Anerkannter Abschluss auf DQR-Niveau 6
Der Abschluss ist dem DQR-Niveau 6 zugeordnet. Damit lässt sich das erreichte Kompetenzniveau auch im europäischen Qualifikationskontext einordnen.
Entwickeln Sie Ihre Erfahrung aus Lager, Transport und Materialwirtschaft weiter: Steuern Sie Waren- und Informationsflüsse, optimieren Sie Prozesse und übernehmen Sie Verantwortung für Teams, Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Eine leistungsfähige Logistik verbindet Beschaffung, Lagerung, Produktion, Transport und Auslieferung. Dabei müssen Zeit, Qualität, Kosten und verfügbare Ressourcen zusammenpassen.
Der Logistikmeister (m/w/d) baut auf Ihrer beruflichen Erfahrung auf und erweitert sie um Kompetenzen in Prozesssteuerung, Organisation, Betriebswirtschaft, Logistikcontrolling, Qualität und Personalführung.
Sie lernen, Material- und Informationsflüsse zu beurteilen, logistische Prozesse zu koordinieren, Kennzahlen einzusetzen und Verbesserungen systematisch umzusetzen.
Nach erfolgreicher öffentlich-rechtlicher IHK-Prüfung erwerben Sie den anerkannten Abschluss Geprüfter Logistikmeister / Geprüfte Logistikmeisterin.
Neben dem anerkannten Fortbildungsabschluss profitieren Sie bei der IHK Reutlingen von einer strukturierten Lernorganisation, digitalen Materialien und einer gezielten Vorbereitung auf die öffentlich-rechtliche IHK-Prüfung.
Der Abschluss ist dem DQR-Niveau 6 zugeordnet. Damit lässt sich das erreichte Kompetenzniveau auch im europäischen Qualifikationskontext einordnen.
Nutzen Sie lehrgangsbegleitende Materialien und organisatorische Informationen unabhängig von Ihrem Unterrichtsort. So können Sie Inhalte flexibel wiederholen und vertiefen.
Die Weiterbildung verbindet prüfungsrelevante Inhalte mit Fragestellungen aus Lager, Materialfluss, Organisation und betrieblicher Führung.
Für förderfähige Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kann bei Vorliegen der Voraussetzungen Aufstiegs-BAföG beantragt werden.
Warenfluss, Lager, Transport, Kosten, Qualität und Personal werden nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Prozesse betrachtet.
Die Weiterbildung verbindet Logistikkompetenz mit Personalführung, Personalentwicklung und betrieblicher Zusammenarbeit.
Der Logistikmeister eignet sich besonders für Berufserfahrene, die operative Logistikprozesse kennen und künftig mehr Verantwortung für Abläufe und Mitarbeitende übernehmen möchten.
Logistikmeisterinnen und Logistikmeister können insbesondere dort eingesetzt werden, wo Waren, Materialien, Informationen und personelle Ressourcen koordiniert werden müssen.
Die Weiterbildung orientiert sich an der bundesweit geltenden Fortbildungsprüfungsverordnung zum Geprüften Logistikmeister beziehungsweise zur Geprüften Logistikmeisterin.
Das Wochenendmodell verbindet feste Unterrichtszeiten mit Berufstätigkeit und eigenständigen Lernphasen.
Der Schwerpunkt liegt auf Präsenzunterricht in der IHK-Akademie Reutlingen. Rund 20 Prozent des Unterrichts finden online statt.
Einzelne Zusatztermine und Termine zur Prüfungsvorbereitung sind möglich.
Unterricht am Freitagnachmittag.
Unterricht am Samstagvormittag.
Ergänzende Termine können abends, am Wochenende oder in kompakten Unterrichtsphasen stattfinden.
Persönlicher Austausch wird mit digitalen Unterrichtsphasen kombiniert.
Lehrgangsinhalte sollten auch außerhalb des Unterrichts eigenständig vorbereitet und vertieft werden.
Teilnehmende erhalten Zugang zur IHK-Bildungs-Cloud und arbeiten mit DIHK Text- und Übungsbänden. Informationen zu enthaltenen beziehungsweise zusätzlich anfallenden Lernmitteln finden Sie im jeweiligen Kursangebot.
Zwei Generationen, ein Weiterbildungsweg: Vater und Sohn aus der W+R Gruppe in Metzingen haben beide den Lehrgang zum Logistikmeister bei der IHK Reutlingen absolviert.
