Nachrichten zur Entsendung

Mai 2022

Frankreich: Bürokratie als Handelshemmnis

(IHK Südlicher Oberrhein) Bereits vor drei Jahren hatte die IHK Südlicher Oberrhein, für deren Mitglieder Frankreich ein wichtiger wirtschaftlicher Partner ist, Unternehmen zu den bürokratischen Hürden befragt. Dank der vielen Rückmeldungen konnte damals die IHK in zahlreichen Gesprächen mit der französischen Verwaltung Erleichterungen bei Warenlieferungen und Messebesuchen bewirken. Auch die geplante Gebühr für die Entsendungsmeldungen wurde wieder verworfen. Weitere vorgesehene Erleichterungen rückten jedoch aufgrund der Pandemie in den Hintergrund.

Entsprechend fallen nun die Ergebnisse der neuen Umfrage aus. 30 Prozent der Befragten teilen mit, dass sie ihre Frankreich-Geschäfte reduzieren werden, zehn Prozent denken gar über eine Einstellung nach. Als die größten Herausforderungen bei den Entsende-Formalitäten nannten die Unternehmen die Übersetzung deutscher Dokumente wie medizinische Atteste, Lohn- und Stundenzettel oder Arbeitsverträge ins Französische sowie die Benennung eines französischsprachigen Vertreters.

Auch die Weitergabe von datenschutzrelevanten Informationen an Dritte bei der Entsendung sehen viele kritisch. Geht es darum, welche Änderungen die Unternehmen am stärksten entlasten würden, herrscht Einigkeit bei den Befragten: Knapp 90 Prozent wünschen sich, dass die Meldepflicht bei kurzzeitigen Einsätzen entfällt.

Die IHK Südlicher Oberrhein wird nun erneut mit den Umfrageergebnissen auf die französische Verwaltung zugehen, um Erleichterungen einzufordern.
Zu den Umfrageergenissen auf der Website der IHK Südlicher Oberrhein

Das neue britische Global Business Mobility Visum

Die britische Regierung hat im April neue Regeln für Visa eingeführt, die bereits bestehende Visaarten konsolidieren. Mit dem sogenannten “Global Business Mobility (GBM)” Visum werden neue Visakategorien definiert. Materiell ergeben sich kaum Änderungen. Details zum GBM gibt es auf der Website von Germany Trade & Invest.

Frankreich: Mindestvergütung zum 1. Mai 2022 erhöht

Zum 1. Mai 2022 hat sich in Frankreich der Mindestlohn um 2,65 Prozent auf 10,85 Euro (brutto) pro Stunde erhöht ( Stand 15.04.2022). Dies entspricht 1.645,58 Euro brutto pro Monat beziehungweise 1.302,64 Euro netto pro Monat. Mehr dazu auf der Website des Arbeitsministeriums.

März 2022

EU vereinheitlicht Reisebestimmungen nach Impfstatus

(EU-Komm) Für das digitale COVID-Zertifikat der EU wurde ab 1. Februar 2022 eine neue Gültigkeitsdauer von 270 Tagen (=9 Monaten) für die Grundimmunisierung festgelegt. Anders als in einigen Medienberichten ungenau dargestellt findet dies aber nur auf den grenzüberschreitenden Reiseverkehr Anwendung. Personen, die über ein gültiges digitales COVID-Zertifikat der EU verfügen, sollen keinen zusätzlichen Beschränkungen in der Reisefreiheit unterliegen.

Frankreich: Umfrage zu Entsendungen

(IHK Südlicher Oberrhein) Für viele Unternehmen stellen nach wie vor die französischen Entsenderegelungen eine Hürde bei grenzüberschreitenden Lieferungen und Serviceleistungen dar. Vor fünf Jahren hat die IHK Südlicher Oberrhein deshalb eine erste Umfrage zum Frankreichgeschäft durchgeführt. Durch viele Rückmeldungen konnten die IHKs die französische Verwaltung in zahlreichen Gesprächen überzeugen, Erleichterungen (bei Warenlieferungen und Messebesuchen) einzuführen. Auch eine geplante Gebühr für die Entsendemeldungen wurde wieder verworfen. Leider hat die Coronakrise dazu geführt, dass weitere, vorgesehene Erleichterungen für in Frankreich tätige Unternehmen in den Hintergrund gerückt sind.

