Das Automobil am Beginn einer spannenden Fahrt in die Zukunft

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Dr. Claus Ehlers, Daimler AG, zu Gast bei der RAMPF-Gruppe in Grafenberg

Dr. Ehlers, Director Vehicle Concepts & Future Trends bei der Daimler AG, gab auf Einladung des Netzwerk Automotive bei der RAMPF-Gruppe einen Ausblick über die aktuellen Trends im Bereich der Assistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren. Darüber hinaus wurden die Fragestellungen „Welche Anforderung werden an das zukünftige Fahrzeug in unserer vernetzten Welt gestellt“ und „Wie sehen die innovativen Mobilitätskonzepte der Zukunft aus?“ beantwortet.

In einem Rundgang stellten Unternehmensgründer Rudolf Rampf und CEO Matthias Rampf das Familienunternehmen die RAMPF-Gruppe vor. Das Unternehmen mit Sitz in Grafenberg gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Reaktionsgießharze und Maschinensysteme.

IHK-Kooperationsbörse: Business-Speed-Dating für Automobilzulieferer

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Die zweite, vom Netzwerk Automotive, organisierte kostenlose Kooperationsbörse brachte potenzielle Geschäftspartner aus dem Automobilbereich zusammen. In achtminütigen Gesprächen hatten die Unternehmen die Möglichkeit, sich auf Partnersuche zu begeben oder ihr Know-how für eine Kooperation anzubieten. Die Bereiche waren breit gestreut. Von Forschung und Entwicklung bis zur Produktion und Fertigung wurden Partner gesucht. Denn alle teilnehmenden Unternehmen ist klar: Kooperationen führen schneller zum Ziel. Eine Zusammenarbeit mit anderen Firmen bündelt Synergien und führt Projekte und Produkte schneller zum Erfolg. Um Schnelligkeit ging es auch in den Gesprächspausen: Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit in einem Formel-1-Wagen den Großen Preis von Indien vorab virtuell zu fahren.

IHK-Netzwerk Automotive zu Gast bei Mitglied PARAVAN GmbH

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Der von Firmenchef Roland Arnold gegründete PARAVAN Mobilitätspark hat sich zum Global Player für Hightech-Systemlösungen rund um die Mobilität empor gearbeitet und das in kürzester Zeit. Das innovative Unternehmen verfügt über eigene patentierte Produkte und bietet einen kompletten Rundum-Service für mobilitätseingeschränkte Menschen weltweit.

Das IHK-Netzwerk Automotive hatte exklusiv mit dem Inhaber die Möglichkeit einen Einblick in die Herstellung des einzigartigen Produktportfolios zu bekommen: Besondere Interesse weckte das weltweit erste straßenzugelassene Joysticklenksystem und ein als Fahrersitz EU-zugelassene Elektrorollstuhl.

Eberspächer im dynamischen Umfeld der Automobilindustrie / Cluster Filterkit

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Eberspächer hat sich in der letzten Dekade dynamisch entwickelt. Den Wechsel in die 5. Generation weitgehend umgesetzt, die tiefe Krise aus 2008/2009 gut bewältigt und angesichts einer lebendigen Innovationskultur steht das Unternehmen vor vielversprechenden Wachstumsperspektiven. Das Bestehen im Kosten-und Innovationswettbewerb, der Zwang zum Wachstum außerhalb der „Stammärkte“ hin zu einer zunehmend ausgeprägten Globalisierung sowie der Investitionszwang in neue Technologien immer kürzeren Zyklen stellt das mittelständisch geprägte Familienunternehmen vor große Herausforderungen. Zudem steht die Sicherung der Unabhängigkeit und die nachhaltige Pflege von Leitbild und Werten aus fast 150 Jahren Unternehmensgeschichte unverändert im Fokus. In diesem herausfordernden Umfeld muss sich das Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte und Technologien zielgerichtet beschränken.

Als internationaler Gast gab Claudio Manca dem IHK-Netzwerk Automotive einen Einblick in das Cluster „Filterkit“ aus der Region Venetien im Nordosten Italiens. Filterkit ist ein neues Cluster von Confindustria Padova, dem italienischen Industrieverband, und der Camera di Commercio Padova, der italienischen Handelskammer. Das Hauptziel des Clusters ist die Schaffung von Innovationen, die Entwicklung neuer Produkte, neuer Prozesse und neuer Methoden. 19 einheimische Unternehmen aus dem Bereich der Feinmechanik in der Provinz Padua sind Mitglied. Die Firmen sind meist Familienbetriebe mit 2 – 30 Angestellten. Das Netzwerk beinhaltet Unternehmen, die in der einfachen Fertigung tätig sind, bis hin zu hoch entwickelten Betrieben.