Aktuelle Länderinformationen

Frankreich: Überarbeitung SIPSI-Portal für Entsendemeldungen
(IHK Südlicher Oberrhein) Gute Nachrichten für deutsche Unternehmen: das bisher nur in englischer und französischer Sprache verfügbare Portal für Entsendungen nach Frankreich steht seit 16. Juli 2019 auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Die neue Version des Portals SIPSI berücksichtigt die durch das Gesetz Nr. 2018-771 vom 5. September 2018 und den Erlass Nr. 2019-555 vom 4. Juni 2019 veranlassten Entwick­lungen bezüglich der Entsendeformalitäten.

Russland: Wirtschaftsausblick
Moskau (GTAI) - Russlands Wirtschaft wächst 2019 langsamer als im Vorjahr. Erst ab 2020 werden die Nationalen Projekte ihre Wirkung zeigen. Dann soll auch der Privatkonsum wieder für Wachstum sorgen.

Ukraine: Interesse an offenen Märkten
Kiew (GTAI) - Das Hauptziel der ukrainischen Handelspolitik ist die Einbindung in den EU-Binnenmarkt. Im Handel mit Russland bestehen viele Barrieren. Beim Zoll gibt es Hoffnung auf Reformen.

Usbekistan: Reform der Wirtschaft im Eiltempo
Taschkent (GTAI) - Usbekistan setzt seine Wirtschaftsreformen in einem atemberaubenden Tempo um. Die Bürokratie wird abgebaut, das Beschaffungs- und Zollwesen vereinfacht und viele Bereiche für die Privat­wirtschaft geöffnet.

USA: Bauwirtschaft setzt Wachstum fort
Washington, D.C. (GTAI) - Die USA befinden sich 2019 im zweiten Jahr der Hochkonjunktur. Deutsche Fir­men führen in der Bauausführung ein Nischendasein. Geschäftschancen bestehen für Maschinenanbieter.

Australien: Vertrieb und Handelsvertretersuche
Sydney (GTAI) - Eine große Herausforderung für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen in Australi­en sind die gigantischen Entfernungen. Von Perth an der Westküste bis nach Sydney im Osten muss auf dem Landweg eine Distanz von 3.900 Kilometern überwunden werden, die Flugzeit beträgt rund 4 Stun­den. Die Suche nach Handelsvertretern oder Vertriebspartnern, welche den gesamten Kontinent abdecken, ist häufig nicht einfach. Deshalb lohnt es sich vorab zu erkunden, welche Regionen für das eigene Ge­schäftsmodell überhaupt ein interessantes Marktpotenzial bieten. Australien ist in hohem Maße urbanisiert, so dass sich die Wirtschaft auf wenige Ballungsräume konzentriert. Rund 78 Prozent der Bevölkerung le­ben in den Ostküstenstaaten Victoria, New South Wales und Queensland.

Brasilien: Wirtschaft wächst auch 2019 nur zögerlich
São Paulo (GTAI) - Die Wirtschaftsdaten des 1. Quartals 2019 in Brasilien enttäuschen. Verbesserungen im Geschäftsumfeld zeigen keine kurzfristige Wirkung. Die Krise im Staatshaushalt lähmt die öffentlichen Investitionen und führt in einigen Bundesstaaten und Gemeinden zu Zahlungsschwierigkeiten. Aufgrund der geringen Auslastung vorhandener Kapazitäten und der Verunsicherung über die Rentenreform stocken auch die privaten Investitionen.

China: Investitionsklima
Beijing/Shanghai (GTAI) - Als weltweit zweitgrößte Ökonomie und bevölkerungsreichste Nation ist China zentrales Investitionsziel für ausländische Firmen. In kein Land - mit Ausnahme der USA - flossen 2017 laut "World Investment Report 2018" der Vereinten Nationen mehr ausländische Direktinvestitionen: näm­lich 136,3 Milliarden US$ ohne Finanzinvestitionen. Allerdings ist die Stimmung wegen der erstarkenden lokalen Konkurrenz und des spürbaren Protektionismus nicht mehr so euphorisch wie noch vor wenigen Jahren.

