Aktuelle Länderinformationen

Irans Wirtschaftsaussichten werden immer düsterer
(Gtai) - Die Wirtschaftsprognosen für Iran müssen erneut nach unten korrigiert werden. Das weitere Anziehen der Sanktionsschraube wird die Talfahrt der Wirtschaft noch einmal beschleunigen. Auch die deutschen Ausfuhren sind stark eingebrochen.

Norwegen: Verschärfte Regelungen für die HMS-Karte/ID-Karte
(AHK Oslo) - Alle, die in Norwegen auf Baustellen oder Anlagenbauplätzen tätig sind, müssen die sogenannte HMS-Karte bei sich tragen. Dies gilt sowohl für norwegische Arbeitnehmer als auch für ausländische Arbeitnehmer, die für ein Projekt aus dem Ausland nach Norwegen entsandt werden, überlassene Arbeitnehmer sowie selbständige Gewerbetreibende. Die Pflicht besteht auch bei sehr kurzen Aufträgen.

Russische Region Irkutsk investiert in Holzverarbeitung und Flugzeugbau
Moskau (GTAI) - Irkutsk ist Russlands grüne Lunge. Das waldreiche Gebiet will seine Kapazitäten zur Holzverarbeitung ausbauen. Daneben sorgen Flugzeugbau, Gaschemie und Pharmaindustrie für Wachstum.

Serbien: künftiges Silicon Valley des Westbalkans?
(Gtai) - Serbiens IT-Industrie beruht auf Outsourcing. Damit die Branche weiter wettbewerbsfähig bleibt, muss das Land den Nachwuchs fördern und die Finanzierung von Start-ups verbessern.
Der Softwareentwickler Nordeus, bekannt für das Spiel "Top Eleven", ist ein Leuchtturm der serbischen IT-Industrie. Die Firma ist eine der wenigen international tätigen Branchenunternehmen, die aus Serbien stammen. Der Spieleentwickler gilt als Vorbild für die Zukunft der serbischen IT-Industrie. Denn diese soll langfristig von heimischen Unternehmen getragen werden und nicht von ausländischen Konzernen, die ihre Programmiertätigkeiten nach Serbien verlagern und hochqualifizierte Fachkräfte von den lokalen IT-Firmen abwerben.

Spanien: Dienstleistungen und Mitarbeiterentsendung
(Gtai) - Grenzüberschreitende Dienstleistungen erfordern nicht nur ein gewisses Know-how im Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern, sondern sind auch mit zahlreichen Rechtsfragen verknüpft, derer man sich zumindest bewusst sein sollte. Gemäß dem spanischen Entsendegesetz muss die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen vor Beginn der Arbeiten der spanischen Arbeitsbehörde (autoridad laboral) in der örtlich zuständigen Provinz angezeigt werden. Von einer Entsendemitteilung (comunicación de desplazamiento) kann abgesehen werden, wenn die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen nicht länger als acht Tage dauert.

Unternehmen in Tschechien suchen Arbeitsreserven
Prag (GTAI) - Die angespannte Situation auf dem tschechischen Arbeitsmarkt führt zur Anwerbung von Arbeitnehmern aus Drittländern und fördert Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung. Bis Februar 2019 ist die Zahl der Erwerblosen dem europäischen Statistikamt Eurostat zufolge auf 1,9 Prozent der Erwerbspersonen gefallen. Sie bleibt damit die niedrigste in der Europäischen Union (EU). Viele Betriebe mussten wegen des Mangels an Fachkräften und generell an Arbeitern bereits Aufträge ablehnen.

Indien Zahlungsverhalten
New Delhi (GTAI) - Gezahlt wird in Indien wie bei internationalen Geschäften üblich mit Vorkasse, bestätigtem Akkreditiv oder einer Kombination daraus mit anschließender Schlusszahlung. Um die Absatzchancen zu erhöhen, gewäh­ren Verkäufer auch Zahlungsaufschub. Indien hält von allen großen Volkswirtschaften den höchsten Anteil an nicht bedienten Krediten und hat damit Italien überrundet. Zahlungsverzögerungen und -ausfälle seien leider eine gängige Praxis, ist von Wirtschaftsprüfern in Indien zu erfahren.

