Corona - Reisebedingungen

Sie finden im Folgenden Informationen zur Corona-Einreiseverordungung und zu Reisen in EU-Länder.

Digitales COVID-Zertifikat erleichtert Reisen in der EU

Das digitale COVID-Zertifikat wurde zum 1. Juli 2021 in allen EU-Mitgliedstaaten eingeführt.

Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • negativ auf Corona getestet wurde oder
  • von Corona genesen ist.

Für das Zertifikat gibt es EU-weit ein einheitliches Muster. Es weist folgende Merkmale auf:

  • Digital- und/oder Papierformat
  • QR-Code mit elektronischer Signatur zum Schutz vor Fälschung
  • kostenlos
  • in der jeweiligen Landessprache und auf Englisch
  • gültig in allen EU-Staaten

Für die Ausstellung des Zertifikats sind die nationalen Behörden zuständig. Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann aber auch eine Papierversion anfordern. Beide Versionen sind mit einem QR-Code versehen, hinter dem sich Informationen sowie eine digitale Unterschrift verbergen.

Die hinterlegten zentralen Informationen umfassen Name, Geburts- und Ausstellungsdatum sowie Angaben zu Impfstoff/Test/Genesung und ein individuelles Erkennungsmerkmal. Diese Daten bleiben allerdings Teil des Zertifikats und werden nicht gespeichert oder einbehalten, wenn ein Zertifikat in einem anderen Mitgliedstaat überprüft wird.

Auf Reisen sollte man mit einem digitalen COVID-Zertifikat der EU grundsätzlich keinen Freizügigkeitsbeschränkungen unterliegen. Ausnahmen könnte es aufgrund neuer besorgniserregender Virusvarianten geben.

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Corona-Einreiseverordnung

Stand  9. November 2021

Übersicht

Es gilt eine generelle Nachweispflicht für alle Personen ab 12 Jahren, die aus dem Ausland einreisen, unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

Als Nachweis gilt ein negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder Genesenennachweis. Bezüglich Negativtest gilt: Bei Antigentests darf der Test maximal 48 Stunden alt sein, bei PCR-Tests 72 Stunden.

Für Einreisende aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gilt: Pflicht zur Einreiseanmeldung, eine allgemeine Nachweispflicht (Negativtest, Nachweis der Genesung oder Impfnachweis) und im Grundsatz eine 10-tägige Quarantänepflicht (falls kein Genesenennachweis oder vollständiger Impfnachweis vorliegt). Die Quarantäne kann jedoch mit Negativtest am fünften Tag verkürzt werden. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss zwingend ein Negativtest vorliegen (Nachweisung der Genesung oder Impfnachweis genügt nicht!). Außerdem gilt eine allgemeine Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die auch nicht verkürzt werden kann.

Maßgeblich für die Einstufung als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist die Liste des Robert Koch Instituts.

Es gilt die bundesweit vereinheitlichte Corona-Einreiseverordnung. Die Verordnung wurde zuletzt am 9. November 2021 angepasst.Sie gilt noch bis zum 15. Januar 2022.

Einige Ausnahmen:

  • Dienstreisenausnahme:
    Personen, die sich zur Durchführung zwingend notwendiger, unaufschiebbarer beruflicher Tätigkeiten, wegen ihrer Ausbildung oder wegen ihres Studiums für bis zu fünf Tage in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen, sind vollständig geimpften Personen und Personen mit Genesenennachweis gleichgestellt. Die berufliche Tätigkeit oder die Wahrnehmung von Ausbildungs- oder Studienzwecken ist zwingend notwendig, wenn die Wahrnehmung der Tätigkeit unerlässlich ist und eine Absage oder Verschiebung mit ernsthaften beruflichen, ausbildungs-, oder studiumsrelevanten Folgen einhergeht.
  • Tagesaufenthalte
    Es besteht eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Eine Einreiseanmeldung muss in diesem Fall nicht gemacht werden.
  • Von vornherein ausgenommen von der Regelung sind Transitreisende und der Güterverkehr sofern der mit dem Güterverkehr verbundene Aufenthalt im Risikogebiet weniger als 72 Stunden beträgt.

Hinweis:
Bitte beachten Sie bei ihrer Reiseplanung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigena Amts. Durch die aktuelle COVID-19-Pandemie kommt es in vielen Ländern zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wie Ausgangssperren. 

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Katrin Glaser

Katrin Glaser

Hauptgeschäftsführung, International
IHK-Zentrale
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Schwerpunkte: EU-Informationen, Enterprise Europe Network, Fördermittel EU, Länder und Märkte, Geschäftspartnersuche, Dienstleistungen im Ausland
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