Beteiligen auch Sie sich, damit wir erfahren, wie wir Sie unterstützen können! Betroffene Unternehmen können sich bis zum 14.März 2022 an der Umfrage beteiligen.

China: Weitere Charterflüge für Geschäftsreisen geplant

Die deutsch-chinesische Handelskammer (AHK) bietet Geschäftsreisenden sowie Entsandten und ihren Familien die Möglichkeit, per Charterflug (Frankfurt – Qingdao) nach China einzureisen. Termine für weitere Flüge im Frühjahr und Sommer wurden jetzt veröffentlicht. Diese – sowie alle weiteren Informationen zur Reise – veröffentlicht die AHK unter diesem Link:
Charter Flights to China (ahk.de)

Februar 2022

A1-Bescheinigungen für Selbständige: Beantragung nur noch elektronisch möglich

(BHI) Ab 2022 müssen auch Selbständige oder deren Steuerberater die A1-Bescheinigung für Entsendungen in EU-, EWR- Staaten, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich elektronisch über die Anwendung sv.net beantragen. Das Programm übermittelt den Antrag dann an den zuständigen Sozialversicherungsträger. Liegen die Voraussetzungen für die A1-Bescheinigung vor, wird sie online im Postfach des sv.net zugestellt. Anträge in Papierform sind nicht mehr möglich. Ausnahme: Sonderform „Gewöhnliche Ausübung der selbstständigen Tätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten“. Wenn Sie als Selbständiger in einem anderen Land mindestens an einem Tag pro Monat oder an fünf Tagen pro Quartal im Einsatz sind, muss der Antrag weiterhin in Papierform bei der DVKA abgegeben werden.

Frankreich: geänderte Meldepflichten im Transportgewerbe

Zum 02.02.2022 passt Frankreichs Regierung die Entsendevorschriften an geltendes EU-Recht an und vereinfacht die Meldepflichten für deutsche Transportunternehmen und Speditionen, die Mitarbeiter zu grenzüberschreitenden Arbeitseinsätzen nach Frankreich entsenden.

Ab dem 2. Februar 2022 müssen Entsendemeldungen für Transportdienstleistungen zwischen EU-Staaten über „IMI“ registriert werden, dem Binnenmarkt-Informationssystem der Europäischen Union. Ab diesem Zeitpunkt sind im Fahrzeug folgende Dokumente mitzuführen:

  • Entsendeerklärung (über das IMI-Portal)
  • Fahrtenschreiberaufzeichnungen
  • Frachtbrief
  • A1-Bescheinigung zum Nachweis der Sozialversicherung

Weitere Dokumente wie Arbeitsvertrag, frachtbezogene Unterlagen oder Gehaltsabrechnungen können über das IMI-Portal angefordert werden. Diese sind auf Anfrage der zuständigen Behörden innerhalb einer Frist von acht Wochen zu übermitteln. Ab 2. Februar 2022 entfallen die bislang geltenden Vorschriften für Trans­portunternehmen, wie Online-Entsendemeldung über das französische Entsendeportal „SIPSI“.

Januar 2022

Österreich: Einreiseregeln 2G+

(AHK) Die österreichische COVID-19-Einreiseverordnung wurde letztmalig zum 20.Dezember 2021 geändert und gilt zunächst bis zum 31.Januar 2022. Seit dem 20. Dezember 2021 gilt bei der Einreise nach Österreich die 2G+-Regel; somit muss man geimpft oder genesen sein UND zusätzlich einen negativen PCR-Test (max. 72h alt) mitführen. Personen, die 2G nicht erfüllen (also weder geimpft noch genesen sind), müssen eine Einreiseanmeldung durchführen und sich in Quarantäne begeben. Diese Quarantäne kann frühestens am 5. Tag durch einen negativen PCR-Test beendet werden. Achtung: Die Verordnung sieht keine Ausnahmen von der 2G+Regel für beruflich bedingt Reisende vor!

Schweiz: Ausnahme für Einreisende aus Baden-Württemberg

Schweiz: Ausnahme für Einreisende aus Baden-Württemberg

Derzeit müssen alle Personen bei der Einreise in die Schweiz einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Alle Einreisenden – geimpfte, genesene und negativ getestete Personen – müssen zudem das Einreiseformular (Passenger Locator Form, SwissPLF) ausfüllen. Ausnahme: Personen, die aus Baden-Württemberg in die Schweiz einreisen, müssen kein Kontaktformular ausfüllen und keinen Test machen.

