Corona: Reisen in der EU

Sie finden im Folgenden die wichtigsten Informationen zum Thema Einreise/Ausreise und die durch das Coronavirus bedingte Situation in den Mitgliedstaaten der EU und in Drittstaaten zusammengestellt - und mehr.

Reisen in EU-Länder

Reisen in EU-Länder

In den meisten EU-Mitgliedstaaten ist freies Reisen ohne Grenzkontrollen und Beschränkungen der Freizügigkeit derzeit möglich. Die Website “Re-open EU” der Europäischen Kommission gibt laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken.

Die Internetseite enthält eine interaktive Karte, auf der die Grenzen und die Geografie des ausgewählten Landes dargestellt werden. Man kann auch die angrenzenden Länder anklicken und mithilfe dieser Informationen eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto planen. In einem Informationsfeld werden die Informationen angezeigt, die in vier Kategorien unterteilt sind: Informationen, Reisen, Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit.

Der Abschnitt mit Informationen enthält Links mit allgemeinen Informationen zum Coronavirus und seinen Auswirkungen auf Reisen und Verkehr in dem ausgewählten Land. Zudem sind dort die Nummer eines Hilfstelefons und andere nützliche Links für Touristen, regionale Informationen und einschlägige EU-Initiativen aufgelistet.

Im Abschnitt Gesundheit und Reisen werden Angaben zu etwaigen Risiken gemacht, die bei der Reiseentscheidung helfen können. Dazu gehören zu meidende Risikogebiete, Vorschriften zu Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand und die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen, die während des Aufenthalts zu beachten sind.

Weitere Informationen (Reisewarnungen) finden Sie auch auf der Seite des Auswärtigen Amts,

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Einreise aus dem Ausland nach Deutschland

Einreise aus dem Ausland nach Deutschland

Stand 17. August 2021

Seit dem 1. August 2021 ist die neue bundesweit vereinheitlichte Corona-Einreiseverordnung in Kraft.

Übersicht

Es gilt eine generelle Nachweispflicht für alle Personen ab 12 Jahren, die aus dem Ausland einreisen, unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

Als Nachweis gilt ein negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder Genesenennachweis. Bezüglich Negativtest gilt: Bei Antigentests darf der Test maximal 48 Stunden alt sein, bei PCR-Tests 72 Stunden.

Für Einreisende aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gilt: Pflicht zur Einreiseanmeldung, eine allgemeine Nachweispflicht (Negativtest, Nachweis der Genesung oder Impfnachweis) und im Grundsatz eine 10-tägige Quarantänepflicht (falls kein Genesenennachweis oder vollständiger Impfnachweis vorliegt). Die Quarantäne kann jedoch mit Negativtest am fünften Tag verkürzt werden. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss zwingend ein Negativtest vorliegen (Nachweisung der Genesung oder Impfnachweis genügt nicht!). Außerdem gilt eine allgemeine Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die auch nicht verkürzt werden kann.

Maßgeblich für die Einstufung als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist die Liste des Robert Koch Instituts.

Ausnahmen:

  • Für den Grenzverkehr und Grenzpendler gilt:
    Ausnahmen von der Nachweispflicht sind für Grenzpendler und Grenzgänger sowie Tagespendler (die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten oder nach weniger als 24 Stunden wieder in Deutschland einreisen) vorgesehen. Grenzgänger, Grenzpendler und Tagespendler müssen bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet allerdings über einen Nachweis verfügen. Personen, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis lediglich zweimal pro Woche. Für Einreisen per Flugzeug gelten diese Ausnahmen nicht.

  • Dienstreisenausnahme:
    Personen, die sich zur Durchführung zwingend notwendiger, unaufschiebbarer beruflicher Tätigkeiten, wegen ihrer Ausbildung oder wegen ihres Studiums für bis zu fünf Tage in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen, sind vollständig geimpften Personen und Personen mit Genesenennachweis gleichgestellt. Die berufliche Tätigkeit oder die Wahrnehmung von Ausbildungs- oder Studienzwecken ist zwingend notwendig, wenn die Wahrnehmung der Tätigkeit unerlässlich ist und eine Absage oder Verschiebung mit ernsthaften beruflichen, ausbildungs-, oder studiumsrelevanten Folgen einhergeht.

  • Von vornherein ausgenommen von der Regelung sind Transitreisende und der Güterverkehr sofern der mit dem Güterverkehr verbundene Aufenthalt im Risikogebiet weniger als 72 Stunden beträgt.

Reisen in und Einreisen aus Drittstaaten

Reisen in und Einreisen aus Drittstaaten

Aufgrund der Verbesserung der epidemiologischen Lage in Deutschland und weiten Teilen Europas und der fortschreitenden Impfungen hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnungen für nicht notwendige touristische Reisen am 1. August angepasst. Für alle Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gelten grundsätzlich Reisewarnungen.

Für die Einreise aus Drittstaaten gelten jedoch im Einzelfall nach wie vor Beschränkungen. Die Positivliste mit Ländern, aus denen Einreisen ohne Einschränkungen möglich sind, wird sukzessive erweitert. Vollständig geimpfte Personen können seit dem 25. Juni 2021 grundsätzlich wieder für jeden Zweck einreisen. Dies gilt jedoch nicht für China und wenn der Herkunftsstaat ein Virusvariantengebiet ist.

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Maut und Umweltzonen in Europa

Maut und Umweltzonen in Europa

Wer mit dem Auto ins europäische Ausland fährt, sollte sich im Vorfeld über die Mautbestimmungen und Umweltzonen des Reiselandes informieren. Hierzu gibt es die App “Mit dem Auto ins Ausland” des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. Sie enthält zahlreiche Informationen rund um Maut, City-Maut und Umweltzonen.

Quelle: IHK Südlicher Oberrhein

Katrin Glaser

Katrin Glaser

Hauptgeschäftsführung, International
IHK-Zentrale
Position: Enterprise Europe Network / Europäische Länder und Märkte
Schwerpunkte: EU-Informationen, Enterprise Europe Network, Fördermittel EU, Länder und Märkte, Geschäftspartnersuche, Dienstleistungen im Ausland
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