In Ihrem Interesse

IHK Reutlingen, Tübingen und ZollernalbFoto: bymandesigns/shutterstock.com

Eine der drei Kernaufgaben der IHK ist die wirtschaftspolitische Interessenvertretung der Unternehmen in der Region. Sie ist die dritte Säule der IHK-Arbeit neben den hoheitlichen Aufgaben, etwa im Bereich der Ausbildung, und den Service-Angeboten, beispielsweise bei Veranstaltungen oder Netzwerken.

2021 stand bei der Interessenvertretung ganz im Zeichen der Wahlen auf Landes- und Bundesebene. Beide Urnengänge hat die IHK Reutlingen intensiv begleitet. So wurden von der Vollversammlung Forderungspapiere der regionalen Wirtschaft mit Blick auf die Landespolitik und Bundespolitik verabschiedet und öffentlich vorgestellt.

Bei Wahlpodien in den Wahlkreisen der Region wurde vor beiden Wahlen den Kandidatinnen und Kandidaten für das Direktmandat auf den wirtschaftspolitischen Zahn gefühlt: Ehren- und Hauptamt präsentierten die Positionen der heimischen Unternehmen und diskutierten mit den Bewerberinnen und Bewerbern, welche Anliegen für die regionale Wirtschaft für die Arbeit in Stuttgart und Berlin besonders wichtig sind.

Im Gespräch mit der Politik

Das Gespräch bleibt die schärfste Waffe der IHK, wenn es um die Interessen der regionalen Wirtschaft geht. Gerade nach den Wahlen und den Regierungsbildungen ging es darum, den Kontakt zu Abgeordneten auszubauen und auch mit Spitzen aus Ministerien und Parteien über künftige Projekte und Schwerpunkte zu sprechen. Darüber lassen sich immer wieder die Anliegen der Betriebe in die politische Arbeit einbringen. Ebenso im Fokus 2021: Brüssel und die Entscheidungen auf europäischer Ebene. Ob Green Deal, das Sorgfaltspflichtengesetz, der Digital Services Act oder der Digital Markets Act - es wurden Workshops organisiert, sich zu Konsultationen eingebracht und neue Formate etabliert, wie die Brüsseler Gespräche oder das Netzwerk Europa.

Federführung auf Landesebene

Nicht zuletzt hat sich die IHK Reutlingen als Federführerin innerhalb des Verbunds der zwölf IHKs im Land für die Stärkung der beruflichen Bildung in der digitalen Transformation sowie die Meisterprämie und Übersetzung von IHK-Abschlüssen eingesetzt (Federführung Weiterbildung) eingesetzt, mit einem gemeinsamen Forderungspapier des Baden-Württembergischen IHK-Tags (BWIHK) und des Arbeitgeberverbands (UBW) an die Landesregierung mit Handlungsempfehlungen, um Hochschulen als Innovations- und Transferpartner zu stärken, gewandt und ein regelmäßiges Austauschformat mit den Vorsitzenden von baden-württembergischen Universitäts- und Hochschulräten in Leben gerufen (Federführung Hochschulpolitik) sowie sich mit einer Stellungnahme am Entwurf des Medienänderungsstaatsvertrags (Federführung Medienpolitik) beteiligt. Im Zuge der landesweiten Moderation des Themenfeldes Einpersonen- und Kleinunternehmen (EKU) wurde zudem erneut der landesweite EKU-Kongress veranstaltet.

Ihre Meinung ist wichtig

Wichtiger Teil der politischen Arbeit sind die konkreten Anliegen und Meinungen der Mitgliedsunternehmen. Sie bilden das Fundament der IHK-Arbeit und machen die IHK wirtschaftspolitisch sprachfähig. So hat die IHK 2021 bei der Diskussion um eine mögliche Gewerbe- und Grundsteuererhöhung in Reutlingen vor allem über eine Umfrage die Argumente der örtlichen Firmen eingebracht. Ganz ähnlich vor dem Bürgerentscheid zur Regionalstadtbahn in Tübingen. Auch hier hat die IHK-Umfrage die Auffassung der Betriebe in Tübingen und im Landkreis abgebildet.

Auch die aktuelle Lage der Mitgliedsunternehmen spielt immer wieder eine wichtige Rolle bei den Umfragen der IHK. Erstmals stellte die IHK 2021 in einer umfassenden Befragung die Situation von Einpersonen- und Kleinstunternehmen in den Mittelpunkt. Dreimal im Jahr fragt sie zudem über die Konjunkturumfrage nach Lage, Ausblick und hemmenden Faktoren. Tagesaktuelle Themen werden über das Abfragetool „IHK-Impuls“ abgebildet.

Erfahren Sie mehr über die politische Arbeit der IHK im Video.

Katharina Lein

Katharina Lein

Hauptgeschäftsführung
IHK-Zentrale
Position: Projektmanagerin im Büro der Hauptgeschäftsführung Schwerpunkt Politik/Public Affairs
Schwerpunkte: Politikkontakte, Regionalforum, BWIHK, Medien- und Filmwirtschaft, Koordination "IHK vor Ort"
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Christoph Heise

Christoph Heise

Existenzgründung und Unternehmensförderung, Kommunikation
IHK-Zentrale
Position: Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Bereichsleiter
Schwerpunkte: Pressearbeit, Redaktion "WNA | Wirtschaft Neckar-Alb", Online-Redaktion, Koordination Interessenvertretung
Telefon: 07121 201-174
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