Japan: Vertrieb und Handelsvertretersuche
Tokyo (GTAI) - Japans Handelsstrukturen passen sich den wandelnden demografischen und digitalen Ent­wicklungen an. Der Konzentrationsprozess im Groß- und Einzelhandel geht weiter. Während die traditionel­len Vertriebsnetze dünner werden, entwickeln sich neuere Vertriebskanäle, wie der Onlinehandel, weiter.

Mexiko: Kfz-Industrie bleibt auch mit USMCA optimistisch
Mexiko-Stadt (GTAI) - Trotz USMCA-Abkommen prognostizieren Branchenkenner Autobauern und Zuliefe­rern in Mexiko eine steigende Produktion. Noch ist die Ratifizierung des Handelsvertrags aber unsicher.

Russland: Vertrieb und Handelsvertretersuche
Moskau (GTAI) - Deutsche Unternehmen setzen beim Vertrieb in Russland häufig auf lokale Partner. Bei der Suche nach einem geeigneten Handelsvertreter sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Der deut­sche Lieferant sollte seinen Vertriebspartner nicht sich selbst überlassen und unbedingt regelmäßige und exakte Rechenschaftsberichte und Marktreports einfordern. Gute und professionelle Vertriebsgesellschaf­ten zeichnen sich dadurch aus, dass sie belegen, wo Sie Absagen kassiert haben und welche Projekte realisiert werden.

Tschechien: Standort für ein europäisches KI-Zentrum
Prag (GTAI) - Geht es nach der tschechischen Politik, so avancieren zukunftsweisende Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) schon bald zum Aushängeschild Tschechiens. Die Forschungsinfrastruktur bildet zusammen mit internationalen Technologiefirmen und innovativen Start-ups ein fruchtbares Ökosystem für maschinelles Lernen. Die breite industrielle Basis im Land birgt Potenzial für die Automatisierung von Pro­duktionsprozessen und autonomer Mobilität. Mit einer nationalen KI-Strategie, gezielter Förderung für Schlüsseltechnologien und mehr internationaler Kooperation will Deutschlands Nachbar in den kommen­den Jahren beim Thema KI kräftig aufholen und Teil eines europäischen KI-Exzellenzzentrums werden.

Türkei: Land schlittert in eine Rezession
Istanbul (GTAI) - Die türkische Wirtschaft schrumpft. Im 4. Quartal 2018 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres real um 3 Prozent zurück. Das geht aus den aktuel­len Zahlen des türkischen Statistikamtes TÜIK hervor. Besonders drastisch war der Einbruch in der Bau­wirtschaft (Minus 8,7 Prozent) und in der verarbeitenden Industrie (Minus 7,4 Prozent). Der Fahrzeugbau, die Elektroindustrie und die Chemieindustrie meldeten Absatzrückgänge von 10 bis 40 Prozent am In­landsmarkt.

Ungarn: Geschäftsaussichten weiterhin positiv
Budapest (GTAI) - Deutsche Unternehmen bewerten die Wachstumsaussichten und ihre eigenen Ge­schäftsperspektiven in Ungarn überwiegend gut. Sorgen bereitet der zunehmende Fachkräftemangel.

Belgien: Meldepflichten für Selbständige teilweise aufgehoben
(GTAI) – Ab 1. Januar 2019 sind Selbständige bei einer vorübergehenden grenzüberschreitenden Tätigkeit in Belgien nicht mehr verpflichtet, sich auf dem Portal Limosa anzumelden. Lediglich in den drei von den belgischen Behörden als Risikobereiche identifizierten Sektoren des Bau-, Reinigungs- und Fleischgewerbes bleiben die bisherigen Meldepflich­ten auch für Selbständige weiterbestehen. Für die Meldepflichten bei der Entsendung von Arbeitnehmern ändert sich durch das neue Gesetz nichts. Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, vor jedem Einsatz in Belgien die von ihnen ent­sandten Mitarbeiter über das Portal Limosa zu melden.

China: Auslandsfirmen weiter benachteiligt
Beijing (GTAI) - Im Jahr 2018 feierte China 40 Jahre Öffnung und Reformpolitik. Ein offener Markt ist das Land deshalb noch lange nicht. Seit 1978 hat das Land einen historisch beispiellosen Wirtschaftsaufschwung genommen und sich von quasi Null kommend zur zweitgrößten Volkswirtschaft und zur weltgrößten Außenhandelsnation entwickelt. Doch ein offenes Land ist China deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil nimmt die Volksrepublik auf dem Index of Economic Freedom 2019 Rang 100 von 180 betrachteten Ländern ein und fällt damit in die Kategorie der größtenteils unfreien Volkswirtschaften.