China: Neue Visabestimmungen
(AHK) Die chinesische Regierung hat ein vollständig überarbeitetes Formular für die Beantragung von Chi­na-Visa herausgegeben. Es ist deutlich umfangreicher geworden und kann in Zukunft ausschließlich online und nicht mehr handschriftlich ausgefüllt werden. Wenn die Online-Beantragung abgeschlossen ist, muss der Antrag ausgedruckt und unterschrieben eingereicht werden. Neu hinzugekommen sind im China Vi­sumantrag unter anderem Fragestellungen zur Arbeitssituation, zu Familie, Mitreisenden, vorherigen Rei­sen und Reisedokumenten sowie Militärdiensten. Vor allem zur Arbeitssituation müssen deutlich mehr An­gaben als im vorhergehenden China Antragsformular gemacht werden. So wird nicht nur der aktuelle Ar­beitgeber abgefragt, sondern auch das Jahreseinkommen sowie Angaben zu früheren Beschäftigungen. Nähere Informationen werden auch zur Familie erwartet, vor allem im Hinblick auf Beziehungen zu China. Im Prozess muss auch ein biometrisches(!) Passfoto hochgeladen werden.

Indonesien: kleine Schritte in Richtung Industrie 4.0
Jakarta (GTAI) - Indonesien will sein verarbeitendes Gewerbe fit für Industrie 4.0 machen. Erster Schritt ist vielerorts das Energie-Monitoring. Vernetzte Produktionsabläufe sind noch Zukunftsmusik. Die Digitalisie­rung birgt in Indonesien auch beträchtliche soziale Risiken. Denn gerade einfache Arbeiten werden ersetz­bar. Befürworter betonen zwar, dass höherwertige Arbeitsplätze entstehen. Doch ein Großteil der vom Abbau betroffenen, zumeist angelernten Beschäftigten werden diese nicht ausfüllen können. Schon heute wird von Fällen berichtet, in denen Hightech-Maschinen in der Ecke stehen, weil niemand sie bedienen kann.

Frankreich: Änderungen bei den Entsendeformalitäten
Am 4. Juni 2019 wurde in Frankreich ein Erlass verabschiedet, der einige Bestimmungen bezüglich der Entsendung von Arbeitnehmern modifiziert und lockert. Der Erlass enthält leider nicht die lang erwartete Vereinfachung der Regeln. Dazu gehört zum Beispiel die Befreiung von der Verpflichtung zur vorherigen Entsendeerklärung und zur Bestellung eines Vertreters für einen sehr begrenzten Anwendungsbereich. Von den Meldepflichten ausgenommen sind lediglich punktuelle Einsätze von kurzer Dauer beispielsweise für Künstler, Sportler sowie für Teilnehmer von Symposien, Seminaren oder wissenschaftlichen Veranstaltungen. Außerdem beinhaltet der Erlass Änderungen bei der Sorgfaltspflicht des Auftraggebers sowie die Festsetzung einer Frist für die Übermittlung von Dokumenten bei einer Kontrolle.

Japan: Deutsche Firmen erwarten auch 2019 gutes Japangeschäft
Tokyo (GTAI) - Japan ist sicherlich kein Markt, der mit hohen Wachstumsraten auf sich aufmerksam macht. Dennoch sind die Manager deutscher Unternehmen im Land der aufgehenden Sonne mit ihren Geschäften zufrieden, so die jährliche Umfrage der AHK Japan "German Business in Japan", die 2019 zusammen mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG durchgeführt wurde.

Nigeria: Wirtschaftsausblick (Mai 2019)
Lagos (GTAI) - Nigerias Wirtschaft erholt sich nur langsam von ihrer seit 2016 andauernden Krise. Gleich­wohl blicken die Unternehmen inzwischen wieder optimistischer in die Zukunft. Gegenwärtig ist die wirt­schaftliche Tätigkeit in vielen Landesteilen nach wie verhalten. Nur in der Metropole Lagos ist die Stim­mung deutlich besser. Durch die vergleichsweise hohe Kaufkraft in der Stadt, ist die dortige wirtschaftliche Dynamik ein Stück weit vom Rest des Landes abgekoppelt.

Polen: Städte sollen smarter werden
Warschau (GTAI) - Smarte Lösungen sollen den polnischen Einwohnern das Leben erleichtern, die Städte sicherer machen und zu mehr Effizienz führen. Etliche Bereiche sind davon betroffen: von Elektromobilität, Verkehrssicherheit und dem öffentlichen Nahverkehr über Telemedizin, Heizungssysteme, Gebäudetechnik, Energie- und Abfallwirtschaft sowie E-Verwaltung bis hin zum Stadtmarketing und vieles mehr. Neue Ideen sind gefragt, die auch deutsche Firmen liefern können.

