Gastgewerbe

Unterrichtung nach §4 des Gaststättengesetzes

Wer einen gastronomischen Betrieb betreiben will und plant, auch Alkohol auszuschenken, braucht dazu eine behördliche Erlaubnis. So sieht es das Gaststättengesetz vor. Die Erlaubnis wird von der Behörde nur dann erteilt, wenn der Gewerbetreibende unter anderem nachweist, dass er über die Grundzüge des Lebensmittel- und Hygienerechts unterrichtet worden ist. Diese Unterrichtung wird von der Industrie- und Handelskammer durchgeführt.
Merkblatt "Unterrichtungsnachweis im Gaststättengewerbe" als Download

Die nächsten Unterrichtungen:

 

Seminar: Lebensmittelverordnung - Sicherer Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln

Laut § 4 der Lebensmittelhygieneverordnung haben Lebensmittelunternehmer/innen zu gewährleisten, dass Betriebsangestellte ohne entsprechende Ausbildung, die leicht verderbliche Lebensmittel herstellen, behandeln oder verkaufen, in Frage der Lebensmittelhygiene umfangreich geschult werden müssen. In diesem regelmäßig stattfindenden IHK-Seminar schulen erfahrene Lebensmittelkontrolleure den richtigen Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln.

Die nächsten Termine:

Zielgruppe
Zu schulen sind Mitarbeiter/innen von Lebensmittel herstellenden Industrie- und Handwerksbetrieben, von Gastronomiebetrieben, Imbissen, Cateringeinrichtungen, sowie das Personal des Lebensmittelhandels wie Metzgereien, Bäckereien und Backshops. Außerdem können auch Beschäftigte in der Gemeinschafts-, Schulverpflegung, in Kitas, Alten- und Pflegeheimen oder angelernte Küchenhilfen betroffen sein. Die Hauptverantwortung liegt beim Lebensmittelunternehmer.

Anforderungen an Fachkenntnisse in der Lebensmittelhygiene:

  • Eigenschaften und Zusammensetzung des jeweiligen Lebensmittels
  • Hygienische Anforderungen an die Herstellung und Verarbeitung des jeweiligen Lebensmittels
  • Lebensmittelrecht
  • Warenkontrolle, Haltbarkeitsprüfung und Kennzeichnung
  • Betriebliche Eigenkontrollen und Rückverfolgbarkeit
  • Havarieplan, Krisenmanagement
  • Hygienische Behandlung des jeweiligen Lebensmittels
  • Vermeidung einer nachteiligen Beeinflussung des jeweiligen Lebensmittels beim Umgang mit Lebensmittelabfällen, ungenießbaren Nebenerzeugnissen und anderen Abfällen
  • Reinigung und Desinfektion

Verwaltungs- und strafrechtliche Maßnahmen

Organisation der Lebensmittelüberwachung

Infektionsschutzgesetz

Kennzeichnung von Lebensmitteln, Verbot der Irreführung, Kenntlichmachung von Zusatzstoffen

Diese Schulung beinhaltet auch die Folgebelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Die Schulung ersetzt weder die Gaststättenunterrichtung bei der IHK gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 4 Gaststättengesetz, noch die Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Allergenkennzeichnung in der Gastronomie und Hotellerie - Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel

Seit 13. Dezember 2014 ist die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) Nr. 1169/2011 in Kraft. Mit dem Ziel, Verbrauchern bessere und verlässliche Informationen zu Lebensmittelprodukten zu geben, sieht die Verordnung die verpflichtende Allergenkennzeichnung für lose Ware vor. Dies bedarf neben der Kennzeichnung der 14 Hauptallergene in Speisenkarten ebenso einer erhöhten Dokumentations- und Recherchearbeit in der Küche.
Merkblatt zur Allergenkennzeichnung als Download

Basisinformationen für Wirte/ mobile Verkaufseinrichtungen

Was vor der Gründung und im laufenden Betrieb einer Gaststätte zu beachten ist, fassen die folgenden Merkblätter zusammen. Sie enthalten Hinweise zur Gewerbeanmeldung und Informationen zu Bestimmungen wie dem Landesnichtrauchergesetz oder der Auslagepflicht von Gesetzen.
Merkblatt "Gründung und Übernahme eines Gastgewerbes"

Merkblatt "Mobile Verkaufseinrichtungen"

Broschüre "Was der Gastwirt wissen muss"
Die Broschüre „Was der Gastwirt wissen muss - Rechtliche Grundlagen für das Gaststättengewerbe“ gibt es beim Verlag des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).  Die Broschüre erhalten Teilnehmer/innen der Gaststättenunterrichtung kostenfrei.

Informationen zum Nichtraucherschutzgesetz in Baden-Württemberg
Merkblatt zum Landesnichtraucherschutzgesetz als Download

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Assistentin
Schwerpunkte: IHK-Campus-Startup, Erstauskünfte Tourismus und Gastronomie, Aufsteller von Glücksspielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
Telefon: 07121 201-274
Fax: 07121 201-4274
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Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis
Schwerpunkte: Regionalmanagement Zollernalbkreis, IHK-Gremium Zollernalbkreis: Geschäftsführung, Branchenbetreuung Tourismus, Unterrichtung für Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
Telefon: 07121 201-265
Fax: 07121 201-4265
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