Frankreich: Wiederverwertung und Vermeidung von Kunststoffverpackungen wird forciert
(GTAI) - Große Handels- und Lebensmittelkonzerne in Frankreich haben sich verpflichtet, deutlich mehr Plastik zu re­cyclen. Einige Kunststoffe dürfen nicht mehr verwendet werden. Die französische Regierung hat mit elf großen Handels­ketten und Lebensmittelkonzernen sowie mit zwei Nichtregierungsorganisationen am 21. Februar 2019 ein Abkommen über Kunststoffverpackungen (pacte national sur les emballages plastiques) geschlossen. Die Firmen verpflichten sich, Kunststoffverpackungen zu vermeiden oder sie wiederzuverwerten.

Deutsch-Französische Plattform "Schulen-Unternehmen"
Die Deutsch-Französische Plattform "Ecoles-Entreprises" ("Schulen-Unternehmen": https://www.ee-francoallemand.com/fr) vernetzt Ihr Unternehmen mit Schulen, Berufsschulen oder Universitäten zur Sicherung zukünftiger Fachkräfte und beruflichen Orientierung junger Menschen. Dies geschieht durch das Anbieten von Unternehmensbesichtigungen, die Veröffentlichung von Praktikumsangeboten, usw. So bekämpfen Sie aktiv den Fachkräftemangel, beispielsweise in den MINT-Berufen, und unterstützen den Austausch junger Menschen in Europa.

Welche konkreten Möglichkeiten bietet die Plattform für Unternehmen?

Sie können kostenlos

  • Stellenangebote für Praktika und Ausbildungsplätze veröffentlichen,
  • Unternehmensbesuche und Expertenvorträge in Bildungseinrichtungen anbieten,
  • junge französische und deutsche Nachwuchskräfte in der Lebenslauf-Datenbank finden.

Italien überholt Vereinigtes Königreich als deutschen Handelspartner
(GTAI) - Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Italien erreichte 2018 erneut einen Rekord. Italien war damit fünftwichtigster Handelspartner. Obwohl die Konjunktur sowohl in Italien als auch in Deutschland zurzeit schwächelt, blüht der bilaterale Handel weiterhin auf. Laut Statistischem Bundesamt stieg das Handelsvolumen 2018 um 7,8 Prozent auf etwa 130 Milliarden Euro. Unter den Top 10 der deutschen Handelspartner legten der bilaterale Warenaustausch nur mit Polen und den Niederlanden noch stärker zu. Damit überholte Italien das Vereinigte Königreich und war Ende 2018 der fünftgrößte deutsche Handelspartner hinter China, den Niederlanden, den USA und Frankreich.

Italien: Verschärftes Entsendegesetz bringt Sanktionen mit sich
(AHK) Das Thema Entsendung nach Italien erweckt nach wie vor großes Interesse bei deutschen Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen mit Italien haben. Statistiken über die Häufigkeit der Kontrollen im Rahmen des italienischen Entsendegesetzes stehen zurzeit noch nicht zur Verfügung. Allerdings konnte die Deutsch-Italienische Handelskammer (AHK) eine zunehmende Sensibilität der Behörden feststellen, die auch durch die Veröffentlichung des italienischen Haushaltsgesetzes bestätigt wurde.

Japan: Import hochwertiger Medizintechnik
Tokyo (GTAI) - Der japanische Gesundheitssektor setzt auf moderne und effiziente Medizintechnik. Daher schauen in­ternationale Medizintechnikanbieter intensiv auf Japan - sowohl als Absatzmarkt als auch als Wettbewerber. Das Land importiert gegenwärtig jedoch deutlich mehr als es exportiert. Gleichzeitig investieren lokale Hersteller in die Entwicklung neuester Technologie, um dem demografischen Wandel in Japan zu begegnen und die erwartete steigende internatio­nale Nachfrage zu bedienen.

Niederlande: Meldepflicht für Entsendungen ab 1. April 2019
(AHK NL) Zukünftig wird es eine allgemeine Meldepflicht für die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande geben. Besonders ist, dass auch eine Meldepflicht für Selbstständige eingeführt werden soll. Diese beschränkt sich allerdings auf Selbstständige, die in einem bestimmten Betriebszweig tätig sind. Die betroffenen Betriebszweige sind von der nie­derländischen Verwaltung noch festzulegen.

