IHK vor Ort in Burladingen

Marktplatz und Ärztehaus als Frequenzbringer

Stadtentwicklung, Breitbandversorgung und Gewerbegebiete: Das waren die

Themen, die die Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt mit Bürgermeister Harry Ebert beim Format „IHK vor Ort“ in Burladingen diskutierten.

Marktplatz und Ärztehaus als FrequenzbringerIHK vor Ort: Matthias Miklautz, Regionalmanager der IHK Reutlingen, Bürgermeister Harry Ebert, Vincent Schoch von der IHK Reutlingen, Berthold Wiesner, 1. Beigeordneter der Stadt Burladingen, diskutierten mit Unternehmerinnen und Unternehmern.

Ebert setzt in die neu gestaltete Stadtmitte rund um das Ärztehaus große Hoffnung. Dadurch werde eine echte Stadtmitte geschaffen, von der weitere Impulse ausgehen werden. Gastronomie und Einzelhandel könnten vom Besucheraufkommen profitieren. Unternehmerinnen und Unternehmer waren sich einig, dass das Besucheraufkommen im Ärztehaus in Kombination mit dem neuen Marktplatz für die lokale Gastronomie und den Einzelhandel möglichst optimal genutzt werden muss. Harry Ebert berichtete, dass der neue Belag am Markt- und Rathausplatz bald fertig sei. Mit Wasserspiel und Beleuchtung sowie attraktiver Möblierung habe die Stadt so eine neue Mitte.

Für viele Unternehmen ist nach wie vor die mangelnde Versorgung mit schnellem Internet ein großes Problem. Seitens der Stadt wurde versichert, dass, wo möglich, Leerrohre verlegt werden. Die komplette Versorgung mit Glasfaserkabeln für das gesamte Stadtgebiet würde nach Angaben der Stadt rund 150 Millionen Euro kosten. "Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit Landkreis und dem interkommunalen Zweckverband", sagte der erste Beigeordnete Norbert Wiesner. Aus Sicht der Wirtschaft ist es wichtig, dass zunächst die Unternehmen und Gewerbegebiete ans Breitbandnetz angeschlossen werden. "Nur mit Breitband-Internet ist eine konkurrenzfähige Produktion möglich", sagte Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftstelle Zollernalbkreis.

Um zusätzliche 3,3 Hektar soll das Gewerbegebiet Kleineschle in der dritten Ausbauphase erweitert werden. Dies ist neben kleineren Flächen in Melchingen die letzte Möglichkeit, größere Flächen als Gewerbegebiet auszuweisen. "Wir stoßen an Grenzen", sagte Harry Ebert. Grund sind Auflagen beim Wasser- und Naturschutz.

Matthias Miklautz

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