Im Video berichten sie, welchen Stellenwert Weiterbildung für ihre berufliche Entwicklung und für das Unternehmen hat, wie Führung und Verantwortung in der Logistik aussehen und welche Rolle der Meisterabschluss auf ihrem persönlichen Berufsweg spielt.
Die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang ersetzt nicht die Zulassung zur öffentlich-rechtlichen IHK-Prüfung. Lassen Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen deshalb möglichst vor Lehrgangsbeginn prüfen.
Für den ersten Prüfungsteil bestehen mehrere reguläre Zugangswege.
Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Logistikmeisters beziehungsweise einer Logistikmeisterin aufweisen. Die verbindliche Zulassungsentscheidung trifft die zuständige IHK.
Für den zweiten Prüfungsteil muss der Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“ abgelegt worden sein und darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
Zusätzlich ist über die Voraussetzungen des ersten Prüfungsteils hinaus mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis nachzuweisen.
Prüfungszulassung prüfen →Die fünf Grundlegenden Qualifikationen werden schriftlich mit anwendungsbezogenen Aufgabenstellungen geprüft.
Der zweite Prüfungsteil verbindet die Handlungsbereiche Logistikprozesse, Betriebliche Organisation und Kostenwesen sowie Führung und Personal.
Im Fachgespräch präsentieren und begründen Sie Lösungsansätze für eine betriebliche Situationsaufgabe. Die Präsentation soll höchstens 15 Minuten dauern.
Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem Prüfungsbereich der Grundlegenden Qualifikationen, in beiden schriftlichen Situationsaufgaben und im Fachgespräch jeweils mindestens 50 Punkte erreicht werden.
Für die Gesamtnote werden die Grundlegenden Qualifikationen mit 25 Prozent und die Handlungsspezifischen Qualifikationen mit 75 Prozent gewichtet.
Bei den Grundlegenden Qualifikationen kann unter den Voraussetzungen der Verordnung bei höchstens zwei mangelhaft bewerteten schriftlichen Prüfungsleistungen eine mündliche Ergänzungsprüfung angeboten werden.
Auch bei den schriftlichen Situationsaufgaben kann unter den Voraussetzungen der Verordnung eine mündliche Ergänzungsprüfung möglich sein. Bei ungenügenden Prüfungsleistungen besteht diese Möglichkeit nicht.
Jeder nicht bestandene Prüfungsteil kann zweimal wiederholt werden.
Bereits bestandene Prüfungsleistungen können bei einer Wiederholungsprüfung nach Maßgabe der Prüfungsverordnung berücksichtigt werden.
Die bundesweit geltende Verordnung regelt Abschluss, Zulassung, Prüfungsinhalte, Prüfungsablauf, Bewertung, Bestehen und Wiederholung.
Prüfungsverordnung öffnen →Zum vollständigen Qualifikationsprofil gehören auch die berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen.
Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung muss durch eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung oder durch einen vergleichbaren öffentlich-rechtlichen Nachweis belegt werden.
Der Abschluss steht für anspruchsvolle berufliche Kompetenzen und die selbstständige Übernahme verantwortungsvoller Fach-, Organisations- und Führungsaufgaben.
Der Abschluss Geprüfter Logistikmeister / Geprüfte Logistikmeisterin ist dem DQR-Niveau 6 zugeordnet. Auf derselben Niveaustufe befinden sich auch akademische Bachelorabschlüsse.
Der DQR beschreibt das Kompetenz- und Anforderungsniveau. Berufliche Fortbildung und Hochschulstudium bleiben jedoch unterschiedliche Bildungswege.
Nach einer erfolgreich abgelegten Meisterprüfung kann eine weiterführende Managementfortbildung ein nächster Entwicklungsschritt sein.
Wenn Sie Ihre operative Führungserfahrung später stärker mit Unternehmensführung, Finanzierung, Strategie und Management verbinden möchten, kann der Technische Betriebswirt eine weiterführende Perspektive bieten.
Die persönliche Prüfungszulassung sollte auch für diesen Abschluss vorab geprüft werden.
Technischen Betriebswirt entdecken →Für einen förderfähigen Lehrgang zum Logistikmeister kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Aufstiegs-BAföG beantragt werden.
