Technologieachse Süd

"Technologieachse Süd" mit Kernraum (dunkelblau) und Erweiterung (hellblau). Abbildung: Prognos

Die Region Neckar-Alb gehört zu den innovationsstärksten Regionen Deutschlands. Das zeigt das neue Prognos-Gutachten zur sogenannten „Technologieachse Süd“.

Die Technologieachse reicht von Karlsruhe, Stuttgart und der Region Neckar-Alb über Ulm und Augsburg bis nach München und Oberbayern. In diesem Bereich verzeichnen die Gutachter unter anderem überdurchschnittlich viele Patentanmeldungen, einen hohen Anteil von Beschäftigten in technologieorientierten Leitbranchen und einen insgesamt starken Beschäftigungszuwachs. Laut Auswertung hat die Region Neckar-Alb bei den Beschäftigten von 2011 bis 2017 fast 16 Prozent zugelegt. Mehr als ein Fünftel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in technologischen Branchen und knapp zwei Prozent der Beschäftigten in Unternehmen arbeiten in Forschung und Entwicklung.

Aus der Studie lassen sich zugleich die Herausforderungen für die Regionen entlang der Technologieachse ableiten: Weiterer Zuzug ist nötig, um die Spitzenstellung zu halten und weiter auszubauen. Außerdem muss die Technologieförderung forciert werden, um Zukunftsthemen anzuschieben.

Aus Sicht der IHK Reutlingen unterstreichen die Studienergebnisse erneut, dass stärker ins Thema Wohnen investiert werden muss und zusätzliche Wohngebiete benötigt werden. Gleiches gilt für den Bedarf an Gewerbeflächen und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowohl auf der Straße wie auf der Schiene.

Prognos-Gutachten als Download

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IHK Reutlingen Bereich: Standortpolitik
Position: Leiterin Volkswirtschaft und Fachkräftesicherung
Schwerpunkte: Volkswirtschaft (Konjunktur, Arbeitsmarkt, Studien), Regionale Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsjunioren, Gesundheitswirtschaft
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