Demografie-Studie Neckar-Alb

Die Bevölkerung in der Region Neckar-Alb ist in den vergangenen zehn Jahren um 4,7 Prozent gewachsen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um zehn Prozent.

Gründe für das Bevölkerungswachstum sind der Zuzug von außerhalb und eine Zunahme der Geburten. Dabei ist der Zuzug in die Region über das gesamte Jahrzehnt ein Dauerphänomen: in sieben aufeinanderfolgenden Jahren konnte die Region im Saldo pro Jahr mehr als 3.000 Neubürger begrüßen. In 2015 gab es mit über 10.000 Zuzügen im Saldo einen Spitzenwert. Im Vergleich zu Baden-Württemberg realisiert die Region seit 2012 mehr Zuwanderung als der Landesschnitt.

Geburten: 1,6 Kinder pro Frau
Einen positiven Beitrag zum Bevölkerungswachstum leistet auch ein leichter Geburtenüberschuss. In 2016 und 2017 lag die Zahl der Geburten regionsweit wieder über der Zahl der Sterbefälle - das erste Mal seit 2007. Dabei spielt eine Rolle, dass die Zahl der Kinder je Frau von 1,4 Kindern in 2013 auf aktuell 1,6 gestiegen ist. Das Wachstum an Einwohnerinnen und Einwohnern wird laut Prognose des Statistischen Landesamts anhalten. Bis 2035 soll es eine weitere Steigerung um 3,1 Prozent geben.

Altersstruktur: Immer älter
Zur aktuellen demografischen Lage gehört auch, dass das Durchschnittsalter der Bevölkerung in der Region weiter angestiegen ist. Es liegt aktuell bei 43,3 und hat seit 1995 um fast fünf Jahre zugenommen. Die aktuelle Lebenserwartung liegt für Frauen bei 84,5 und bei Männern bei 79,7 Jahren. Seit 2003 leben mehr Menschen in der Region, die älter als 40 sind, als jene, die unter 40 Jahre sind. Bis 2035 wird ein Drittel aller Einwohnerinnen und Einwohner 65 Jahre und älter sein. Derzeit sind es etwa 20 Prozent.

Beschäftigung: Rückgang ab 2025
Die Anzahl der Erwerbstätigkeiten ist seit 2011 von 334 auf 366.000 gestiegen. Ab 2025 wird sich laut IHK-Demografie-Studie der Trends jedoch umkehren. In den kommenden Jahren werden parallel zwei Entwicklungen zu beobachten sein: Die Zahl der Erwerbstätigen nimmt ab, die, die noch da sind, werden im Schnitt älter sein.

Die IHK-Demografiestudie steht hier zum Download zur Verfügung.

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