ERFA-Gruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter ist angesichts des Fachkräftemangels und des hohen Altersdurchschnitts in vielen Unternehmen von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit. Die IHK Reutlingen möchte deshalb die betriebliche Gesundheitsförderung in der Region Neckar-Alb unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der Austausch der Unternehmen untereinander über erfolgreiche Maßnahmen. Angesprochen sind Führungskräfte und Mitarbeiter in Unternehmen, die mit diesem Thema betraut sind. Ziel ist es, von Erfahrungen der Kollegen aus regionalen Unternehmen zu lernen und selbst Erfahrungen weiterzugeben. Durch den Austausch untereinander können Fehler vermieden werden und gute Beispiele weitergegeben werden. Wir möchten Ihnen bei regelmäßigen Treffen Einblick in die Praxis anderer Unternehmen geben und bestimmte Themenkomplexe durch Referenten vertiefen.

Was erwartet die Teilnehmer?

  • Erfahrungsaustausch: Direkter und unkomplizierter Kontakt zu anderen mit dem Thema betrauten Mitarbeitern in regionalen Unternehmen mit ähnlichen Erfahrungen.
  • Einblick in die Praxis anderer Unternehmen: Unternehmensbesichtigungen mit Präsentation von erfolgreichen Maßnahmen.                                    
  • Persönliches Networking: Sie tauschen sich in ungezwungener Atmosphäre aus und Sie bilden sich durch Fachvorträge von Experten und Präsentationen weiter.

Sie benennen die Themen: Die IHK Reutlingen übernimmt die Organisation von Veranstaltungen. Themenwünsche und Empfehlungen der Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Jahresplan als Download

Ihre Teilnahme:

Die jährlichen Kosten für Ihre Teilnahme betragen 100 Euro.  

Erfahrungsaustausch Betriebliches Gesundheitsmanagement Teilnahmeerklärung als Download

Ergänzende Informationen und Beratungsangebote

Steuerfreibetrag für betriebliche Gesundheitsleitungen
Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern zusätzliche Leistungen für die Gesundheitsförderung gewähren, können eine Steuerfreibetrag geltend machen. Ein Merkblatt der baden-württembergischen IHKs erklärt, wie das geht.
Merkblatt "Steuerfreibetrag für betriebliche Gesundheitsförderung" als Download 

Steuerbefreiung ab 2019 nur noch für zertifizierte Maßnahmen
Erbringt der Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und zur betrieblichen Gesundheitsförderung, wird dafür eine Steuerbefreiung in Höhe von bis zu 500 Euro jährlich gewährt (§ 3 Nummer 34 EStG). Diese Lohnsteuerbefreiung gilt nicht für Beiträge zu Fitness-Studios und Sportvereinen.

Bisher wird im Einkommensteuergesetz hinsichtlich der zu fördernden Maßnahmen auf die §§ 20 und 20a SGB V verwiesen. Dieser Verweis ist jedoch überholt und wird nun aktualisiert. Es erfolgt eine Anpassung an das sogenannte Präventionsgesetz vom 17. Juli 2015 und das dort vorgesehene Zertifizierungsverfahren für förderungswürdige Maßnahmen. Die Zertifizierung ist künftig zwingend für die Anerkennung der Steuerbefreiung. Danach fallen unter die Steuerbefreiung Maßnahmen zur verhaltensbezogenen Prävention und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung, Zielgerichtetheit und Zertifizierung den Anforderungen der §§ 20 und 20b SGB V genügen.

Die Zertifizierung war bis jetzt nicht Voraussetzung für die Steuerbefreiung. Die gesetzliche Neuregelung sorgt jetzt insoweit für eine leichte Verschärfung. Deshalb gibt es für Gesundheitsmaßnahmen, die vor dem 1. Januar 2019 beginnen und nicht zertifiziert sind, eine Übergangsregelung: Für bereits laufende Maßnahmen gilt das Zertifizierungsverfahren erstmals für Sachbezüge, die nach dem 31. Dezember 2019 gewährt werden.

Informationen zu zertifizierten Kursen in der Umgebung gibt es bei den Krankenkassen beziehungsweise auf der Website des GKV-Spitzenverbands.

Förderprogramm "Coaching für kleine und mittlere Unternehmen"
Gefördert werden Coachings zur Fachkräftesicherung (für Betriebe mit mindestens 10 Beschäftigten). Das Coaching kann sich insbesondere auf eine systematische Gesundheitsförderung sowie ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement erstrecken.

Anträge sind bei der L-Bank, Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe einzureichen. Antragsvordrucke und weitere Informationen zum Förderprogramm "Coaching für KMU" gibt es auf der Website des Sozialministeriums.

Checkheft "Betriebliche Gesundheitsförderung"
Arbeitsplatzgestaltung, Fitness-Angebote oder Trainings zur Stressbewältigung – das Spektrum für betriebliches Engagement ist groß. Die IHK-Organisation hat Beispiele und konkrete Anstöße zur Gesundheitsförderung in einem Leitfaden zusammengestellt. Das Checkheft gibt es als Download auf der DIHK-Website.

Online-Test "Gesundheitsbewusster Betrieb"
Ein Online-Test der baden-württembergischen IHKs gibt kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung darüber, wo sie bei der Gesundheitsförderung stehen. Das Angebot ist kostenlos und anonym. In wenigen Minuten ist ablesbar, wo es sich lohnt, die Förderung auszubauen. Ergebnis des Checks ist eine individuelle Analyse der Ist-Situation im jeweiligen Betrieb im Vergleich zu anderen Unternehmen. Darüber hinaus bietet die Website ergänzende Informationen zur strategischen Planung und Konzeption der Gesundheitsförderung sowie zur Schaffung geeigneter Strukturen im Betrieb. Außerdem gibt es Vorschläge für konkrete Maßnahmen, die Unternehmen helfen, ihre Potenziale auszuschöpfen. Zum Check auf der BWIHK-Website:

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf Personalentwicklung und Personalpolitik haben die baden-württembergischen IHKs Informationen zum Thema Gesundheitsprävention Literatur und Fachinformationen zusammengestellt. Zur Website "Betriebliches Gesundheitsmanagement":

Regionale Koordinierungsstelle Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
Die Regionale Koordinierungsstelle BGF bietet kostenlose und wettbewerbsneutrale Erstberatungen speziell für kleine und mittlere Unternehmen an. Im Vordergrund stehen Fragen zur Gestaltung der Arbeitsumgebung, zum gesundheitsfördernden Arbeits- und Lebensstil, zur Motivation der Beschäftigten, zur Wiedereingliederung langfristig erkrankter Beschäftigter, zu ersten Schritten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) sowie zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten. Regionale Koordinierungsstelle BGF Baden-Württemberg

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Projektmanagerin
Schwerpunkte: Veranstaltungsreihe „Mittelstand Spezial“, Existenzgründungslehrgang, Erfa Betriebliches Gesundheitsmanagement
Telefon: 07121 201-138
Fax: 07121 201-4138
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