IHK-Netzwerk Wasserstoff

IHK Reutlingen, Tübingen und Zollernalb

Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Um durch grünen Wasserstoff im Rahmen der Klimawende zu helfen, die gesetzten Klimaziele zu erreichen, sind allerdings auch viele strukturelle Anpassungen und Änderungen nötig. Das IHK-Netzwerk Wasserstoff bietet den Akteuren aus Unternehmen und Wissenschaft eine Plattform, um sich über Chancen und Technologien auszutauschen und Lösungen für aktuelle Probleme zu finden.

Übersicht

Netzwerktreffen am 6. Oktober 2021

Networking und Ausstellung

Am 6. Oktober 2021 von 9 bis 15 Uhr trifft sich das Netzwerk Wasserstoff in der IHK Reutlingen. Neue Teilnehmer und Interessenten sind ebenfalls herzlich eingeladen. Zunächst kommen die Teilnehmer des IHK-Netzwerks Wasserstoff zum fachlichen Austausch und Netzwerken zusammen. Beim zweiten Teil der Veranstaltung präsentieren sich Unternehmen aus der Region, die im Bereich Wasserstoff aktiv sind, gegenüber der Öffentlichkeit.

Agenda:

Netzwerkinterner Teil & Unternehmensvorstellungen:

9 Uhr: Begrüßung interner Teil

  • Kurzes Update zur Modellregion "HyFIVE" - Prof. Dr. Thorsten Zenner
     
  • Avat Automation GmbH - Heinz Hagenlocher
  • Cluster Brennstoffzelle BW - Tobias Luhm
  • EKPO Fuel Cell Technologies GmbH - Dr. Stefan Hornauer
  • Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG - Joachim Schilling
  • Manz AG - Eduard Ams
  • Schmidlin Labor + Service GmbH & Co. KG - Ralf Winterstein
  • SunOrbit GmbH - Frank Steinhart
  • (Weitere folgen)

10:30 Uhr: Pause und Snacks

11:00 Uhr: Beginn Öffentlicher Teil & Ausstellung

  • Avat Automation GmbH
  • EKPO Fuel Cell Technologies GmbH
  • Mehrer Compression GmbH
  • Schmidlin Labor + Service GmbH & Co. KG
  • Simerics GmbH
  • SunOrbit GmbH
  • (Weitere folgen)

Zur Anmeldung

Sie möchten Ihr Unternehmen im Netzwerk vorstellen oder der Öffentlichkeit präsentieren?  Ansprechpartner ist Florian Salk.

Interessante Förderungen

Hier finden Sie aktuelle Fördermöglichkeiten für Projekte im Zusammenhang mit dem Thema Wasserstoff

Ideenwettbewerb "Wasserstoffrepublik Deutschland" (BMBF)
Wer wird gefördert?
Grundsätzlich antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts.
Was wird gefördert?
Elektrolyse im Industriellen Maßstab, Wasserstofftransport, Systemintegration von Wasserstofftechnologien (Unbefristet)
Grundlagenforschung Grüner Wasserstoff, Materialforschung, Schlüßeltechnologien, Systemstudien (Einreichungsfrist: 21. Oktober 2021)

Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte (BMU)
Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 25 Prozent kommunaler Beteiligung.
Was wird gefördert?
Abfallentsorgung, Abwasserbeseitigung, Energie- und Ressourceneffizienz, Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr, Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).
Darüber hinaus kann auch für Modellprojekte aus anderen Bereichen, die die Bedingungen dieses Förderaufrufes erfüllen, eine Projektskizze eingereicht werden.

Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement (BMU)
Wer wird gefördert?
Klimaschutzmanager
Was wird gefördert?
Gefördert wird eine ausgewählte Klimaschutzmaßnahme aus dem Klimaschutzkonzept, die Vorbildcharakter besitzt und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leistet aus den Folgenden Bereichen: Integrierter Klimaschutz, klimafreundliche Wärme- und Kältenutzung, klimafreundliche Mobilität.