Pakistan: Autoindustrie kommt in Bewegung
Dubai (GTAI) - Investitionsanreize zeigen Wirkung. Südkoreanische, chinesische und europäische Konzerne errichten Fertigungen. Sie konkurrieren mit den bisher dominierenden japanischen Herstellern. Traditionell wird die pakistanische Automobilindustrie durch hohe Zölle und andere Handelshemmnisse gegen Importkonkurrenz abgeschirmt. Ein begrenz­ter Wettbewerb entsteht durch Einfuhren von Gebrauchtwagen. Ein Einstieg in den Neuwagenmarkt setzt lokale Produk­tions- beziehungsweise Montagekapazitäten voraus. Der pakistanische Kfz-Sektor ist noch recht klein, hat aber erhebli­che Wachstumspotenziale.

Russland: Beschaffungsmarkt
(AHK) In Zeiten von schwachem Rubel und relativ niedriger Inflation lohnt der Blick auf Russland - nicht als Absatz-, sondern als Beschaffungsmarkt. Die AHK Russland und das Russische Exportzentrum (REC) bieten deutschen Unter­nehmen in einem Pilotprojekt Zugang zu vorausgewählten Lieferanten, die ihre Produkte bereits erfolgreich auf dem Weltmarkt platzieren. Die Unternehmen kommen unter anderem aus folgenden Branchen: Baustoffe, Nahrungsmittel, Messtechnik und Medizintechnik. Eine detaillierte Liste sowie Produktpräsentationen bekommen Sie bei der AHK Russ­land, Herrn Alexander Botow, E-Mail: botow( at )russland-ahk.ru

Belarus: Branchencheck
Minsk (GTAI) - Die belarussische Wirtschaft hängt stark von Russland ab, doch die Firmen wollen ihre Ab­satzmärkte diversifizieren. Internationale Geber stellen Kredite in vielen Branchen bereit. Der IKT-Sektor ist wichtiges Zugpferd der belarussischen Wirtschaft. Zentrum der IT-Industrie ist der Hightech-Park in Minsk.

Dänemark: Wirtschaftsausblick Januar 2019)
Stockholm (GTAI) - Für deutsche Exporteure ist Dänemark fast genauso wichtig wie Japan. Konsumgüter­hersteller haben gute Geschäftschancen. Wichtigster Wachstumstreiber bleibt der private Konsum. Dieser macht 2018 bereits über 48 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Dänemarks aus. Die stark zuneh­mende Beschäftigung lässt die Gehälter steigen. Die niedrigen Zinsen eröffnen zusätzliche Finanzierungs­möglichkeiten.

Indien: Handelspolitik soll Exporte fördern
New Delhi (GTAI) - Im Spannungsfeld des sich ausbreitenden Protektionismus, US-amerikanischer Sankti­onen und der chinesischen Seidenstraßenexpansion muss sich die indische Handelspolitik neu positionieren. Aus Washington spürt Indien den Druck, seine bedeutende Ölzufuhr aus Iran drastisch zu drosseln. Auf der anderen Seite eröffnet der von den USA entfachte "Handelskrieg" mit China Chancen für Indien.

Finnland: Lohn- und Lohnnebenkosten
Helsinki (GTAI) - Mit umfangreichen Arbeitsmarktreformen hat sich Finnland für den internationalen Stand­ortwettbewerb fit gemacht. Bei der Personalsuche spielen kulturelle Unterschiede eine wichtige Rolle. Finn­land konnte in den vergangenen Jahren die Arbeitskostenbelastung für Unternehmen deutlich senken und damit seine Standortattraktivität erhöhen. Nach den Erhebungen von Eurostat belegte das nordische Land 2017 mit durchschnittlichen Arbeitskosten von 32,70 Euro pro Stunde im EU-Vergleich Platz neun.

Japan: Elektronikausrüster erwarten 2019 geringere Nachfrage
Tokyo (GTAI) - Für Japans Ausrüstungshersteller wird 2019 ein schwaches Jahr, so die Semiconductor Equipment Association of Japan (SEAJ). Denn die vornehmlich asiatischen Halbleiter- und Displayhersteller haben ihre Investitionsabsichten in neue Anlagen verringert. Die Nachfrage nach Halbleitern und Displays hat sich verkleinert beziehungsweise durchläuft eine Verschiebung in den Schwerpunkten. Vor allem im Smartphonebereich ist die Nachfrage nach Halbleitern abgekühlt. Zudem hat die jahrelange Fixierung auf die Aktivitäten, die vom amerikanischen Apple-Konzern ausgingen, deutlich nachgelassen.

