Interessenvertretung

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbFoto: bymandesigns/shutterstock.com

Eine der drei Kernaufgaben der IHK ist die wirtschaftspolitische Interessenvertretung der Unternehmen in der Region. Sie ist die dritte Säule der IHK-Arbeit neben den hoheitlichen Aufgaben, etwa im Bereich der Ausbildung, und den Service-Angeboten, beispielsweise bei Veranstaltungen oder Netzwerken.

In 2020 war diese Rolle noch einmal wichtiger, weil es darum ging, die Anliegen und Sorgen der Unternehmen in der Pandemie an die Politik zu bringen. Vielen Betrieben ging und geht es sehr schlecht, weil sie schließen mussten und Märkte wegbrachen. Die IHK hat im Gespräch mit Politik aufzeigen können, welche Folgen die Corona-Pandemie für die Betriebe vor allem aus Handel, Gastgewerbe, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Dienstleistungen hat.

Immer im Gespräch

Immer im Gespräch

Trotz Lockdown: Die IHK hat in 2020 regelmäßig mit Spitzen aus der Ministerien und Parteien sowie Abgeordneten das Gespräch gesucht. Aus persönlichen Treffen wurden zwar oft virtuelle Meetings, die IHK hat aber darauf geachtet, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. Neben den Folgen von Corona ging es unter anderem um das Lieferkettengesetz, das Strafrecht für Firmen, den Digital Services Act und die Erwartungen der Wirtschaft mit Blick auf die Landtagswahl.

Lockdown-Infos für die Politik

Lockdown-Infos für die Politik

Konkret hat die IHK im ersten Lockdown jede Woche Abgeordnete der Parlamente, Landräte, Stadtspitzen und Gemeinderäte aus den Städten der Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis über die wirtschaftliche Lage und die Aktivitäten der IHK informiert. Mit viele Informationen und Anregungen ist es mitgelungen, Förderungen für die heimische Wirtschaft und Lockerungen zu erzielen.

Vor der Landtagswahl

Vor der Landtagswahl

Im März 2021 wählt Baden-Württemberg. Im Vorfeld der Wahl hat die IHK Reutlingen die Forderungen der regionalen Wirtschaft in ein Papier der zwölf IHKs auf Landesebene eingebracht sowie ein eigenes regionales Forderungspapier erstellt. Unter der Überschrift „Wir für die Region“ werden zwölf Themenfelder angesprochen, in denen die Unternehmen von hier Verbesserungen und Impulse erwarten. Das Papier hat die Vollversammlung im Dezember verabschiedet. Zuvor waren die Regionalgremien damit befasst. Die IHK-Mitglieder konnten sich über IHK-Impuls einbringen

IHK-Impuls

IHK-Impuls

Die IHK lebt von den Auffassungen und Impulsen ihrer Mitglieder. Um diese in Stellungnahmen und Papiere einfließen zu lassen, hat die IHK die Beteiligungsmöglichkeit „IHK-Impuls“ geschaffen. Über die IHK-Webseite können Mitglieder ihre Meinungen in aktuelle Abstimmungsprozesse einfließen lassen – von Anregungen zum Bürokratieabbau bis hin zu Gesetzesvorhaben auf Landes-, Bundes- oder Europaebene. In 2020 ging es etwa um den „Digital Services Act“, das Lieferkettengesetz oder die Forderungen der Wirtschaft für die Landtagswahl 2021.

Erfahren Sie mehr über die politische Arbeit der IHK im Video.

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Diana Alam

Diana Alam

Hauptgeschäftsführung
IHK-Zentrale
Position: Leiterin Büro Hauptgeschäftsführung, Leiterin Enterprise Europe Network (EEN)
Schwerpunkte: Politikkontakte, Regionalforum, BWIHK, Medien- und Filmwirtschaft, Koordination "IHK vor Ort"
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Christoph Heise

Christoph Heise

Existenzgründung und Unternehmensförderung, Kommunikation
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Pressearbeit, Redaktion "WNA | Wirtschaft Neckar-Alb", Online-Redaktion, Koordination Interessenvertretung
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