Japanische Delegation zu Besuch in Neckar-Alb

Eine japanische Delegation, aus der Region Hitatchi, bestehend aus Unternehmern und Wirtschaftsvertretern, war jüngst zu Gast in der Region.

Die Japanische Delegation kam durch das „RIT Projekt“. Partner sind die Region Hitachi, Japan External Trade Organisation (JETRO), Baden-Württemberg International (bw-i) und automotive-bw. Die Region Hitachi liegt 120 Kilometer nordöstlich von Tokio und ist, speziell für die Automobilzulieferindustrie, ein wichtiger und sehr erfolgreicher Wirtschaftsstandort in Japan, mit einem großen Industriehafen sowie dem weltbekannten Unternehmen Hitachi Ltd..Die Delegation besuchte vier Unternehmen in der Region: Erste Station war Baumann GmbH in Lichtenstein, das Unternehmen stellt Federn und Stanzteile her. Interessante Information für die deutschen Automobilliebhaber in Japan: Jedes Auto auf deutschen Straßen hat mindestens eine Feder von Baumann eingebaut. Weiter ging es nach Sonnenbühl zur Schmid Maschinenbau GmbH & Co. KG, dort werden kundenspezifische Sondermaschinen und Prototypen entwickelt und konstruiert. Zeltwanger stand als nächstes auf der Agenda: Zeltwanger Automation GmbH bietet Montage- und Prüfsysteme für die Automobilindustrie. Abschließend ging es zu Horst Hähl Kunststoffspritzguss und Werkzeugbau GmbH, die Präzisionsteile herstellen. Die japanischen Gäste zeigten sich beeindruckt von den Unternehmen. Es wurden viele Gemeinsamkeiten und Parallelen entdeckt. Japanische Unternehmen befinden sich – ähnlich wie viele mittelständische Betriebe – oft seit Generationen im Familienbesitz.

Schmid Maschinenbau GmbH & Co. KG
Zeltwanger Automation GmbH
Horst Hähl Kunststoffspritzguß & Werkzeugbau GmbH
Welcome Reception IHK Reutlingen
Baumann GmbH
 

Intelligente Elektromobilität, Harald Kröger, Daimler AG

Foto: IHK Reutlingen

Harald Kröger, Leiter der Direktion Elektrik/Elektronik & E-Drive Entwicklung bei der Daimler AG, sprach bei einer Veranstaltung des Netzwerks Automotive über die Perspektiven im Bereich Elektromobilität. Er referierte über kürzere Ladezeiten, günstigere Batterien und mehr Energiekapazität. Wir gehen fest davon aus, dass langfristig in Zukunft alles elektrisch fährt. Kröger stellte aber auch fest: "Der stetig optimierte Verbrennungsmotor wird uns noch lange in Form von Hybriden begleiten".

Toyota: Zusammenarbeit des größten Autoherstellers der Welt mit Zulieferern

Andy Fuchs, Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz von Toyota (links)
Arnd-Gerrit Rösch, Geschäftsführer der rökona Textilwerk GmbH & Co. KG und Gründungsmitglied Netzwerk Automotive (rechts)
Foto: IHK Reutlingen

Bei der ersten Veranstaltung des Jahres 2015 waren Andy Fuchs, Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz von Toyota Motor Europa sowie Guillaume Jacques, Purchasing General Manager, verantwortlich für die Zulieferer in Europa zu Gast beim IHK-Netzwerk Automotive.  

Es wurde sowohl über die strategische Ausrichtung von Toyota gesprochen sowie über die sich wandelnden Anforderungen an Zulieferer diskutiert. Der besondere Fokus der Veranstaltung lag auf den Notwendigkeiten und Chancen für Automobilzulieferer. Ein Branchentrend ist der steigende Fokus auf den Antriebsbereich, insbesondere Hybrid, Elektroantrieb oder Brennstoffzelle. TOYOTA investiert seit Jahren in diese alternativen Antriebe. Der Markteintritt wird gleichzeitig für Zulieferer immer wichtiger. Die Netzwerk-Teilnehmer bekamen hier die Chance Zugang zu  bekommen. 

KION: Informationsflut und Fremdsteuerung meistern

Foto: IHK Reutlingen

Gastgeber: Marc Lehnstaedt, Geschäftsführer KION Warehouse Systems GmbH

Marc Lehnstaedt, Geschäftsführer der KION Warehouse Systems GmbH bot bei einem Vortrag und einer Führung Einblicke in das Unternehmen. Das Netzwerk Management war mit einem Trainer vertreten, welcher das Zeitmanagement als Teil der betrieblichen Effizienzökonomie beiden Netzwerken näher brachte.