Aktuelle Länderinformationen

Iran: DIHK-Iran Fact-Sheet 2.0
Seit Kurzem gelten weitere Sanktionen der USA gegen den Iran. Wie deutsche Unternehmen davon betroffen sind, steht im neuen Fact-Sheet der IHK.

Die sogenannten Sekundär-Sanktionen (engl. secondary sanctions) zielen auf Unternehmen und Iran-Geschäfte ohne direkte US-Verbindung. Die Sekundär-Sanktionen können daher auch für deutsche Unternehmen Auswirkungen haben. Denn bei Verstößen gegen die Sekundär-Sanktionen könnten die US-Behörden das Unternehmen auf eine schwarze Liste setzen. Dann dürfte von US-Seite kein Geschäft mehr mit dem gelisteten Unternehmen gemacht werden. Das kann wiederum auch deutsche Unternehmen, die im Iran Geschäft haben, betreffen, wenn nun zum Beispiel Lieferungen aus den USA verweigert werden. Unternehmen könnten außerdem indirekt von den US-Sanktionen betroffen sein, wenn sie nach einer Finanzierung für ihr Iran-Geschäft suchen. Denn Banken, die selbst US-Geschäft haben, werden vermutlich zurückhaltend bei der Finanzierung von Iran-Geschäften sein. Weitere Informationen und das Sheet zum Download finden Sie hier.

Ägypten: Deutsch-ägyptischer Warenhandel auf hohem Niveau
Kairo (GTAI) - Der Warenhandel zwischen Deutschland und Ägypten wächst weiter. Längerfristig könnte die ägyptische Lokalisierungsstrategie die Schwerpunkte im Außenhandel verändern.

China: Bekleidungsfirmen positionieren sich neu
Beijing (GTAI) - Die chinesische Bekleidungsbranche stellt sich neu auf. Gestiegene Lohnkosten zwingen zu mehr Automatisierung, anspruchsvollere Kunden zu mehr Qualität.

Côte d'Ivoire: Vom Land des Elfenbeins zur modernen Wirtschaft
Eschborn (GIZ) - Côte d'Ivoire entwickelte sich nach der Unabhängigkeit zum ökonomischen Wunder Westafrikas. Die politische Krise von 2011 wirkt jedoch bis heute nach.

Finnland: Unternehmen kreativ bei Abfallvermeidung und Recycling
Helsinki (GTAI) - Finnland gehört zu den progressiven Ländern in der europäischen Abfallwirtschaft. Deut­sche Unternehmen dürfen mit großem Interesse an Technologien und Kooperationen rechnen.

Frankreich: Gesetzesänderung vereinfacht Entsendung
(GTAI) Deutsche Unternehmen müssen ihre Arbeitnehmer künftig bei bestimmten Tätigkeiten in Frankreich nicht mehr bei der Arbeitsinspektion anmelden. Diese Anmeldung entfällt bei allen Entsendungen von Mit­arbeitern für Arbeiten, die auf eigene Rechnung durchgeführt werden, beispielsweise bei Messebesuchen. Auch die Pflicht, in Frankreich einen Vertreter zu benennen, entfällt. Außerdem entfallen diese Pflichten in Zukunft bei Entsendungen für einen kurzen Zeitraum. Hier hat sich Frankreich allerdings noch nicht festge­legt, für welche Branchen diese Vereinfachungen gelten und was als kurzer Zeitraum definiert werden soll.

Lettland: Wirtschaftsausblick (November 2018)
Riga (GTAI) - Lettland wird 2018 voraussichtlich baltischer Wachstumssieger. Ein starker Privatkonsum und hohe Bruttoanlageinvestitionen könnten das Land auch 2019 schneller wachsen lassen als Estland und Litauen.

Neuseeland: Vertrieb und Handelsvertretersuche
Sydney (GTAI) - Der kleine Binnenmarkt und die dünne Besiedelung Neuseelands stellen Firmen bei der Marktbearbeitung vor Herausforderungen. Beim Aufbau des Vertriebs gilt es daher einiges zu beachten.

Russland: Modernisierungsbedarf in der Druckindustrie
Moskau (GTAI) - Russlands Druckereien müssen ihr Angebotsportfolio erweitern und die Produktion digita­lisieren. Die Verlagshäuser sind auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.

Ukraine: Wirtschaftsausblick
Kiew (GTAI) - Nach einem Plus von über 3 Prozent im Jahr 2018 wird sich das Wachstum der ukrainischen Wirtschaft 2019 voraussichtlich leicht abschwächen. Ein neues IWF-Paket ist in Vorbereitung.

USA: Deutsche Kfz-Hersteller bauen Kapazitäten aus
Washington, D.C. (GTAI) - Die deutschen Autobauer benötigen in den USA mehr im Inland gefertigte Zulie­ferteile. BMW, VW und Mercedes konnten zwar in der Vergangenheit deutsche Zulieferer zur Ansiedlung in den USA bewegen, doch reichen diese Kapazitäten längst nicht aus. Alle drei Konzerne suchen daher händeringend nach weiteren Lieferanten.

USA: Markt für Medizintechnik gibt nach
Washington (GTAI) - Die Verkäufe am US-Medizintechnikmarkt legen zu, doch das Wachstumstempo schwächt sich ab. Die Zahl großer Krankenhäuser stagniert und der Sparzwang im Gesundheitssystem zeigt Folgen.

 

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IHK Reutlingen Bereich: International
Position: Bereichsleiter International
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
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