IHK koordiniert „Regio Win“-Wettbewerb

Neckar-Alb voranbringen

Mit dem Wettbewerb „Regio Win 2030“ sucht ein regionales Konsortium noch bis Ende August innovative Konzepte für die langfristig erfolgreiche Entwicklung von Neckar-Alb. Auch Firmen können sich mit Projekten einbringen.

Neckar-Alb voranbringen

Wie können Städte und Gemeinden die Herausforderungen der kommenden Jahre am besten bewältigen? Um diese Frage geht es beim Wettbewerb „Regio Win 2030“, der seit Februar in Neckar-Alb und weiteren Regionen des Landes durchgeführt wird. Unternehmen, Hochschulen und andere Einrichtungen können sich mit ihren Ideen einbringen und Konzepte vorschlagen. Überzeugen sie, erhalten sie für die Umsetzung eine Förderung aus dem EU-Regionalfonds EFRE und vom Land Baden-Württemberg. Voraussetzung: Die Konzepte müssen die Region weiterentwickeln und fit für die Zukunft machen.

Stärken der Region ausbauen
Die Projektvorschläge sollen sich vom regionalen Entwicklungskonzept ableiten, das derzeit auf Basis von Umfragen, Fachgesprächen, Studien und Statistiken entwickelt wird. „Es geht darum, Stärken und Schwächen zu definieren und daraus Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Region abzuleiten“, sagt Eva Beckershoff, die das Projekt bei der IHK betreut. „Ziel ist es, mit konkreten Projekten die vorhandenen Stärken der Region weiter auszubauen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Große thematische Bandbreite
Bislang haben sich zwölf regionale Innovationsakteure mit ihren Projektideen gemeldet. Thematisch beschäftigen sie sich unter anderem mit alternativen Lebensmitteln, Materialanalyse, personalisierter Medizin und Künstlicher Intelligenz. Weitere Konzepte können bis Ende August eingereicht werden. Ende des Jahres wird das ausgearbeitete Gesamtkonzept mit den einzelnen Projekten beim Koordinator des landesweiten Gesamtwettbewerbs eingereicht. Die Prämierung der Konzepte ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen

Hintergrund: Unternehmen können sich beteiligen
Zur Durchführung von „Regio Win 2030“ in der Region Neckar-Alb hat sich ein Konsortium aus den drei Landkreisen, dem Regionalverband Neckar-Alb, der Stadt Reutlingen sowie der IHK Reutlingen gebildet. Die IHK Reutlingen koordiniert den Wettbewerb und steuert den gesamten Prozess in der Region. Beteiligt an der Ausschreibung sowie der späteren Vergabe an Fördermitteln sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Eva Beckershoff

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