IHK bedauert Polizeischul-Entscheidung

Schlag für Meßstetten

Die IHK bedauert die Entscheidung des Landes, keine Polizeischule in Meßstetten anzusiedeln. „Von dieser Einrichtung hätten Unternehmen in Meßstetten und Umgebung enorm profitiert“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp.

Schlag für MeßstettenMeßstetten Foto: PR

Mit dem Standort Meßstetten hätte die Landespolitik ein Signal für den ländlichen Raum und seine Entwicklung geben können, so Epp: „Von einer Landeseinrichtung gehen immer Impulse für Beschäftigung und Beschaffung aus. Das bedeutet Wertschöpfung und die ist gut für eine Gemeinde und ihr Umfeld.“

Die örtlichen Betriebe haben die Ansiedlung der Polizeischule befürwortet, wie auch unlängst bei einem IHK-Treffen von 50 Firmenchefs mit Bürgermeister Frank Schroft deutlich wurde. „Dass nun andere Standorte das Rennen machen, ist ein Schlag für Meßstetten“, sagt Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis.

„Runder Tisch“ mit dem Land

Die IHK will das Land aber weiter in der Verantwortung für Meßstetten halten. Nach wie vor geht es darum, Nutzungsmöglichkeiten für das ehemalige Kasernenareal zu identifizieren. „Das Land muss hier weiter helfen“, sagt Ammann. Außerdem gelte es, den bereits laufenden Prozess zur Ausweisung eines interkommunalen Industriegebietes am Standort konsequent weiter zu verfolgen. Gemeinde und IHK wollen kurzfristig einen runden Tisch für die weitere Entwicklung des Kasernengeländes ins Leben rufen und dazu auch das Land einladen.

Matthias Miklautz

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