Digitalisierung

Digital oder nicht digital? Das ist nicht mehr die Frage. Unternehmen, die nicht dabei sind, werden auf Dauer verlieren. Kaum eine Branche kann sich der Vernetzung entziehen.

Die Digitalisierung verändert die Arbeits- und Lebenswelt von Grund auf: Von der intelligenten Fabrik, in der Maschinen aller Wertschöpfungsstufen über informationstechnologische und elektrotechnische Elemente miteinander kommunizieren, über die Nutzung von Big Data, Cloud Computing, und die zunehmende Vernetzung von Unternehmen, Kunden und Zulieferern mittels Internet.

Bei der IHK Reutlingen ist die Digitalisierung längst ein Dauerbrenner. Ob Industrie 4.0 im verarbeitenden Gewerbe, Online-Shops im Einzelhandel oder Sicherheitsthemen in der IT-Branche – die Digitalisierung in ihren unterschiedlichen Facetten treibt viele heimische Firmen um. Die Experten der IHK beobachten einen immensen Druck auf die bestehende Geschäftsmodelle. Dazu kommt: Die neue Technik wird die Geschäftsprozesse, wie sie heute bekannt sind, auf den Kopf stellen. Nachfolgend finden Sie Infos rund ums Thema - von Fördermitteln bis zu konkreten Beispielen.

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Land vergibt Digitalisierungsprämie

Das Land Baden-Württemberg lobt eine Digitalisierungsprämie aus. Die neue Förderung wendet sich branchenübergreifend an kleine und mittleren Unternehmen, die in Digitalsierung investieren wollen. Mehr.

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Gut aufgestellt

Unternehmen aus der Metropolregion Stuttgart sind mit Blick auf die Verknüpfung ihrer Geschäftsmodelle mit digitalen Techniken sehr gut aufgestellt - gerade im Vergleich mit Metropolregionen wie Hamburg oder München. Das zeigt die Studie zu Geschäftsmodellinnovationen, die die IHK Region Stuttgart mit Beteiligung der IHK Reutlingen durchgeführt hat. Die Studie zeigt allerdings auch, dass viele Unternehmen sehr von ihrem Hauptgeschäftsmodell abhängig sind. Dieser Befund ist kritisch, weil sich jeder sechste Befragte in seinem Hauptgeschäft bedroht sieht. Außerdem zeigt die Studie auf, dass gerade kleinere produzierende Unternehmen Nachholbedarf bei ihrem Dienstleistungsgeschäft haben. Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

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Zeit für ein "Cyber Valley"

Das Land Baden-Württemberg hat den Startschuss für eine der größten Forschungskooperationen Europas gegeben. Am neuen „Cyber Valley“ sind neun Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt, unter anderem Bosch und die Universität Tübingen. Mehr.

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Rang eins für regionale Firmen

Im Regierungsbezirk Tübingen wird die digitale Transformation zu einem Beschäftigungszuwachs führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Commerzbank. Sie zeigt auch: Hiesige Firmen sind bei der Digitalisierung führend. Mehr.

Papierlos, aber nicht planlos

Willkommen auf der Baustelle des 21. Jahrhunderts. Für einen Leitfaden, der die Abläufe von Tiefbauprojekten mit Hilfe von Positionserfassungen neu regelt, wurde die MTS Maschinentechnik Schrode AG aus Hayingen als Landessieger des „European Satellite Navigation Competition 2016“ (ESNC) ausgezeichnet. Mehr.

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Industrie 4.0

Industrie 4.0 - mehr als ein Zauberwort für die Zukunft der Industrie. Die Landesregierung will in diesem Jahr insgesamt 100 Unternehmen als "Orte der Industrie 4.0" auszeichnen. Unter den ersten, die prämiert wurden, sind vier Unternehmen aus der Region Neckar-Alb. Hier stellen wir sie vor.

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Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb

Die IHK Reutlingen ist Partner und Initiator des Kooperationsnetzwerks "Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb". Aufbauend auf dem Know-how von Wirtschaft und Wissenschaft werden Projekte durchgeführt, um neue Technologien für eine dezentrale Energieversorgung zu entwickeln. Bei den Projekten werden unterschiedliche Energieproduzenten, -verbraucher und -speicher verknüpft. Hier kommt moderne IT-Technologie zum Einsatz. Man spricht daher gern auch von "Energie 4.0". Mehr Informationen zu den Projekten gibt es hier.

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Was Unternehmen über Digitalisierung denken

Die Unternehmen in Deutschland sehen den Herausforderungen der Digitalisierung zuversichtlich entgegen. Über 40 Prozent erwartet, dass sie ihre Umsätze dank Digitalisierung erhöhen können. IT-Sicherheit, Weiterbildung und Investitionen stehen dabei oben auf der Prioritätenliste. Mehr.

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Echt jetzt?!

"WNA | Wirtschaft Neckar-Alb" widmete sich im Februar 2016 den unternehmerischen Herausforderungen der Digitalisierung. Warum dabei radikales Umdenken in den Unternehmen nötig ist, erläutert der Artikel "Echt jetzt: Digitalisierung überall". Außerdem im Heft: Wie der Einzelhandel mit der Digitalisierung umgeht und welche Projekte regionale App-Entwickler derzeit vorantreiben.

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Breitband: Es kann nur schneller werden

Die Digitalisierung der regionalen Wirtschaft wird nur vorankommen, wenn die Breitbandversorgung vor allem in ländlichen Gebieten besser wird. Aus Sicht der IHK ist eine Digitalisierungsoffensive nötig, die flächendeckend eine Erhöhung der Bandbreiten auf 100 Mbit/s und mehr vorsieht. Dazu sollten die entsprechenden Förderprogramme des Landes aufgestockt werden. Wie Unternehmen die Lage einschätzen, haben sie WNA im Juni 2016 berichtet.

Innovationstage mit Industrie 4.0

Ganz im Zeichen von Industrie 4.0 standen die Innovationstage 2014 im Zollernalbkreis. Firmen stellten ihren aktuellen Aktivitäten vor, die Teilnehmer konnten fleißig mitdiskutieren. Entstanden sind neue Ideen und Kooperationen - festgehalten in Mindmaps zu jeder Veranstaltung. Diese sind hier nachzulesen.

Innovation hat Methode

Entwickler aus den Bereichen Software- und Systemengineering treffen sich regelmäßig bei IHK-Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer, um gemeinsam Innovationen zu entwickeln. Auf dem Plan stehen Themen wie Usability Engineering, Varianten-/Versionsmanagement, Systemengineering, Software-Patentierung und agilen Methoden wie Scrum. Mehr.

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Schwerpunkte: Infrastruktur und Medienpolitik, Branchenbetreuung: Verkehr, Verkehrsausschuss
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Position: Bereichsleiter Innovation und Umwelt
Schwerpunkte: Innovationsberatung, Beratung zu FuE-Förderprogrammen, gewerbliche Schutzrechte, CE-Kennzeichnung und Qualitätsmanagement, Cluster Technische Textilien Neckar-Alb
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