Hain Lifescience: Vom Händler zum Hersteller

David Hain, Geschäftsführer von Hain Lifescience in Nehren

Hain Lifescience – das ist eine typische schwäbische Gründergeschichte und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass diese nicht nur in den frühen Jahren der Bundesrepublik möglich waren.

In der Küche ihrer Mutter zogen die Brüder Tobias und David Hain 1986 in Nehren einen Versandhandel für Laborbedarf auf. Bald benötigten sie die ersten eigenen Räume und schnell sahen sie, dass auf dem Markt nicht alles zu finden war, was die Labore brauchen konnten: „Wir hatten außerdem Ideen, wie man vieles besser machen könnte“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter David Hain.

Stetiges Wachstum

Heute produziert das Unternehmen Testsysteme und Geräte, mit denen Krankheiten diagnostiziert werden können. Hain ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, immer wieder mussten neue Gebäude bezogen werden. Und so soll es auch weitergehen: Derzeit wird erneut ein neues Firmengebäude geplant, damit die Mitarbeiter verschiedener Standorte unter einem Dach arbeiten können.

Weitere Arbeitsplätze am Stammsitz

Die Nachfrage der Kunden wächst, die Mitarbeiterzahl steigt. Allein im vergangenen Jahr wurden 18 neue Beschäftigte eingestellt. Einschließlich der Mitarbeiter in den Vertiebsniederlassungen von Südafrika bis Spanien arbeiten heute 189 Mitarbeiter bei Hain Lifescience, rund 120 davon in Nehren. Der Umsatz ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und soll 2017 rund 30 Millionen Euro erreichen. Zur Zeit gibt es Gespräche über die Einstellung von zwei Wissenschaftlern, durch die Verlegung der für bestimmte Tests nötigen Kartuschen von Norwegen nach Nehren sollen weitere Arbeitsplätze am Stammsitz entstehen.