Polen: Logistik
Warschau (GTAI) - Polen nimmt im europäischen Straßengüterverkehr eine entscheidende Rolle ein. Etwa 10 Prozent der Güter, die auf Straßen innerhalb der Europäischen Union (EU) befördert werden, transpor­tieren polnische Logistikunternehmen. Damit liegt Polen nach Deutschland und Frankreich auf dem dritten Platz. Doch es fehlen Fachkräfte, in Straßen- und Schienennetz muss investiert werden

Russland: Für Abfallwirtschaft bricht ein neues Zeitalter an
Moskau (GTAI) - Die Abfallwirtschaft in Russland soll ab 2019 moderner und effizienter werden. Große In­vestitionen in Müllsortierung, Verarbeitung und Recycling stehen an. Bei der Modernisierung seiner Abfall­wirtschaft setzt Russland auf Kooperation mit ausländischen Partnern.

Russland: digitale Kennzeichnung von Waren
Moskau (GTAI) - Russland sagt dem Schwarzmarkt und Produktfälschungen den Kampf an. 2019 beginnt die flächendeckende digitale Kennzeichnung vieler Warengruppen. So sollen die Produkte auf ihrem Weg von der Herstellung bis zum Endverbraucher lückenlos rückverfolgt werden können.

Usbekistan: klare Zeichen für eine breite Marktöffnung
Taschkent (GTAI) - Usbekistan bindet sich aktiv in die internationale Wirtschaft ein. Deutsche Firmen sind gut beraten, sich frühzeitig an den geplanten Projekten aller Branchen zu beteiligen. Die aktuelle Hochstim­mung in der Wirtschaft über die Reformpolitik des Landes darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Usbekistan immer noch viele Baustellen auf dem Weg zu einer leistungs- und wettbewerbsfähigen sowie unternehmerfreundlichen Wirtschaft meistern muss.

Äthiopien: SWOT-Analyse
Nairobi (GTAI) - Der äthiopische Markt ist riesig, hungrig und unerschlossen. Auch wenn der Eintritt schwierig ist - ein Engagement lohnt sich. Denn das Land durchlebt einen Wandel.

Afrika: Ausbau der Nahrungsmittelverarbeitung
Bonn (GTAI) - Afrika will die Eigenproduktion von Nahrungsmitteln deutlich erhöhen. Lokale Produktionen werden zum Teil geschützt und ausgebaut, um Importe zu substituieren.

China: Deutsche Automatisierungstechnik in Exportprovinz begehrt
Hongkong (GTAI) - Investoren verlagern Produktionen aus Guangdong nach Südostasien. Zugleich moder­nisieren sie ihre in China verbleibenden Fabriken. Doch 2019/20 könnte ihnen dafür das Geld ausgehen.

Frankreich: Lohn- und Lohnnebenkosten
Paris (GTAI) - Frankreich gehört auch durch hohe Arbeitskosten zu den teuersten Standorten weltweit. Re­formen sollen Einstellungen erleichtern und die Lohnnebenkosten verringern.

Iran: US-Sanktionen verursachen Niedergang auf breiter Front
Dubai (GTAI) - Die vermutlich mehrjährige Rezessionsphase wird kaum eine Branche aussparen. Ein Groß­teil der in den letzten drei Jahren diskutierten Entwicklungspläne ist jetzt nur noch Makulatur.

Italien: Medizintechnik ist überaltert
Mailand (GTAI) - Italien will sein Budget für den Gesundheitssektor aufstocken. Eine Prioritätenliste soll zei­gen, wo der Bedarf an neuer Medizintechnik am dringendsten ist.

Mexiko: Korruption ist alltäglich
Mexiko-Stadt (GTAI) - Die Korruption bleibt in Mexiko ein schwieriges Thema für deutsche Unternehmen - worauf sie sich einstellen müssen und wie sie sich verhalten sollten.

Russland: Wirtschaftsausblick
Moskau (GTAI) - Die russische Wirtschaft wird 2019 um etwa 1,3 Prozent wachsen. Ausbleibende Reformen, eine schwache Binnenkonjunktur und angekündigte neue US-Sanktionen dämpfen den Aufschwung.

