Aktuelle Länderinformationen
Februar 2026
Indien - Neues E-Visum für Monteure
Für Fachkräfte aus dem Ausland stellt Indien ein neues elektronisches Geschäftsvisum zur Verfügung: das sogenannte e-Production Investment Visa (e-B-4-Visa). Die Gültigkeit des neuen E-Visums beträgt sechs Monate und ermöglicht die mehrfache Einreise. Das Visum soll Unternehmen unterstützen, die in Indien Produktionsstätten errichten, erweitern oder in Betrieb nehmen. Außerdem wird es in Zusammenhang mit Fertigung, Installation, technischer Überwachung und Projektdurchführung ausgestellt. Bestimmte indische Unternehmen können fortan die für die Visumbeantragung erforderlichen Einladungsschreiben für ausländische Fachkräfte (zum Beispiel Ingenieure) online über das National Single Window System (NSWS) generieren lassen.
China: Industrieprojekte der neuen Seidenstraße boomen
(gtai) China verbindet Industriemodernisierung auf dem Heimatmarkt (Made in China 2025) mit einer Außenstrategie (neue Seidenstraße) und setzt zunehmend auf Industrieprojekte im Ausland. Für die deutsche Wirtschaft steigt damit der Wettbewerbsdruck auf Drittmärkten, insbesondere in Südostasien und Afrika.
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Januar 2026
Frankreich: Neue Verpackungs-Meldepflichten bei B2B Handel
Seit 1. Januar 2026 gilt in Frankreich eine erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) auch für gewerbliche und industrielle Verpackungen.
Bisher waren Sammel- oder Transportverpackungen im B2B-Bereich nicht von einer EPR-Meldung umfasst. Diese Lücke soll nun geschlossen werden. Mit dieser Neuregelung werden viele deutsche Unternehmen in Frankreich EPR-pflichtig werden. Die endgültige Durchführungsverordnung wurde noch nicht veröffentlicht. Ziel der EPR ist es, Recyclingquoten zu steigern. Mehr Infos erhalten Sie von der AHK Frankreich.
November 2025
Frankreich ist Start-up-Land
Frankreich verfügt über eines der besten Start-up Ökosysteme Europas. Aber auch in Frankreich bleibt die Finanzierung von Scale-ups schwierig. Mehr bei GTAI
Vietnam investiert in Textilrecycling
Vietnam weitet Produktion und Recycling von Textilien aus, um Importabhängigkeiten zu senken. Projekte sollen auch die Nachhaltigkeit der Bekleidungsindustrie fördern.
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Weltweite Geschäftslage im Maschinenbau zeigt Licht und Schatten
(VDMA) - Die weltweite Geschäftslage der Maschinen- und Anlagenbaufirmen aus Deutschland und Europa zeigt weiterhin Licht und Schatten - mit gewohnt deutlichen regionalen Unterschieden. Dies spiegeln die Ergebnisse aus dem aktuellen VDMA Business Climate Survey für Brasilien, China, Indien und die USA wider, der auf Befragungen der Mitglieder vor Ort beruht. Während die Signale in Indien und Brasilien überwiegend positiv ausfallen, ist die Stimmung in China und USA verhaltener.
Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Website des VDMA
September 2025
Neue Pflicht für britische Präsenzen deutscher Unternehmen
Künftig müssen Geschäftsführer deutscher Gesellschaften ihre Identität gegenüber dem britischen Handelsregister verifizieren, wenn dort eine Niederlassung existiert.
Die Overseas Companies Regulations 2009 legen die Anforderungen des britischen Rechts für ausländische Kapitalgesellschaften fest, die im Vereinigten Königreich eine physische Niederlassung (UK establishment) unterhalten. Dazu gehört insbesondere die Registrierung mittels Formular OS IN01.
Diese Vorschriften werden nun um zusätzliche Bestimmungen erweitert. Ein neu eingeführter Artikel 6A verpflichtet die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Gesellschaft, ihre Identität nach Maßgabe von section 1110A des Companies Act 2006 nachzuweisen. Die Verifizierung kann kostenlos online erfolgen oder über einen Authorised Corporate Service Provider.
Ohne abgeschlossene Verifizierung dürfen Geschäftsführer im Vereinigten Königreich nicht für die Angelegenheiten der dortigen Präsenz tätig werden. Dies wird im neu aufgenommenen Part 3A der Regulations von 2009 geregelt.
Die neuen Vorschriften treten am 18. November 2025 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gilt für bestehende UK establishments eine Übergangsfrist von einem Jahr zur Durchführung der Verifizierung. Für neu einzutragende Gesellschaften sowie neue Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer besteht die Verifizierungspflicht dagegen unmittelbar ab dem Inkrafttreten.
Quelle: GTAI
Geplante Elektroautowerke in Nordamerika auf der Kippe
Von der einstigen E-Auto-Förderung bleibt in den USA kaum etwas übrig. Viele der geplanten Produktionskapazitäten dürften gar nicht benötigt werden – was ganz Nordamerika betrifft. Mehr bei GTAI
Kanada öffnet Binnenmarkt: Chancen für den deutschen Mittelstand
Durch den Abbau interprovinzieller Handelshemmnisse verbessert Kanada die Rahmenbedingungen für öffentliche Aufträge, Mobilität und Kooperation – auch für deutsche Unternehmen. Mehr bei GTAI.
Juli 2025
Kasachstan will beim Flugverkehr hoch hinaus
(GTAI) Kasachstan rüstet sich für steigende Passagier- und Frachtzahlen im Luftverkehr. Neben dem Ausbau von Flughäfen und neuen Verbindungen treibt es die Privatisierung seiner Airports weiter voran.
Von Irland bis Ungarn: Wer in Europa unter Trumps Zöllen leidet
(GTAI) Lange haben Exporte in die USA zum Wohlstand Europas beigetragen. Die neue US-Politik erfordert jedoch ein Umdenken. GTAI-Korrespondenten haben ausgewählte Länder analysiert.
Jahresplanung Exportinitiative 2026
(GTAI) Wie soll die Außenwirtschaftsförderung im kommenden Jahr aussehen? Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft entwickelt die Maßnahmen für 2026 – und Sie haben die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken.
Juni 2025
Kirgisistan will größtes Skiresort Zentralasiens bauen
Das vom Hochgebirge geprägte Kirgisistan will mehr Touristen anlocken. Beim Ausbau von Öko- und Skitourismus wird das Land auf internationales Know-how angewiesen sein.
Ukraine lockert die Währungsbeschränkungen
Das Maßnahmenpaket zur Lockerung der Währungsbeschränkungen ermöglicht ukrainischen Unternehmen, uneingeschränkt importierte Dienstleistungen zu bezahlen.
Mai 2025
Kasachstan meldet Funde seltener Erden
Die kasachische Regierung hat im April den Fund eines vielversprechenden Vorkommens an Seltenen Erden in der Region Karaganda gemeldet. Vorläufige Schätzungen beziffern die Reserven am Standort Kuyrektykol auf 20 Millionen Tonnen, bei einer Tiefe von bis zu 300 Metern. Die durchschnittliche Konzentration von Seltenen Erden, darunter Cer, Lanthan, Yttrium und Neodym, soll 700 Gramm pro Tonne betragen. Die EU bietet sich als strategischer Partner an.
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