schwache Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes wirkt sich auf den Chemiesektor aus, der die Industrie beliefert.
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Norwegen plant CBAM Einführung

(GTAI) Norwegen wird sich ab 2026 am EU-CBAM beteiligen. Das hat die norwegische Regierung im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2025 bekannt gegeben. Die Umsetzung der CBAMVerordnung erfolgt als freiwillige Zusammenarbeit zwischen Norwegen und der EU.
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UK plant CBAM-Einführung

(GTAI) Ab 2027 will das Vereinigte Königreich eine Emissionsabgabe auf Einfuhren erheben. Der damalige britische Finanzminister Jeremy Hunt hatte die Einführung im Dezember 2023 angekündigt. Nun konkretisiert die Labour-Regierung die Pläne. Dabei berücksichtigt sie die Ergebnisse einer Konsultation zur CBAM-Umsetzung, an der sich sowohl britische Unternehmen und Verbände als auch Wirtschaftsbeteiligte aus Drittländern beteiligt haben. Vorbild für den UK CBAM ist der CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU.
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Schweiz senkt Wertfreigrenzen

Ab 2025 dürfen Waren zum privaten Gebrauch von Reisenden nur noch bis zu einem Gesamtwert von 150,00 Franken pro Person und Tag steuerfrei eingeführt werden. Ist der Gesamtwert pro Person höher, muss auf den eingeführten Waren die Schweizer Mehrwertsteuer entrichtet werden. Privatpersonen können ihre Waren mit der Verzollungs-App «QuickZoll» selbstständig zur Einfuhr anmelden und allfällige Abgaben direkt über die App entrichten. In der App wird für alle Waren der normale Mehrwertsteuersatz von 8,1 Prozent angewendet. Eine Verzollung zum reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2,6 Prozent ist vorläufig nur mündlich bei einem besetzten Grenzübergang oder schriftlich über eine Anmeldebox möglich. Die selbstständige Verzollung via «QuickZoll»-App zum reduzierten Mehrwertsteuersatz wird voraussichtlich ab 2026 möglich sein.
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November 2024

China: neue Negativliste für ausländische Investitionen

Am 1. November 2024 tritt in China eine neue Fassung der landesweiten Negativliste für ausländische Investitionen in Kraft. Beschränkungen im verarbeitenden Gewerbe entfallen. Mehr bei GTAI 
 

Brasilien erhöht Einfuhrzölle für zahlreiche Produkte

Von der Zollerhöhung sind vor allem Chemikalien betroffen. Höhere Zollsätze gelten aber auch für bestimmte Röhren, Papierprodukte und Autoreifen. Mehr bei GTAI

Martin Fahling

Martin Fahling

International & internationale Fachkräfte,
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
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