Dezember 2021

China: Weitere Charterflüge der AHK China geplant

(AHK) Geschäftsreisen nach China sind immer noch mit vielen Einschränkungen verbunden. Experten gehen davon aus, dass sich noch mindestens bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking an Chinas Einreisepolitik nicht viel ändern wird. Darum ist es für Unternehmensvertreter eine gute Nachricht, dass die AHK weitere Charterflüge nach China anbietet und bei der Beschaffung von Visa-Einladungen unterstützen kann.

Nachdem bei den Regierungskonsultationen zwischen China und Deutschland ein Konsens erzielt wurde, hat die AHK China gemeinsam mit der Deutschen Botschaft mit dem chinesischen Außenministerium (MFA) ein Verfahren zur Wiederaufnahme eines Fast Track für die Beantragung von PU-Briefen/Visa und Charterflügen ausgehandelt. Dieses Verfahren ist für Arbeitnehmer, Ehepartner, Familienangehörige und Kurzzeitexperten mit dringendem Reisebedarf geöffnet. Charterflug Reisende werden durch die Test-Prozesse geleitet und in ausgewählten Quarantäne-Hotels betreut. Ab November sind 1 bis 2 Flüge monatlich geplant.

Frankreich: Neue Coronaregeln für Ungeimpfte

Seit 13. November 2021 hat Frankreich die Einreisebestimmungen für nicht geimpfte Reisende geändert: Alle Personen über 12 Jahre aus Deutschland müssen bei der Einreise einen PCR- oder Antigentest nicht älter als 24 Stunden vorlegen. Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V., die INFOBESTen und Frontalier Grand Est haben ein COVID--Einreisetool für die deutsch-französisch-schweizerische Grenzregion erstellt.

November 2021

Steuerliche Behandlung von Pauschalen für betrieblich und beruflich veranlasste Auslandsreisen

Die Finanzverwaltung hat bekannt gegeben, dass die Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder nach dem Bundesreisekostengesetz zum 1. Januar 2022 pandemiebedingt nicht neu festgesetzt werden. Die zum 1. Januar 2021 veröffentlichten Beträge gelten somit für das Kalenderjahr 2022 unverändert fort. Die durch BMF-Schreiben vom 3. Dezember 2020 (Bundessteuerblatt Teil I Seite 1256) veröffentlichten steuerlichen Pauschbeträge sind somit auch für das Kalenderjahr 2022 anzuwenden.
Mehr auf der Website des Bundesfinanzministeriums

Einreise in die USA ab November wieder gestattet

(US Department of State) Der langersehnte Beschluss über die Lockerung der Restriktionen für die Einreise in die USA tritt nun am 8. November 2021 in Kraft. Laut der aktuellen Pressemitteilung des Weißen Hauses können Reisende, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, bei Vorlage eines entsprechenden Impfnachweises sowie eines maximal 3 Tage alten Negativtests, direkt in die USA fliegen. Bei Ungeimpften werden die bisherigen Regelungen weiterhin fortgeführt. Abgesehen von der Vorlage eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 1 Tag sein darf, müssen Ungeimpfte zusätzlich nachweisen, dass sie sich für einen nach der Ankunft in den USA zu unterziehenden Virustest angemeldet haben.
Mehr auf der Website der US-Regierung

Deutschland: Unternehmen sparen durch Dienstreisen-Wegfall rund 11 Milliarden Euro

KÖLN (NfA)--Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit von Dienstreisen in vielen Branchen auf die Probe gestellt. Zum Schutz ihrer Mitarbeitenden, wegen fehlender Planungssicherheit, aber auch wegen mangelnder Transport- und Übernachtungsmöglichkeiten haben viele Unternehmen seit Beginn der Pandemie deutlich weniger Dienstreisen veranlasst. Stattdessen wurden viele Meetings virtuell abgehalten, neue Konferenzformate haben sich verbreitet. Die Kosten für Dienstreisen sanken deutlich: Gaben Firmen 2019 noch 55,3 Milliarden Euro für Dienstreisen aus, waren es im Pandemiejahr 2020 nur noch 10,1 Milliarden Euro. Dies geht aus einem Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor.

