Leistungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für die Wirtschaft

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bietet ein attraktives Spektrum an Finanzierungsinstrumenten, Begleitmaßnahmen, Beratung und Kooperationsmöglichkeiten.

Schwellen- und Entwicklungsländer liegen vornehmlich in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa, wachsen überproportional stark und haben großes Interesse an Waren und Dienstleistungen „Made in Germany“. Nur: Sie sind für viele Unternehmer völlig unbekanntes Terrain.

Seit April 2012 beteiligt sich die IHK Reutlingen am Business Scout-Programm (vormals EZ-Scout-Programm) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Business Scouts for Development sind als entwicklungspolitische Expert*innen in rund 40 Ländern weltweit tätig. Sie beraten deutsche, europäische und lokale Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen und fördern verantwortungsvolles wirtschaftliches Engagement durch Kooperationsprojekte. Dabei arbeiten sie eng mit Partnern aus der verfassten Wirtschaft und Organisationen der beruflichen Bildung in Deutschland und vor Ort zusammen.

Der Business Scout an der IHK Reutlingen unterstützt insbesondere mittelständische Unternehmen bei ihrem Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern durch:

  • Auswahl maßgeschneiderter Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur Finanzierung von Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern,
  • Projektantragstellung und Durchführung bei relevanten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit,
  • Netzwerkbildung zu Institutionen der EZ in Deutschland (z.B. BMZ und dessen Unterorganisationen) und im Investitionsland, 
  • Informationen zu Partnerländern der EZ zu Marktentwicklung, Marktdynamiken und politisch-ökonomischen beziehungsweise regulatorischen Rahmenbedingungen.
Foto: Markus Kirchgessner /GIZ

Förderprogramme für das Auslandsgeschäft

Verschiedene Förderprogramme unterstützen Kooperationen und Projekte zwischen Unternehmen und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. So können Investitionen in Afrika, Asien oder Lateinamerika nachhaltig abgesichert werden, gleichzeitig werden entwicklungspolitisch gewünschte Effekte erzielt. Mehr.

Foto: Florian Kopp / GIZ

Finanzierungsangebote für Exporte und Investitionen

Unternehmen bauen heute im Ausland Joint Ventures oder eigene Produktionsstätten auf, um neue Märkte zu erschließen. Neben Osteuropa sind zunehmend auch Länder in Lateinamerika, Afrika und Asien interessant. Um ihre Investitionspläne zu verwirklichen, benötigen sie Kapital, das für Entwicklungs- und Schwellenländer oft nicht ausreichend verfügbar ist. Mehr.

Textile Help Desk Ethiopia

Äthiopien gewinnt als Produktions- und Lieferland von Textil- und Lederprodukten zunehmend an Bedeutung. Vielen Textilproduzenten und -händlern fehlenallerdings ein Zugang zu Marktinformationen oder Geschäftskontakte in das aufstrebende Lieferland. Der Textile Help Desk Ethiopia setzt hier an. Mehr.

Foto: Dirk Ostermann / GIZ

Fachkräfteprogramme

Qualifizierte Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz sind gefragt – nicht nur in Deutschland, sondern auch bei international agierenden, deutschen Unternehmen im Ausland. Die Suche nach gut ausgebildeten Mitarbeitern und die Kontaktanbahnung vor Ort stellt Unternehmen im Ausland häufig vor große Herausforderungen. Mehr.

Grafik: D-Krab/shutterstock.com

Nachhaltigkeit im Auslandsgeschäft

„Corporate Social Responsibility“ ist Teil des strategischen  Managements von Unternehmen und besonders wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg beim Auslandsgeschäft. Vor allem für globale Wertschöpfungsketten stellt sich oft die Frage, wo unternehmerische Verantwortung ansetzen muss und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bietet Unternehmen in diesem Bereich eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten an. Mehr.

Simone Iltgen

Simone Iltgen

International
IHK-Zentrale
Position: Beraterin Entwicklungszusammenarbeit / Business Scout (entsandt durch das BMZ)
Schwerpunkte: Entwicklungszusammenarbeit - Wirtschaft (weltweit), Regionenschwerpunkt Afrika südlich der Sahara
Telefon: 07121 201-189
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