Planung für L440-Verlegung geht voran

Land soll sich beteiligen

Die geplante Verlegung der L440 in Meßstetten war das zentrale Thema bei „IHK vor Ort“. Zwei Unternehmen und die Stadt beteiligen sich finanziell.

Land soll sich beteiligenReger Austausch bei IHK vor Ort in Meßstetten: Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis, Bürgermeister Frank Schroft, Matthias Miklautz, Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis, Ida Willumeit-Reichenecker, Leiterin Ausbildungsmarketing der IHK Reutlingen (v.l.) diskutierten, was die Kommune zurzeit umtreibt.

Es kommt Bewegung in die Anstrengungen der Firmen Mattes & Ammann und Interstuhl sowie der Stadt Meßstetten, die Landesstraße 440 in Meßstetten-Tieringen weiter vom Ortsrand entfernt neu bauen zu lassen. Seit dem Herbst liegt das Planungsrecht vor. Nun muss die Finanzierung geklärt werden. Diese teilen sich die beiden Unternehmen sowie die Stadt. Aufgrund der langwierigen Planungsphase, haben die Beteiligten allerdings mit einer immensen Kostensteigerung des Projekts zu kämpfen. Die IHK fordert die Landespolitik deshalb auf, sich an der Finanzierung des Projekts zu beteiligen. Dass zwei Unternehmen die Verlegung einer Landesstraße gemeinsam mit der Stadt finanzieren, um dadurch den Standort zu erhalten, expandieren zu können und Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, ist in dieser Form bundesweit wohl einzigartig. Dies gelte es von Seiten des Landes anzuerkennen und durch dessen Unterstützung entsprechend zu würdigen, betonte Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis.

Im Hinblick auf den laufenden Prozess zur Ausweisung eines interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiets auf dem ehemaligen Kasernengelände hob die IHK erneut dessen Bedeutung für den ganzen Raum hervor. "In der Region stehen kaum noch Industrieflächen zur Verfügung. Hier haben wir nun die Möglichkeit, uns wettbewerbsfähig für die Zukunft aufzustellen", sagte Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis. Insbesondere bei der Nachnutzung der Kasernengebäude sieht die IHK weiterhin das Land in der Pflicht. "Mit der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge hat die Stadt Verantwortung übernommen und ist in Vorleistung gegangen. Dies sollte von der Landespolitik nicht vergessen werden", so Dr. Ammann weiter.

Bürgermeister Frank Schroft informierte die Unternehmerinnen und Unternehmer außerdem über die Pläne der Stadt zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, zum geplanten Breitbandausbau sowie über die Bemühungen der Stadt zu einer familienfreundlichen Kommune.

Ein Foto in Druckauflösung gibt es hier.

Weitere Informationen auf der Webseite von "IHK vor Ort" in Meßstetten.

Matthias Miklautz

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