IHK vor Ort in Albstadt

Daten, Strom und Verkehr müssen besser fließen

Bei IHK vor Ort in Albstadt trafen sich rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer mit Oberbürgermeister Klaus Konzelmann, IHK-Vizepräsident Dr. Thomas Lindner und Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis. Sie diskutierten über Breitband, Stromversorgung und Verkehr.

Daten, Strom und Verkehr müssen besser fließenFoto: Thiercy

"Die IHK sieht sich als Partner der Kommune, vor allem in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten", begrüßte Dr. Thomas Lindner, Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalb, die gut 80 Unternehmerinnen und Unternehmer in der IHK-Geschäftsstelle Zollernalb in Albstadt. Er saß neben Oberbürgermeister Klaus Konzelmann und dem Geschäftsstellenleiter Matthias Miklautz auf dem Podium. Miklautz erklärte die Rolle der IHK und was diese in den vergangenen Monaten an Meilensteinen erreicht hat. Er nannte unter anderem einen von der IHK initiierten und deutschlandweit einzigartigen Lehrgang zur Infrastrukturfachkraft für Glasfasertechnik Bau. Die IHK setzt sich damit für den Breitbandausbau ein. Das ist auch ein Wunsch der Unternehmen. Denn wo nur wenige Mbit ankommen, ist der Zug an die weltweite Wirtschaft schnell abgehängt. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: "Wir liegen im weltweiten Vergleich längst hinter Albanien."

Konzelmanns Argumente, das Stromnetz in Albstadt sei sicher, da die Stadt in der Vergangenheit schließlich unzählige Textilunternehmen mit Strom versorgt habe, ließ Lindner so nicht ganz gelten. Jüngst habe er mit Experten gesprochen. Mehrmals täglich müsse das Stromnetz reguliert werden, schramme sehr oft am totalen Ausfall vorbei. Er schlug einen Stresstest bei den Stadtwerken Albstadt vor.

Ortsumfahrung Lautlingen
Die Verkehrsanbindung ist für die Albstädter Unternehmerinnen und Unternehmer ein entscheidender Standortfaktor, den es zu verbessern gilt. Seit langem ein Knackpunkt ist hier die geplante Ortsumfahrung in Lautlingen auf der B463. 1986 wurde der erste Antrag gestellt - jetzt muss es endlich in das für Ende des Jahres vom Regierungspräsidium angekündigte Planfeststellungsverfahren gehen. Hier können alle beteiligten Akteure nochmal ihre Anregungen und Vorschläge einbringen. Aus Sicht der IHK Reutlingen ist es besonders wichtig, dass das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens von allen Seiten akzeptiert wird und sich das Projekt nicht durch mögliche Klagen auf unbestimmte Zeit verzögern. Dies kann sich die regionale Wirtschaft nicht leisten.

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Matthias Miklautz

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