Der Job-Boom in Zahlen

Wie hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb in den vergangenen Jahren entwickelt? In welchem Landkreis ist die Frauenerwerbstätigkeit am höchsten - und in welchem die Arbeitslosenquote am niedrigsten? Unsere animierten Schaubilder verraten es - einfach nach unten durch die Seite scrollen!

  1. 2007
  2. 2008
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  4. 2010
  5. 2011
  6. 2012
  7. 2013
  8. 2014
  9. 2015
  10. 2016

 

Dass der regionale Arbeitsmarkt boomt, lässt sich in erster Linie an der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ablesen. Vor zehn Jahren gab es davon in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb 217.217, 2016 waren es bereits 252.115. Ein sattes Plus von über 16 Prozent. (Für die genauen Werte der einzelnen Jahre bitte mit der Maus über den jeweiligen Balken fahren.)

 

 

47.1%

Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb im Jahr 2007

 

48.9%

Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb im Jahr 2016

 

  1. 2007
  2. 2016

 

Vom Stellenboom profitieren vor allem zwei Gruppen - zunächst Frauen. Sie konnten ihren Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 47,1 Prozent im Jahr 2007 auf jetzt 48,9 Prozent steigern. Insgesamt waren 2016 in Neckar-Alb 123.200 Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

 

 

12.3%

Anteil der Über-55-Jährigen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb im Jahr 2007

 

18.6%

Anteil der Über-55-Jährigen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb im Jahr 2016

 

  1. 2007
  2. 2016

 

Weitere Gewinner sind Beschäftigte über 55. Sie stellten vor einer Dekade gerade einmal 12,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region, mittlerweile sind es 18,6 Prozent. Insgesamt waren 2016 in Neckar-Alb 46.950 Frauen und Männer über 55 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

 

 

71.4%

Anteil der Vollzeitstellen an allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen in Neckar Alb im Jahr 2016

 

Fast drei Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Neckar-Alb arbeiten in Vollzeit. Lediglich 28,6 Prozent der insgesamt 252.115 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb sind Teilzeitstellen.

 

 

Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftszweige und ihren jeweiligen Anteil an der Gesamtheit aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, so sind im Zeitverlauf leichte Verschiebungen erkennbar: Während der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe zwischen 2007 und 2016 annähernd gleich geblieben ist, hat sich der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im produzierenden Gewerbe im selben Zeitraum von 43,1 auf 38,1 Prozent verringert. Parallel dazu hat sich der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, die im sonstigen Dienstleistungsgewerbe tätig sind, von 37,3 auf 42,4 Prozent erhöht.

 

 

43.1%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im produzierenden Gewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2007

 

38.1%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im produzierenden Gewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2016

 

18.9%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Handel, Verkehr und Gastgewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2007

 

19.2%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Handel, Verkehr und Gastgewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2016

 

37.3%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im sonstigen Dienstleistungsgewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2007

 

42.4%

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im sonstigen Dienstleistungsgewerbe (Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) im Jahr 2016

 

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  4. 2010
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  6. 2012
  7. 2013
  8. 2014
  9. 2015
  10. 2016

 

Die Arbeitslosenquote in Neckar-Alb hat sich zwischen 2007 und 2016 von 5,0 auf 3,5 Prozent verringert. Tendenz eher weiter abnehmend. (Für die genauen Werte der einzelnen Jahre bitte mit der Maus über den jeweiligen Balken fahren.)

 

 

Neben der Betrachtung der Gesamtentwicklung in Neckar-Alb lohnt auch der Blick in die einzelnen Landkreise:

 

 

14205.0

Neu entstandene Arbeitsplätze im Landkreis Reutlingen seit 2007

 

14868.0

Neu entstandene Arbeitsplätze im Landkreis Tübingen seit 2007

 

5825.0

Neu entstandene Arbeitsplätze im Landkreis Zollernalb seit 2007

 

Die meisten zusätzlichen Arbeitsplätze entstanden in den vergangenen zehn Jahren im Landkreis Tübingen. Die insgesamt höchste Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat derzeit der Landkreis Reutlingen vorzuweisen, wie die folgenden Schaubilder zeigen. (Für die genauen Werte der einzelnen Jahre bitte mit der Maus über den jeweiligen Balken fahren.)

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  10. 2016

 

 

 

 

47.0%

Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Reutlingen im Jahr 2016

 

53.3%

Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Tübingen im Jahr 2016

 

46.9%

Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Zollernalb im Jahr 2016

 

Der Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Landkreis Tübingen mit 53,3 Prozent am höchsten. In absoluten Zahlen sind die meisten sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen im Landkreis Reutlingen zu finden.

 

 

51532.0

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen im Landkreis Reutlingen im Jahr 2016

 

40726.0

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen im Landkreis Tübingen im Jahr 2016

 

30942.0

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen im Landkreis Zollernalb im Jahr 2016

 

 

Die Arbeitslosenquote ist in allen drei Landkreisen der Region rückläufig. Die niedrigste Arbeitslosenquote weist der Landkreis Tübingen auf. (Für die genauen Werte der einzelnen Jahre bitte mit der Maus über den jeweiligen Balken fahren.)

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Datenquellen: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches Bundesamt; Daten für 2016: vorläufige Zahlen.