IHK vor Ort in Winterlingen

"IHK vor Ort" in Winterlingen fand erstmals 2014 statt. Die Veranstaltung findet seither regelmäßig statt. 

In Winterlingen kommen damit Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe mit dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats zusammen. Sie können gemeinsam über aktuelle Themen der Gemeindeentwicklung diskutieren. Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Anliegen direkt an die Lokalpolitik adressieren.

Nächster Termin

Alle anstehenden Termine finden Sie in dieser Übersicht. Für dort nicht aufgeführte Städte und Gemeinden sind die Treffen noch in Planung.

Mit dabei bei „IHK vor Ort“ in Winterlingen: Benzingens Ortsvorsteher Ewald Hoffmann, Martin Hoffmann und Manfred Koch von Mountek, Ulrike Fleischle von der IHK, Klaus Domscheit von der Telekom sowie Bürgermeister Michael Maier (v. l.). Foto: Grimm

Breitband brennt allen unter den Nägeln

Gastgeber von „IHK vor Ort“ in Winterlingen war die Firma Mountek in Benzingen, die selbst mit Telefonausfällen und langsamer Datenübertragung zu kämpfen hat. „Wenn man wie wir Hightech-Stickmaschinen vertreibt, Spezialmaschinen entwickelt und international unterwegs ist, ist das ein existenzielles Problem“, unterstrich Mountek-Controller Manfred Koch.

Wissen wo der Schuh drückt
„Mit dem Format IHK vor Ort suchen wir den direkten Kontakt zu unseren Mitgliedsunternehmen“, erläuterte Ulrike Fleischle, die „IHK vor Ort“ in Winterlingen betreut. „Bei mehr als 48.000 Mitgliedsfirmen in 66 Kommunen ist es nicht immer leicht, zu wissen, wo bei den Firmen der Schuh drückt. Im persönlichen Austausch vor Ort erfährt man am besten, was für die Entwicklung der Region wichtig ist.“

Schnelles Internet bis in zwei Jahren
Mit guten Nachrichten kam Telekom-Regionalmanager Klaus Domscheit nach Winterlingen: Das schnelle Internet für die Gemeinde und seine Ortsteile werde spätestens in zwei Jahren kommen. Zuvor hatte Winterlingens Bürgermeister Michael Maier klare Kante gezeigt: „Für den Netzausbau und –betrieb sind nicht die Kommunen zuständig.“ Mehr noch, dies sei ihnen sogar gesetzlich verboten. „Was wir machen und schon gemacht haben, ist ein passives Netz mit Leerrohren zu schaffen – obwohl wir das nicht müssten.“ Diesen Ball griff Michael Zillgener vom Landratsamt Zollernalbkreis auf: „Wenn Sie jetzt irgendetwas am Haus oder im Garten aufgraben müssen, dann sollten Sie unbedingt ein Leerrohr für die letzten Meter Breitband legen lassen.“ Domscheit und Zillgener rieten den Zuhörern außerdem, bei ihren Anbietern nach höheren Datenübertragungsraten zu fragen. Das sei jetzt schon möglich. Allerdings: „Es kostet halt mehr.“

Ulrike Fleischle

Ulrike Fleischle

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