Ausländische Beteiligungen

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Die Zahl ausländischer Investitionen in heimische Betriebe hat von 2015 bis 2018 von 162 auf 198 Beteiligungen zugenommen. Das zeigt eine Auswertung der IHK.

Das Ranking der Herkunftsländer wird aktuell von der Schweiz mit 45 und den USA mit 36 Beteiligungen angeführt. Es folgen Italien (17) sowie Frankreich und Großbritannien mit je elf. Dahinter liegen die Niederlande, Österreich und Schweden mit je neun Beteiligungen. Ebenfalls mit unter den Top Ten liegen China (6) und Japan (5). Dabei streben die ausländischen Eigner oft die vollständige Beteiligung an: In knapp 80 Prozent der Fälle halten sie alle Firmenanteile. Im Vergleich zur letzten Auswertung von 2015 haben Investments aus der Schweiz (+5), den Niederlanden (+5), China (+5) und Schweden (+4) zahlenmäßig am stärksten zugenommen.

Die Auswertung nach Wirtschaftszweigen zeigt, dass sich die Beteiligungen zu über 70 Prozent auf das verarbeitende Gewerbe konzentrieren. Hier sind es vor allem Unternehmen aus dem Maschinenbau, die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie die Herstellung von elektronischen Ausrüstungen. Mit Blick auf die Größe der Betriebe haben über die Hälfte mehr als 250 Mitarbeiter, 21 Prozent beschäftigen zwischen 50 und 250 Personen. Regional liegt die Mehrheit der ausländischen Beteiligungen im Landkreis Reutlingen (99, 53 Prozent). Es folgt der Landkreis Tübingen (57, 29 Prozent) und der Zollernalbkreis (36, 18,2 Prozent).

Die Studie zum Download.

Martin Fahling, Bereichsleiter International

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