Die Differenz von 45,2 Milliarden Euro ist allerdings nicht unmittelbar als Ersparnis zu interpretieren. Manche Dienstreisen gelten als „business critical“, sie sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn technische Probleme vor Ort gelöst werden müssen. Teilweise ist dann der Ersatz durch ein virtuelles Meeting wie eine Videoschalte nicht möglich. Dies gilt zum Teil auch für neue Geschäftsabschlüsse. Es ist anzunehmen, dass der starke Rückgang der Dienstreisen seit Beginn der Pandemie dann geschäftsschädigend für Unternehmen war, wenn notwendige Dienstreisen nicht stattfinden konnten.

Auch in Zukunft werden viele Dienstreisen durch virtuelle Meetings und Konferenzen ersetzt werden. Kostenlos sind diese nicht: Oft fallen Lizenzgebühren für Onlinetools an, außerdem muss in die Technikausstattung der Mitarbeitenden investiert werden. Neben initialen Kosten fallen insbesondere auch laufende Kosten an, etwa für IT-Sicherheit und Updatemanagement. Der Kostenersparnis bei den Dienstreisen sind deshalb die zusätzlichen IT-Ausgaben gegenüberzustellen

Russland: Quarantäne für Manager und Techniker fällt

(AHK) Die 14-tägige Pflichtquarantäne für Deutsche und andere Ausländer, die zu Arbeitszwecken nach Russland einreisen, wird ab sofort abgeschafft. Deutsche Manager und Techniker können mit einem gültigen Visum somit quarantänefrei nach Russland einreisen – egal, ob sie geimpft sind oder nicht. Die Änderung der diesbezüglichen Verordnung durch die Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor geht auf kontinuierliche Lobbyarbeit der Deutschen Botschaft, der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Russland und der AHK zurück.
Mehr auf der Website der Auslandshandelskammer

Großbritannen: Regeln für kurze Geschäftsreisen

(Gov.uk) Die Regelungen für kurze Geschäftsreisen für verkaufsnahe Dienstleistungen nach Großbritannien wurden teilweise liberalisiert. So ist künftig eine visumsfreie Einreise zur Erbringung verkaufsnaher Dienstleistungen auch für Mitarbeiter einer ausländischen Firma, die zwar nicht Hersteller oder Lieferant aber Teil einer vertraglichen Vereinbarung über Kundendienstleistungen ist, erlaubt. Das gilt zum Beispiel für Garantie- oder Reparaturleistungen und umfasst künftig nicht nur “equipment, computer software/hardware” sondern auch “machinery”. Die Vereinbarung muss allerdings bereits im Zeitpunkt des Verkaufs oder der Vermietung getroffen worden sein.
Mehr auf der Website der britischen Regierung

September / Oktober 2021

Großbritannien: Für Einreise zwingend Reisepass notwendig

Das britische Verkehrsministerium weist darauf hin, dass für Staatsbürger der EU, des EWR sowie der Schweiz seit 1. Oktober 2021 der Personalausweis nicht mehr ausreichend ist für die Einreise in das Vereinigte Königreich. Dies gilt auch für Lkw- und Busfahrer.

Der Leitfaden Guide for EEA business travellers soll Klarheit in Sachen Visum für Geschäftsreisende schaffen.

Zusätzliche aktuell geltende Corona-bedingte Regeln zu Einreise, Transport, Logistik  finden sich auf der Website der AHK Großbritannien.

Österreich: Neues zur Entsendung

(AHK Wien) Die Erbringung der Arbeitsleistung in Österreich muss seit September 2021 auf einem grenzüberschreitenden Dienstleistungsvertrag zwischen dem entsendenden Unternehmer und dem Dienstleistungsempfänger (Auftraggeber) beruhen, damit eine meldepflichtige Entsendung vorliegt. Neu ist:

  • Bei Entsendungen von Arbeitnehmern, die nicht länger als 48 Stunden dauern, müssen während der Entsendung nur der Arbeitsvertrag oder Dienstzettel und Arbeitszeitaufzeichnungen bereitgehalten und diese vor Ort oder unmittelbar oder im Zeitpunkt der Erhebung in elektronischer Form zugänglich gemacht werden. Bei der Berechnung der Entsendungsdauer ist die Dauer einer im Rahmen einer Entsendung von einem anderen Arbeitnehmer bereits zurückgelegten Entsendungsdauer zu berücksichtigen. Achtung: die ZKO3 Entsendemeldung und die A1 Bescheinigung sind weiterhin notwendig, weitere Lohnunterlagen können auf Verlangen nachgefordert werden.
     
