IHK vor Ort in Eningen

"IHK vor Ort" in Eningen fand erstmals 2011 statt. Mittlerweile führen wir die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Eningen jährlich durch.

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe aus Industrie, Handel, und Dienstleistungsgewerbe gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats an einen Tisch zu bekommen um über aktuelle Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren. Die Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Anliegen direkt an die Lokalpolitik adressieren.

Nächster Termin

Alle anstehenden Termine finden Sie in dieser Übersicht. Für dort nicht aufgeführte Städte und Gemeinden sind die Treffen noch in Planung.

Bürgermeister Alexander Schweizer (3. v. l.) und Wirtschaftsförderer Marco De Rossi (r.) mit Christine Schahl, Sportvereinszentrum peb2, sowie Andreas Topp, Timo Pleyer und Thorsten Schwäger von der IHK Reutlingen.

Ohne Wohnraum keine Fachkräfte

Rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Eningen unter Achalm diskutierten bei "IHK vor Ort" mit Bürgermeister Alexander Schweizer über fehlenden Wohnraum für Fachkräfte. Gastgeber war das Eninger Sportvereinszentrum "peb2".

Aus Sicht der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer ist fehlender bezahlbarer Wohnraum einer der Hauptgründe für den Fachkräftemangel, den auch die Firmen in Eningen unter Achalm zunehmend zu spüren bekommen. Ihre Forderung: Die Gemeinde müsse Bürger verstärkt dazu bewegen, leerstehende Wohnungen und Häuser dem Markt zur Verfügung zu stellen. "Wir gehen aktiv auf Menschen zu, bei denen wir wissen, dass sie Wohnraum besitzen, aber nicht nutzen", so Eningens Bürgermeister Alexander Schweizer. "Dennoch werden wir das Wohnungsproblem nicht von heute auf morgen lösen können."

Vorhandene Potenziale heben
Ziel des geplanten Sanierungsgebiets "Alte Weberei", für das der Eninger Gemeinderat unlängst den Beginn der vorbereiteten Untersuchungen beschlossen hat, sei deshalb auch die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung, Modernisierung und Aktivierung von Flächen und leerstehenden Immobilien.

Für Timo Pleyer, IHK-Regionalmanager für den Landkreis Reutlingen, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung: "Wir können qualifizierte Fachkräfte nur in die Region locken und hier halten, wenn wir ihnen attraktiven Wohnraum bieten." Deshalb seien alle Kommunen der Region aufgerufen, zusätzliche Wohnbauflächen auszuweisen und vorhandene Potenziale zu heben.

Weitere Themen des "IHK vor Ort"-Treffens waren der örtliche Einzelhandel, die Ausweisung neuer Gewerbegebiete sowie der Ausbau von Breitband und 5G.

Andreas Topp

Andreas Topp

Existenzgründung und Unternehmensförderung
IHK-Zentrale
Position: Leiter Handel und Dienstleistung, Regionalmanager Landkreis Reutlingen
Schwerpunkte: Branchenbetreuung und Fachausschüsse Handel und Dienstleistung, Stellungnahmen im Rahmen der Bauleitplanung und bei Raumordnungsverfahren, Regionalmanager Landkreis Reutlingen
Telefon: 07121 201-141
Fax: 07121 201-4141
E-Mail schreiben
vCard herunterladen
Zur Detailseite