Russland: Russische Maschinenbauer benötigen mehr moderne Anlagen
Moskau (GTAI) - Die Anzahl russischer Betriebe, die Maschinen aus dem Ausland bestellen, erreichte 2018 wieder den Wert von 2014 - dem Jahr des Beginns der Importsubstitution. Aus Kostengründen grei­fen sie jedoch verstärkt auf weniger hochwertige Ausrüstung aus Südkorea, Japan und Taiwan zurück. Leidtragende dieses Trends sind neben russischen Herstellern vor allem europäische Lieferanten.

Schweiz: Handwerkerkautionen nicht mehr versicherbar
(IHK Südlicher Oberrhein) Wer in der Schweiz Arbeiten ausführt muss in bestimmten Branchen Kautionen hinterlegen. Seit dem 1. April 2019 bietet die Helvetia Versicherung keine Handwerkerkautions-Versicherung für Betriebe mit Sitz in der EU mehr an. Für deutsche Unternehmen bleiben daher die Mög­lichkeiten der Barhinterlegung oder der Bankgarantie über die Hausbank. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Zentralen-Kautionsverwaltungsstelle Schweiz (ZKVS).

Senegal: Geschäftspraxis
Accra (AHK/GTAI) - Senegal verzeichnet seit einigen Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung. Das Land ist zudem politisch stabil und gerät damit immer mehr in den Fokus deutscher Unternehmen. Informationen über Senegals Wirtschaft und die relevanten Branchen sind der erste Schritt für einen Markteintritt.

Tschechien: Deutsche Investoren sind 2019 nicht mehr so optimistisch
Prag (GTAI) - Mit der aktuellen Wirtschaftslage waren die Niederlassungen deutscher Unternehmen im Frühjahr 2019 noch sehr zufrieden. Doch beim Ausblick wächst die Skepsis. Im Ranking der 15 Länder Mittel- und Osteuropas (MOE) hat Tschechien nach drei Jahren als attraktivster Standort der Region die­sen Platz an Estland abgeben müssen und liegt an zweiter Stelle. Polen folgt auf Rang drei.

USA: US-Visaantrag erfordert Angabe von Social-Media-Profil
Die Antragsformulare für US-Einwanderungs-(Formular DS-260) und Nichteinwanderungsvisa (Formular DS-160) verlangen seit dem 31. Mai 2019 Informationen über die Social-Media-Konten der Antragssteller, wie beispielsweise die Benutzernamen, aber auch Telefonnummern und E-Mailadressen der letzten fünf Jahre.

Nicht betroffen sind Reisende, die mit dem Visa Waiver Program (z.B. ESTA) in die USA reisen sowie A-1, A-2, G-, NATO-, und gewisse Transitvisa.

Directory of US Visa Categories.

FAQs on Social Media Identifiers

Irans Wirtschaftsaussichten werden immer düsterer
(Gtai) - Die Wirtschaftsprognosen für Iran müssen erneut nach unten korrigiert werden. Das weitere Anziehen der Sanktionsschraube wird die Talfahrt der Wirtschaft noch einmal beschleunigen. Auch die deutschen Ausfuhren sind stark eingebrochen.

Norwegen: Verschärfte Regelungen für die HMS-Karte/ID-Karte
(AHK Oslo) - Alle, die in Norwegen auf Baustellen oder Anlagenbauplätzen tätig sind, müssen die sogenannte HMS-Karte bei sich tragen. Dies gilt sowohl für norwegische Arbeitnehmer als auch für ausländische Arbeitnehmer, die für ein Projekt aus dem Ausland nach Norwegen entsandt werden, überlassene Arbeitnehmer sowie selbständige Gewerbetreibende. Die Pflicht besteht auch bei sehr kurzen Aufträgen.

Russische Region Irkutsk investiert in Holzverarbeitung und Flugzeugbau
Moskau (GTAI) - Irkutsk ist Russlands grüne Lunge. Das waldreiche Gebiet will seine Kapazitäten zur Holzverarbeitung ausbauen. Daneben sorgen Flugzeugbau, Gaschemie und Pharmaindustrie für Wachstum.

 

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IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: International
Position: Bereichsleiter International
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
Fax: 07121 201-4186
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