  • Weitere Ausnahme: Tätigkeiten von geringem zeitlichem Aufwand, die für die Inbetriebnahme von gelieferten Gütern unerlässlich sind, fallen nicht unter das Gesetz.
     
  • Strafrahmen: Es gibt keine Kumulation der Strafen je Arbeitnehmer und keine Mindeststrafhöhe mehr. Es wird eine einzige Verwaltungsübertretung sanktioniert, unabhängig von der Anzahl der betroffenen Mitarbeiter.

Singapur : "Vaccinated Travel Lane" (VTL) mit Deutschland

(DIHK) Reisewillige, die über einen vollständigen Impfschutz gegen CoVid-19 verfügen, können sich unabhängig vom Reisezweck seit dem 1. September .2021 an auf den dafür eingerichteten Portalen registrieren und seit dem 8.September 2021 auf ausgewiesenen Direktflügen von verschiedenen Destinationen in Deutschland (voraussichtlich: FRA/MUC) quarantänefrei nach Singapur einreisen. Die sonst übliche Quarantäne (Stay Home Notice) wird durch mehrfache PCR-Tests vor und nach Einreise ersetzt.
Mehr dazu auf der Seite der Regierung Singapurs:

Schweiz: Neue Regeln bei der Einreise

(DIHK) Seit 20. September 2021, müssen alle Einreisenden – geimpfte, genesene und negativ getestete Personen – das Einreiseformular (Passenger Locator Form, SwissPLF) ausfüllen. Alle Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Einreise einen negativen Test (Antigen oder PCR) vorweisen, unabhängig davon, woher sie kommen und mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Nach vier bis sieben Tagen in der Schweiz wird ein weiterer, in der Schweiz durchgeführter Test verlangt. Dieser Test ist kostenpflichtig. Das Resultat des zweiten Tests muss der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden. Für geimpfte und genesene Personen mit einem Covid-Zertifikat oder einem anderen gültigen Nachweis einer Impfung oder Genesung gilt keine Testpflicht.

Mehr auf der Website des Bundesrats der Schweiz:

USA: Lockerungen ab November für Geimpfte aus dem Schengen-Raum

Ab November 2021 werden die US-Einreiseverbote gelockert.  Europäer aus dem Schengen-Raum, die vollständig gegen Corona geimpft sind, sollen wieder in die USA einreisen dürfen. Sie unterliegen bei der Ankunft in den USA keinen Quarantänevorschriften. Bis dahin gilt: Einreise nur mit „National Interest Exception (NIE)“.

August 2021

Chinas Grenzen bleiben vermutlich noch lange geschlossen

(Gtai) Nach Einschätzung von Experten werden Chinas Grenzen noch für längere Zeit geschlossen bleiben. Dies berichtet Germany Trade and Invest (GTAI). Demnach werden umfangreichere Öffnungen erst für die zweite Jahreshälfte 2022 erwartet, ein ungehinderter Reiseverkehr wie vor der Pandemie gar erst für 2023/24. Hintergrund ist die Null-Toleranz-Politik der chinesischen Regierung gegenüber Covid-19, durch die selbst bei kleinsten lokalen Infektionsausbrüchen umfassende Testpflichten und Quarantänemaßnahmen angeordnet werden. Hierdurch hatte China die Coronapandemie bereits im Sommer 2020 gut im Griff, so dass die Volksrepublik im Inland weitgehend zur Normalität übergehen konnte.

Die Maßnahmen umfassen neben lokalen Lockdowns, Einreisebeschränkungen, Schließung oder Reduzierung von Abfertigungskapazitäten Containerhäfen. Inzwischen beeinträchtigen die lokalen Ausbrüche in Südchina auch den Schiffsverkehr mit Europa und den USA erheblich.

Geschäftsreisende und Touristen dürfen seit fast anderthalb Jahren nicht mehr einreisen und Ortsansässige müssen für mehrere Wochen in Hotelquarantäne, selbst wenn sie vollständig geimpft sind. Die Erteilung von Arbeitsvisa erfolgt nur noch schleppend. Selbst die Grenze zur Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong ist geschlossen.

Für ausländische Unternehmen sind die Folgen schwerwiegend. Firmen können Kunden, Lieferanten oder Messen nicht besuchen, wenn sie keine lokalen Kräfte vor Ort haben. Zudem besteht die Sorge, dass zunehmend Marktanteile an chinesische Wettbewerber verloren gehen.

