Neckar-Alb: Auf dem Weg ins Jahr 2030

Die IHK Reutlingen analysiert regelmäßig die Strukturdaten der Region Neckar-AlbFoto: Sander - Fotolia.com

Die IHK Reutlingen analysiert regelmäßig die Strukturdaten der Region Neckar-Alb. Die jüngste Auswertung steht unter dem Titel "Die Region Neckar-Alb: Auf dem Weg ins Jahr 2030".

Die aktuellen Strukturdaten für die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb sind vor allem von der demografischen Entwicklung geprägt. Der zu erwartende Rückgang um knapp 30.000 Menschen bis 2030 wird nach Auffassung der IHK alle gesellschaftlichen Ebenen betreffen. Der Anteil der unter 20jährigen wird bis 2030 auf 17 Prozent gesunken sein. Im gleichen Zeitraum steigt der Bedarf an Fachkräften: 28.000 Fachkräfte fehlen laut Prognose aus dem IHK-Fachkräftemonitor. Den überwiegenden Teil der Lücke werden beruflich Qualifizierte ausmachen. Bei der Innovationskraft, so die Auswertung, sieht die IHK derzeit Luft nach oben. Bei Patenten und der Intensität von Forschung und Entwicklung liegt die Region unter dem Landesschnitt. Was die neue IHK-Untersuchung auch zeigt: Das Gesundheits- und Sozialwesen ist mittlerweile die drittstärkste Branche in der Region - mit fast 32.000 Beschäftigten hinter dem produzierenden Gewerbe mit 78.000 und dem Handel mit über 34.000 Mitarbeitern. Die Bedeutung wird weiter zunehmen, so die Prognose. Nachholbedarf sieht die IHK immer noch beim Thema Gründungen von neuen Unternehmen. Zwar ist der Bestand an Firmen in den letzten Jahren auf deutlich über 40.000 angewachsen, landesweit kommen die drei Landkreise jedoch nur auf einen Mittelfeldplatz.

"Die Wirtschaft der Region Neckar-Alb auf dem Weg ins Jahr 2030: Entwicklungen und Aussichten" als Download.

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale
IHK Reutlingen Bereich: Standortpolitik
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Standortmarketing, Automobilwirtschaft, Netzwerk Senior Executives, Koordination Dienstleistungen
Telefon: 07121 201-185
Fax: 07121 201-4185
E-Mail schreiben
vCard herunterladen