Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Wie treiben regionale Unternehmen sie dennoch im eigenen Betrieb voran, welche Erwartungen haben sie an die Energiepolitik von Bund und Land – und warum ist eine sichere und bezahlbare Energieversorgung für sie essenziell? Diesen Fragen geht dieses WNA-Titelthema nach.
Foto: FotoDuets/shutterstock.comDIHK-Energiewende-Barometer 2025: Energiewende ja, aber nicht so
Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen sieht sich durch die Energiewende in seiner Wettbewerbsfähigkeit bedroht – und dennoch will die Mehrheit der Betriebe klimaneutral werden. Das sind zwei Ergebnisse des aktuellen Energiewende-Barometers der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Wie beurteilen Sie die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens? (gerundete Prozentwerte)
(Sehr) positiv
Neutral
(sehr) negativ
Gerundete Werte
Größte Hindernisse bei der Transformation zu mehr Klimaschutz – Top 5
1) Zu viel Bürokratie
2) Fehlende Planbarkeit und Verlässlichkeit in der Energiepolitik
3) Langsame Planungs- und Genehmigungsverfahren/fehlende Infrastruktur
4) Hohe Energiepreise
5) Fachkräftemangel
41 %
der Unternehmen sehen sich durch die hohen Energiepreise vor allem gegenüber ihren internationalen Konkurrenten benachteiligt.
16 %
der Betriebe planen oder realisieren – als Reaktion auf Veränderungen in der Energiepolitik – Einschränkungen der Produktion im Inland oder Verlagerungen ins Ausland.
Hat sich Ihr Unternehmen zum Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden?
Quelle: DIHK-Energiewende-Barometer 2025. Beteiligt haben sich bundesweit 3.600 Betriebe aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Handel und Bau. Die Befragung fand im Juni 2025 statt.
Hier geht es zum DIHK-Energiewende-Barometer 2025.
Hier geht es zur Auswertung des Energiewende-Barometers 2025 für Baden-Württemberg.
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