Vereinigtes Königreich: Einreise aus geschäftlichen Gründen

Ein neuer Leitfaden der britischen Regierung bietet Informationen für Geschäftsreisen ins Vereinigte Königreich. Guide for EEA business travellers erläutert u.a. wann ein Visum zu beantragen ist und wann nicht. Das Papier Common queries leaflet for au pairs, business travellers, Erasmus+ students and those looking to come to the UK for an internship liefert Informationen für die genannten Gruppen für eine Reise ins Vereinigte Königreich. Zudem finden EU-Bürger hier Informationen über das britische Einwanderungssystem inklusive Themen wie „EU Settlement Scheme“ sowie Arbeiten und Studieren in Großbritannien.

Juli 2021

China: Charterflüge der AHK

Die AHK in China zusammen mit der Deutschen Botschaft in Peking hat mit dem chinesischen Außenministerium ein Verfahren zur Wiederaufnahme eines Fast-Track für die Erteilung von PU-Einladungen und über die Durchführung von Charterflügen vereinbart.

 

Eine Einreise für deutsche Staatsangehörige ist aktuell nur mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsge­nehmigung möglich. Neue Visa werden nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis bzw. Auf­enthaltszweck erteilt. Für das Visumsverfahren ist eine sog. „PU-Einladung“ bei den zuständigen chinesi­schen Lokalbehörden einzuholen. Passagiere müssen negative PCR- und IgM-Antikörper-Testergebnisse vorlegen. Bei Ankunft in China werden alle Reisenden auf COVID-19 getestet und für mindestens zwei Wo­chen auf eigene Kosten in einem ausgewählten Quarantänehotel untergebracht.

Die AHK in China unterstützt bei der Einreise und der Quarantäne der oben genannten Personengruppen und organisiert von Juli bis September Charterflüge von Frankfurt nach Qingdao. Mehr.

USA: Aktuelles zur Einreise mit NIE

(Travel.State.Gov) Am 27.05.2021 gab das US-Außenministerium erweiterte Richtlinien für den Erhalt einer National Interest Exception (NIE) für Reisende aus den vom US Travel Ban betroffenen Ländern heraus. Die NIE-Bestimmungen gelten für Personen aus den Ländern des Schengen Raums, Brasilien, China (ausge­nommen Hongkong und Macau), Indien, dem Iran, Südafrika, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland.

Die bereits bekannte Regelung, dass sich ausschließlich Personen, die einen wesentlichen Betrag für kriti­sche Infrastrukturen oder mit einer kritischen Infrastruktur verbundene Lieferkette in den Vereinigten Staaten leisten, für die NIE Befreiung qualifizieren, wurde auf Führungskräfte ausgedehnt.

Reisen von spezialisiertem Fachpersonal oder Experten zur Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Instand­haltung oder wesentlichen Schulungen für Schiffe, Maschinen oder andere kritische Ausrüstung, die von US-amerikanischen und ausländischen Firmen in den USA benötigt werden, fallen ebenfalls unter die Ausnah­meregelung NIE, ebenso wie Reisen von Führungskräften oder leitenden Angestellten, die für US-amerikanische und ausländische Firmen in den USA Strategien und Anweisungen geben.

 

Juni 2021

Quarantänevorschriften bei Einreise nach Deutschland

Seit dem 13.05.2021 gelten bundesweit einheitliche Regelungen für die Ein- und Rückreise in die Bundes­republik Deutschland. Ein- oder Rückreisende aus Risikogebieten nach Deutschland müssen vor der Ein­reise eine elektronische Einreiseanmeldung vornehmen und bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises bis zu zehn Tage nach Einreise verlangen.

Russland: Reiseerleichterungen

Die russische Regierung hat weitere Reiseerleichterungen beschlossen, die vor allem aus­ländische Investoren und Personen mit Arbeitsvisum betreffen. Ausländische Investoren sowie Unternehmensinhaber bzw. Geschäftsführer von Unternehmen, die in Russland tätig sind, dürfen ab sofort Visa beantragen und Geschäftspartner in Russland treffen. Einfache Arbeitsvisa sowie Arbeitsvisa mit Status als hochqualifizierter Spezialist (HQS) für Ausländer aus den Ländern, mit denen Russland den Flugverkehr wieder aufgenommen hat (u. a. Deutschland), dürfen ab sofort ohne Beantragung durch ein zuständiges Fachministerium erstellt werden.

Martin Fahling

Martin Fahling

International
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
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