O-Ton Wirtschaft

Das sagen Unternehmerinnen und Unternehmer

Was bewegt und beschäftigt Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region? In der Reihe „O-Ton Wirtschaft“ kommen sie zu Wort.

Corona-Winter: „Das würde unserer Branche den Rest geben."

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Max-Richard Freiherr Raßler von Gamerschwang, Inhaber Hotel Schloss Weitenburg:
„Hotellerie und Gastronomie stehen vor Unwägbarkeiten. Arbeitskräftemangel, unabsehbare Preisentwicklungen, neue Corona-Maßnahmen, Lockdown, 3- oder 2G-Regelungen mit Maskenpflicht würden unserer Branche sprichwörtlich den Rest geben. Die Politik muss die Steuern für Speisen und Getränke gesenkt lassen beziehungsweise senken und klare Ansagen machen, was bei einer weiteren Corona-Welle im Herbst nicht passieren wird. Zinsverbilligte Darlehen und die Förderung von energiesparenden Maßnahmen müssen fortgeführt werden. Nur so kann es gelingen, den Inlandstourismus zu stärken.“ /

Gaskrise: „Die hohen Energiepreise machen Deutschland als Standort unattraktiv."

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Arnd-Gerrit Rösch, Geschäftsführer Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG, Tübingen:
„Die Energiepreise sind viel zu hoch – und das nicht erst seit dem Krieg. Das macht Deutschland als Standort unattraktiv, obwohl die Produktion von Gütern die Grundlage unserer sozialen Marktwirtschaft ist. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung sind nur ein Herumdoktern an Symptomen. Was wir jetzt brauchen sind deutlich mehr Strom-, Erdgas- und Wärmeangebote. Nur so kann der Preis sinken. Die deutschen Regierenden haben einen Amtseid auf das deutsche Volk geschworen und den gilt es jetzt mit Leben zu füllen.“ /

Zu hohe Spritpreise: „Bis zu 20 Cent mehr pro Kilometer“

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Frank Wiest, Geschäftsführer HVB Wiest + Schürmann Hechinger Verkehrsbetriebsgesellschaft mbH, Hechingen: „Wir Busunternehmen haben momentan vor allem mit zwei großen Problemfeldern zu kämpfen: zum einen mit dem Fachkräftemangel – es fehlen uns also Busfahrerinnen und Busfahrer –, zum anderen mit den hohen Dieselpreisen. Der Busführerschein ist aufgrund von gesetzlichen Vorgaben in den vergangenen Jahren sehr teuer geworden ist. Das muss wieder bezahlbar werden! Zum Thema Dieselpreis: Pro gefahrenem Kilometer kommen zurzeit zwischen 18 und 20 Cent Mehrkosten auf uns zu. Für unseren Busbetrieb sind das in Summe zusätzliche Mehrkosten von bis zu einer Million Euro im Jahr! Unsere Liquidität ist dementsprechend sehr angespannt und wir müssen schauen, wie wir hier über die Runden kommen. Wir bitten dringend, dass die Aufgabenträger, sprich die Landkreise und Städte, einen Ausgleich schaffen, vor allem für mittelständische Unternehmen wie uns. Ein Vorbild für staatliche Hilfsmaßnahmen könnten hier die schnellen und flexiblen Ausgleichszahlungen sein, wie sie zu Corona-Zeiten stattgefunden haben.“ /

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Daniele Martella

Daniele Martella

Kommunikation
IHK-Zentrale
Position: Videoredakteur
Schwerpunkte: Bewegtbildangebot der IHK, Pressemeldungen und PR-Beiträge
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