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (BMVI)
Wer wird gefördert?

Unternehmen, KMUs, Kommunale Einrichtungen
Was wird gefördert?
Zuschüsse für FuEuI-Vorhaben bzw. Durchführbarkeitsstudien
Zuschüsse für Innovationscluster

Förderung von klimaschonenden Nutzfahrzeugen und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur (NIP)
Was wird gefördert?
Förderung der Anschaffung von neuen klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3 in Höhe von 80% der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug,
Förderung der für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur in Höhe von 80 % der zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben,
Förderung der Erstellung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung bzw. Erweiterung entsprechender Infrastruktur in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben.
Die Priorisierung erfolgt entsprechend den Anträgen, welche die Umwelt- und Energieziele mit dem geringsten Beihilfebetrag bzw mit der höchsten Kosteneffizienz verwirklichen können. Die Bewerbungsphase findet vom 16.08.21 bis zum 27. September 2021 statt.

Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr (NIP)
Was wird gefördert?
Beschaffung von innovativen Schienenfahrzeugen oder die Umrüstung auf alternative Antriebe.
Bau beziehungsweise.Umbau von Lade- und Betankungsinfrastruktur für den Einsatz innovativer Schienenfahrzeuge im deutschen Eisenbahnnetz, sowie Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff für den Schienenverkehr.
Erstellung von Studien zu Einsatzmöglichkeiten.

Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (KfW)
Wer wird gefördert?
Privatpersonen, Wohnungs­eigen­tümer­gemein­schaften, Freiberuflich Tätige, Unternehmen, einschließlich Einzel­unternehmer und kommunale Unternehmen, Contracting-Geber, Kommunen, Kommunale Gebiets­körper­schaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, Gemeinnützige Organisationen, Wohnungs­bau­genossenschafte
Was wird gefördert?
Zuschuss von 40 Prozent (bis zu 34.300 Euro) je Brennstoffzelle für den Einbau in neue oder bestehende Gebäude (in den Leistungs­klassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung)

Rückblick: Auftaktveranstaltung IHK-Netzwerk Wasserstoff am 28. Juni 2021

Teilnehmer Gründungsveranstaltung

Auftaktveranstaltung
IHK-Netzwerk Wasserstoff

Beim Auftakttermin des Netzwerks im Neckarkraftwerk Tübingen stellte Prof. Markus Hölzle vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden Württemberg die Modellregion „Grüner Wasserstoff Mittlere Alb-Donau“ vor. Heinz Hagenlocher von der Firma AVAT Automation aus Tübingen präsentierte ein Projekt, bei dem Strom aus einem Windpark für die Wasserstoff-Erzeugung bei der Deutschen Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) genutzt wird und unter anderem für die Tests von Raketentriebwerken genutzt wird. Prof. Thorsten Zenner von der Hochschule Reutlingen stellte die dezentrale Wasserstoff-Infrastruktur der Modellregion Reutlingen vor. Als Special Guest war der bekannte Astronaut Prof. Ernst Messerschmid von der Universität Stuttgart dabei. Er berichtete von einem Hochsee-Projekt, bei dem Lenkdrachen zur Erzeugung von Wasserstoff auf Schiffen eingesetzt werden.

Das erste Treffen des Netzwerks hat das enorme Potenzial aufgezeigt, das der Wasserstoff mitbringt. In diesem Bereich sind wir als Region gut unterwegs.

Präsentation zur Veranstaltung als Download

Wenn Sie Fragen oder Interesse bezüglich des Netzwerks haben, wenden Sie sich gerne an:

Florian Salk

Florian Salk

Innovation und Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Trainee
Schwerpunkte: Betreuung des regionalen Labors für Künstliche Intelligenz (KI-Checker Neckar-Alb), Netzwerk Wasserstoff
Telefon: 07121 201-250
E-Mail schreiben
vCard herunterladen
Zur Detailseite