IHK vor Ort in Albstadt

"IHK vor Ort“ in Albstadt findet seit 2008 in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Albstadt jährlich statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe aus Industrie, Handel, und Dienstleistungsgewerbe gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats an einen Tisch zu bekommen um über aktuelle Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren. Die Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Anliegen direkt an die Lokalpolitik adressieren.

Nächster Termin

Alle anstehenden Termine finden Sie in dieser Übersicht. Für dort nicht aufgeführte Städte und Gemeinden sind die Treffen noch in Planung.

Illustration: Menara Grafis/Shutterstock.com

"IHK vor Ort" digital

"IHK vor Ort" in Albstadt brachte am 12. Mai die Stadtverwaltung virtuell mit rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmern zusammen, um über Themen zu sprechen, die allen unter den Nägeln brannten, von der Steuerpolitik bis zum Autokino. Im Mittelpunkt stand jedoch die Frage, wie Albstadt mit der Corona-Krise umgeht. Auf die Frage von Dr. Thomas Lindner, Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis, nach dem geplanten Gewerbegebiet Hirnau antwortete Oberbürgermeister Klaus Konzelmann: "Wir brauchen Hirnau als Gewerbegebiet ganz, ganz dringend. Und nun kommen kurz vor dem Satzungsbeschluss die Gegner und wollen, dass wir Gewerbebetrieben innerstädtische Flächen anbieten – die haben wir aber nicht."

OB Konzelmann berichtete auch von einer schwierigen Haushaltslage, von rund fünf Millionen Euro weniger Einnahmen durch die Gewerbesteuer. Eine Erhöhung war noch vor der Corona-Krise vom Gemeinderat abgelehnt worden. Die IHK hatte sich mit einem Schreiben an die Fraktionen gewandt. Zur mehr als angespannten Lage der Gastronomiebetriebe sagte Konzelmann, die Anträge auf eine Erweiterung der Außenbewirtung würden "sehr wohlwollen" geprüft. Die IHK setzt sich für landesweite Kulanz der Verwaltungen bei diesem Thema ein.

IHK vor Ort in Albstadt mit (v.l.) IHK-Vizepräsident Dr. Thomas Lindner, Oberbürgermeister Klaus Konzelmann und Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftstelle ZollernalbkreisFoto: Thiercy

Daten, Strom und Verkehr müssen besser fließen

Bei IHK vor Ort in Albstadt trafen sich im Dezember 2019 rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer mit Oberbürgermeister Klaus Konzelmann und IHK-Vizepräsident Dr. Thomas Lindner. Sie diskutierten über Breitband, Energieversorgung und Straßenbau. Zum kompletten Artikel:

Anwohnerparken im Hufeisen

Das ab Januar 2019 im Bereich Hufeisen nicht mehr geparkt werden sollte, sorgt für Unmut bei Unternehmern, Mitgliedern des Gemeinderates und dem HGV. Dies wurde bei der letzten Veranstaltung "IHK vor Ort" in Albstadt deutlich spürbar. Knapp 90 Unternehmerinnen und Unternehmer waren der Einladung von IHK und der Stadt Albstadt gefolgt.

Um in Sachen Breitbandausbau noch aktiver zu werden, will die Stadt einen eigenen Breitbandbeauftragten einsetzten. Absolute Priorität habe die Anbindung von Gewerbegebieten und Schulen. Ein externer Dienstleister wurde mit der Analyse für einen bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Ausbau beauftragt. Erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Konzelmann, dass es auch beim Ausbau der Gewerbegebiete voran geht. Hier könne in naher Zukunft eine Gewerbefläche von fünf bis sechs Hektar ausgewiesen werden. Weitere Flächen seien in Planung. Die Gewerbesteuer werde, so OB Konzelmann, im kommenden Jahr nicht erhöht werden.

Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis informierte die Teilnehmer über aktuelle Themen der IHK.

Zentralklinikum

Im Jahr 2017 berichtete Herr Konzelmann, dass der Kreistag für den Krankenhausstandort Balingen-Dürrwangen gestimmt hat. Es sei allerdings noch nicht geklärt, ob die eigentumsrechtlichen, naturschutzrechtlichen und baukostenverursachenden Kriterien am Standort gelöst werden können. Die Finanzierbarkeit des Projekts wird momentan geprüft. Das Krankenhaus soll sowohl auf Albstädter als auch auf Balinger Gemarkung stehen, um die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist angedacht einen Teil der Fläche der Stadt Albstadt umzuwidmen.

Von Seiten der Unternehmer wurde angeregt, dass die Versorgung am Standort Albstadt durch Investitionen in die Krankenhausinfrastruktur sichergestellt werden muss, da es noch lange dauern wird, bis das Zentralklinikum kommt. Auch muss bei den Planungen berücksichtigt werden, dass die Notfallversorgung vor Ort weiterhin gegeben ist. Unternehmer äußerten zudem die Sorge, dass es ohne den Klinikstandort Albstadt noch schwieriger wird, niedergelassene Ärzte für den Standort zu gewinnen. Hier müssen Anreize von Seiten der Stadt geschaffen werden.

Hochschulstandort Albstadt

Die Stadt investiert 4,5 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau in der Gartenstraße 7. Auf diese Weise wird die Entwicklung der Hochschule am Standort gesichert, so Konzelmann.

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IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
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