Für förderfähige Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sieht das Aufstiegs-BAföG einen Maßnahmebeitrag aus Zuschuss und optionalem Darlehen vor.
Die tatsächliche Förderung hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen und Ihrer persönlichen Situation ab. Preise und daraus resultierende Eigenanteile finden Sie aktuell im jeweiligen Kursangebot.
Aufstiegs-BAföG & Förderung →Logistikmeister, Fachwirt für Logistiksysteme, Wirtschaftsfachwirt oder eine andere Aufstiegsfortbildung? Welche Weiterbildung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Ausbildung, Berufspraxis und Ihren beruflichen Zielen ab.
Nutzen Sie die persönliche, individuelle und kostenlose Weiterbildungsberatung der IHK Reutlingen.
Zur kostenlosen Weiterbildungsberatung →Der Geprüfte Logistikmeister beziehungsweise die Geprüfte Logistikmeisterin ist ein bundesweit geregelter beruflicher Fortbildungsabschluss. Er verbindet operative Logistik mit Prozesssteuerung, Betriebswirtschaft, Qualität und Personalführung.
Nein. Der Logistikmeister ist ein beruflicher Fortbildungsabschluss und kein akademischer Bachelor. Er ist jedoch wie akademische Bachelorabschlüsse dem DQR-Niveau 6 zugeordnet.
Für die Grundlegenden Qualifikationen genügt beispielsweise eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Bereich Logistik. Bei einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf ist mindestens ein Jahr Berufspraxis erforderlich. Alternativ kann ein Zugang über mindestens vier Jahre Berufspraxis bestehen.
Neben den berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen gehören fünf Grundlegende Qualifikationen sowie die Handlungsbereiche Logistikprozesse, Betriebliche Organisation und Kostenwesen und Führung und Personal zum Qualifikationsprofil.
Die fünf Grundlegenden Qualifikationen werden schriftlich geprüft. Im handlungsspezifischen Prüfungsteil folgen zwei schriftliche Situationsaufgaben sowie ein situationsbezogenes Fachgespräch.
Jede der beiden schriftlichen Situationsaufgaben dauert mindestens drei Stunden. Zusammen dürfen beide Prüfungen höchstens acht Stunden dauern.
Für die Bearbeitung der Situationsaufgabe und die Vorbereitung der Präsentation stehen 30 Minuten zur Verfügung. Das anschließende Fachgespräch dauert höchstens 45 Minuten. Die Präsentation soll höchstens 15 Minuten dauern.
Ja. Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung oder ein vergleichbarer öffentlich-rechtlicher Nachweis gehört zur Meisterqualifikation. Der Prüfungsnachweis muss spätestens vor Beginn der letzten Prüfungsleistung vorliegen.
Das veröffentlichte Wochenendmodell ist derzeit auf rund 32 Monate ausgelegt. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen aktuellen Kursangebots.
Beim berufsbegleitenden Wochenendmodell findet der Unterricht in der Regel freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 08:00 bis 13:00 Uhr statt. Einzelne Zusatztermine sind möglich.
Beim Reutlinger Wochenendmodell liegt der Schwerpunkt auf Präsenzunterricht mit rund 20 Prozent Online-Unterricht. Je nach aktuellem Angebot stehen darüber hinaus auch Online-Lehrgänge zur Verfügung.
Teilnehmende erhalten Zugang zur IHK-Bildungs-Cloud und arbeiten mit DIHK Text- und Übungsbänden. Die konkreten Leistungen des jeweiligen Lehrgangs entnehmen Sie dem aktuellen Kursangebot.
Für einen förderfähigen Logistikmeister-Lehrgang kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Aufstiegs-BAföG beantragt werden. Über die persönliche Förderfähigkeit entscheidet die zuständige Förderstelle.
Eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung kann einen Zugangsweg zur Fortbildungsprüfung zum Technischen Betriebswirt eröffnen. Die persönliche Prüfungszulassung sollte auch dort vorab geprüft werden.
Ja. Die IHK Reutlingen empfiehlt, die Zulassung zur Prüfung bereits vor Beginn eines Vorbereitungslehrgangs zu beantragen.
Direkt im Anschluss finden Sie die aktuell verfügbaren Lehrgänge mit Informationen zu Starttermin, Präsenz- oder Onlineformat, Unterrichtszeiten, Dauer, Gebühren und Anmeldung.