USA: Was bedeutet FATCA für deutsche Unternehmen?
Bonn (GTAI) - Der Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) ist 2013 in Kraft getreten. Die Regelungen können neben Finanzinstituten auch Unternehmen betreffen, die nicht im Finanzsektor tätig sind. Deutsche Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in die USA unterhalten, werden regelmäßig dazu aufgefordert, entsprechende Formulare der W-8-Serie der US-amerikanischen Steuerbehörde IRS auszufüllen. Das je­weilige Formular dient der Selbstauskunft des deutschen Geschäftspartners, anhand dessen der US-Geschäftspartner vor dem IRS dokumentieren kann, dass keine Steuerpflicht besteht und eine Quellensteuer nicht einbehalten und abgeführt werden muss. Eine Quellensteuer wird unter anderem erhoben auf Dividen­den, Zinsen, Lizenzgebühren und Vergütungen für Dienstleistungen.

Thailand: Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der ProPak Asia 2019 vom 12.-15.06.2018 in Bangkok
Baden-Württemberg International (bw-i) organisiert einen baden-württembergischen Gemeinschaftsstand auf der ProPak Asia 2019. Die ProPak Asia ist die bedeutendste Messe für Nahrungsmittel- und Verpa­ckungsmaschinen in Asien. Bei der diesjährigen Messe waren auf 58.000 qm Ausstellungsfläche insgesamt 1.581 Aussteller aus 44 Ländern vertreten. In ihrem viertägigen Verlauf wurden 48.799 Besucher aus 79 Ländern registriert. Die Messe ist international sehr gut aufgestellt. 2018 gab es 18 internationale Beteiligun­gen aus 13 Ländern. Thailand gilt im globalen Vergleich als gehobenes Schwellenland mit bedeutendem Entwicklungspotential auf lange Sicht. Die Nahrungsmittelindustrie gehört zu den drei wichtigsten Industriezweigen und erwirtschaf­tet fast ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts.

Iran: Chancen für Exporte humanitärer Güter
Dubai (GTAI) - Exporte von Nahrungsmitteln, Pharmazeutika und Medizintechnik sind unter bestimmten Bedingungen von US-Sanktionen ausgenommen. Dennoch ist die Zahlungsabwicklung oft sehr schwierig. Washington will die Ausfuhren humanitärer Güter nach Iran durch Sanktionen nicht behindern. Allerdings verweigere die für die Sanktionsüberwachung zuständige US-Behörde (Office of Foreign Assets Control/OFAC) ausländischen Lieferanten die notwendige Unterstützung, um Banken zur Zahlungsabwicklung zu bewegen, so betroffene Unternehmen.

Italien: Elektronische Rechnungsstellung
(AHK Mailand) Ab dem 1. Januar 2019 wird die elektronische Rechnungsstellung in Italien verpflichtend.

Die AHK Italien hat hierzu ein Merkblatt erarbeitet. Dieses geht darauf ein, was die elektronische Rechnungs­stellung für deutsche Unternehmen in Italien bedeutet und worauf diese achten müssen. Das Merkblatt kann kostenlos angefordert werden.

Kuwait: Ausbau der Infrastruktur benötigt Geduld
Dubai/Kuwait Stadt (GTAI) - Kuwait plant für Verkehr, Strom, Wasser und Gesundheit Projekte im Gesamtwert von rund 90 Milliarden US-Dollar. Viele Zeitpläne und Finanzierungen sind aber noch unklar.

Rumänien: Hohes Tempo in Kfz-Industrie
Bukarest (GTAI) - Rumäniens Pkw-Produktion wächst. Die Zulieferindustrie profitiert von der günstigen Wirtschaftsentwicklung im europäischen Ausland und von intakten Lieferketten.

Russland: Investitionsschub in Gesundheitssektor
Moskau (GTAI) - Die Anbieter von Medizintechnik profitieren von den steigenden öffentlichen Ausgaben für das Gesundheitssystem. Deutsche Hersteller bauen ihre Präsenz in Russland aus.

Türkei: Wirtschaftsausblick
Istanbul (GTAI) - Der Türkei steht im Jahr 2019 eine Rezession bevor. Dennoch wird die Inflation vorerst weitersteigen - ein Dilemma für die Regierung im Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

Ukraine: Modernisierung der Industrie in der Ostukraine bietet Chancen
Kiew (GTAI) - Die Ostukraine, das Herz der ukrainischen Industrie, gilt als Krisenregion. Dabei ist die Sicherheitslage in Städten wie Dnipro oder Saporishshja stabil und es bieten sich Geschäftschancen.

