Noch schöner wandern am Trauf

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Das Land Baden-Württemberg fördert die Entwicklung von 21 Prädikatswanderwegen auf der Mittleren Alb und am Albtrauf mit 230.000 Euro.

Das Geld stammt aus dem Tourismus-Infrastruktur-Förderprogramm des Landes und sorgt für eine etwa hälftige Finanzierung der neuen Wanderwege. Insgesamt können nun 21 Wege in die Realisierung gehen. Sie liegen in den Landkreisen Reutlingen und Esslingen. Zu den Prädikatswanderwegen, wie die neuen Strecken offiziell heißen, gehören etwa eine zehn Kilometer lange Runde rund um die Nebelhöhle und das Schloss Lichtenstein oder eine Strecke von sieben Kilometern, die an Hohengundelfingen und der Burg Derneck vorbei führt. Insgesamt sind 15 der 21 Wege ganz oder teilweise im Landkreis Reutlingen.

Mit der Finanzierung der Wanderwege will das Land die Stellung der Schwäbischen Alb als herausragende Wanderregion stärken, machte Landestourismusminister Guido Wolf bei der Übergabe des Förderbescheids deutlich: „Das Wandern auf der Schwäbischen Alb hat eine große Tradition und - da bin ich mir sicher - auch eine große Zukunft.“ Bei der Entwicklung der Routen wurde auf die Neuanlage von Wegstrecken verzichtet, die Anbindung an den ÖPNV berücksichtigt und sensible Bereiche des Naturschutzes wie Naturschutzgebiete oder Kernzonen des Biosphärengebietes weitestgehend gemieden. Die Investitionen werden sich lohnen, prophezeit Reutlingens Landrat Thomas Reumann: „Beim Thema Wandern werden wir in Zukunft deutschlandweit vorne mit dabei sein.“ Mit den zusätzlichen Prädikatswanderwegen will die Schwäbische Alb an die Erfolge von Albsteig oder Grafensteige anknüpfen, die als zertifizierte Wege überregional bekannt geworden sind.

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Matthias Miklautz

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