Tourismus auf der Alb

„Wir müssen den Gästen noch mehr bieten“

„Die Einführung der AlbCard als Gästekarte für die Schwäbische Alb ist die richtige Entscheidung“, kommentiert Max-Richard Freiherr Rassler von Gamerschwang, Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses. In die touristische Qualität muss aus Sicht der Wirtschaft aber weiter investiert werden.

„Wir müssen den Gästen noch mehr bieten“Foto: PR

Die „AlbCard“ startet im April. Mit ihr können Gäste viele Attraktionen der Schwäbischen Alb sowie den gesamten ÖPNV kostenlos nutzen. 114 Übernachtungsbetriebe und 108 touristische Leistungserbringer machen aktuell mit. „Die Karte bringt uns als Destination einen großen Schritt voran und endgültig auf Augenhöhe mit Schwarzwald und Bodensee“, so Rassler. Neben dem direkten Mehrwert für die Gäste wird sie die Digitalisierung der heimischen Tourismusbranche vorantreiben, multidimensionale Formen des Marketings ermöglichen und wichtige Daten für ein modernes Destinationsmanagement liefern. Die IHKs auf der Schwäbischen Alb unterstützen den Schwäbische Alb Tourismusverband, weitere Partner zu finden, und finanzieren unter anderem einen neuen Flyer.

Mehr Profil nötig
Die Schwäbische Alb muss sich jedoch weiter als die Tourismusdestination im Land profilieren. Zusätzliche Investitionen sind nötig – in Angebote und das Marketing, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. „Die Schwäbische Alb muss für hochwertigen Tourismus stehen. Das hat sich auf allen Ebenen widerzuspiegeln.“ Die Destination sollte dabei auf aktuelle Trends reagieren und auf die Interessen der Gäste eingehen. Die jüngsten Tourismuszahlen zeigen: Es wird so viel gereist wie nie zuvor. Gerade bei den Deutschen liegt der Urlaub in der Heimat hoch im Kurs. „Das ist gut für die Schwäbische Alb. Aber wir müssen für Wanderer, Mountainbiker, Stadt- und Shoppingtouristen sowie Wellnessliebhaber mehr und insbesondere miteinander vernetzte Angebote bieten."

Vorbilder sind Tirol und Südtirol
Insgesamt mahnt Epp „mehr Tourismuskultur“ an. „Wir denken in Verwaltungen und Unternehmen oft noch zu kleinteilig und ortsbezogen. Dabei haben wir als Schwäbische Alb eine starke Marke und einen etablierten Tourismusverband. Das sollten wir stärker nutzen.“ Benchmark sind für den IHK-Hauptgeschäftsführer etwa Tirol in Österreich und Südtirol in Italien. „Die machen das perfekt. Klarer Fokus auf die Marke und die Qualitäten der Destination. Alles andere kommt danach“, so Epp.

Hintergrund
Die „AlbCard“ wird im April 2020 vom Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. eingeführt. 110 Übernachtungsbetriebe und 88 weitere touristische Leistungserbringer machen mit. Wenn Gäste in einer Unterkunft übernachten, die die „AlbCard“ im Zimmerpreis inkludiert hat, können die Leistungen und der ÖPNV kostenfrei genutzt werden. Die Gästekarte soll Reiseentscheidungen mit auslösen und die Aufenthaltsdauer in der Destination verlängern. Die Übersicht aller Attraktionen und Leistungen gibt es auf www.albcard.de.

Der Tourismusausschuss der IHK Reutlingen verfolgt das Ziel, die vielfältigen touristischen Aktivitäten in der Region Neckar-Alb zu koordinieren und die Region unter dem Dach der Schwäbischen Alb noch besser zu vermarkten. Darüber hinaus ist der Tourismusausschuss das regionale Gremium für die politische Interessenvertretung bei touristischen Themen und berät die Vollversammlung der IHK Reutlingen.

Matthias Miklautz

Matthias Miklautz

Hauptgeschäftsführung
IHK-Zentrale
Position: Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis
Schwerpunkte: Regionalmanagement Zollernalbkreis, IHK-Gremium Zollernalbkreis: Geschäftsführung, Branchenbetreuung Tourismus, Unterrichtung für Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
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