Ungarn: Branchencheck
Budapest (GTAI) - Die ungarische Industrieproduktion hält ihr hohes Wachstumstempo. Aufgrund der guten Konjunktur und steigender Investitionen bestehen gute Lieferchancen für deutsche Unternehmen.

Iran: DIHK-Iran Fact-Sheet 2.0
Seit Kurzem gelten weitere Sanktionen der USA gegen den Iran. Wie deutsche Unternehmen davon betroffen sind, steht im neuen Fact-Sheet der IHK.

Die sogenannten Sekundär-Sanktionen (engl. secondary sanctions) zielen auf Unternehmen und Iran-Geschäfte ohne direkte US-Verbindung. Die Sekundär-Sanktionen können daher auch für deutsche Unternehmen Auswirkungen haben. Denn bei Verstößen gegen die Sekundär-Sanktionen könnten die US-Behörden das Unternehmen auf eine schwarze Liste setzen. Dann dürfte von US-Seite kein Geschäft mehr mit dem gelisteten Unternehmen gemacht werden. Das kann wiederum auch deutsche Unternehmen, die im Iran Geschäft haben, betreffen, wenn nun zum Beispiel Lieferungen aus den USA verweigert werden. Unternehmen könnten außerdem indirekt von den US-Sanktionen betroffen sein, wenn sie nach einer Finanzierung für ihr Iran-Geschäft suchen. Denn Banken, die selbst US-Geschäft haben, werden vermutlich zurückhaltend bei der Finanzierung von Iran-Geschäften sein. Weitere Informationen und das Sheet zum Download finden Sie hier.

Ägypten: Deutsch-ägyptischer Warenhandel auf hohem Niveau
Kairo (GTAI) - Der Warenhandel zwischen Deutschland und Ägypten wächst weiter. Längerfristig könnte die ägyptische Lokalisierungsstrategie die Schwerpunkte im Außenhandel verändern.

China: Bekleidungsfirmen positionieren sich neu
Beijing (GTAI) - Die chinesische Bekleidungsbranche stellt sich neu auf. Gestiegene Lohnkosten zwingen zu mehr Automatisierung, anspruchsvollere Kunden zu mehr Qualität.

Côte d'Ivoire: Vom Land des Elfenbeins zur modernen Wirtschaft
Eschborn (GIZ) - Côte d'Ivoire entwickelte sich nach der Unabhängigkeit zum ökonomischen Wunder Westafrikas. Die politische Krise von 2011 wirkt jedoch bis heute nach.

Finnland: Unternehmen kreativ bei Abfallvermeidung und Recycling
Helsinki (GTAI) - Finnland gehört zu den progressiven Ländern in der europäischen Abfallwirtschaft. Deut­sche Unternehmen dürfen mit großem Interesse an Technologien und Kooperationen rechnen.

Frankreich: Gesetzesänderung vereinfacht Entsendung
(GTAI) Deutsche Unternehmen müssen ihre Arbeitnehmer künftig bei bestimmten Tätigkeiten in Frankreich nicht mehr bei der Arbeitsinspektion anmelden. Diese Anmeldung entfällt bei allen Entsendungen von Mit­arbeitern für Arbeiten, die auf eigene Rechnung durchgeführt werden, beispielsweise bei Messebesuchen. Auch die Pflicht, in Frankreich einen Vertreter zu benennen, entfällt. Außerdem entfallen diese Pflichten in Zukunft bei Entsendungen für einen kurzen Zeitraum. Hier hat sich Frankreich allerdings noch nicht festge­legt, für welche Branchen diese Vereinfachungen gelten und was als kurzer Zeitraum definiert werden soll.

Lettland: Wirtschaftsausblick (November 2018)
Riga (GTAI) - Lettland wird 2018 voraussichtlich baltischer Wachstumssieger. Ein starker Privatkonsum und hohe Bruttoanlageinvestitionen könnten das Land auch 2019 schneller wachsen lassen als Estland und Litauen.

Neuseeland: Vertrieb und Handelsvertretersuche
Sydney (GTAI) - Der kleine Binnenmarkt und die dünne Besiedelung Neuseelands stellen Firmen bei der Marktbearbeitung vor Herausforderungen. Beim Aufbau des Vertriebs gilt es daher einiges zu beachten.

 

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: International
Position: Bereichsleiter International
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
Fax: 07121 201-4186
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