Erbe Elektromedizin: Das Wachstum geht weiter

Christian O. Erbe, Geschäftsführer von Erbe Elektromedizin in Tübingen

„Vor allem in den Bereichen Forschung, Entwicklung, IT und Qualitätsmanagement suchen wir neue Beschäftigte“, berichtet Karl-Heinz Kraft, Personalleiter und Chief Financial Officer bei Erbe Elektromedizin.

Der Tübinger Hersteller medizintechnischer Geräte will in den kommenden Jahren nicht nur weiter wachsen, sondern steckt auch heute schon rund zehn Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der Umsatz stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf zuletzt 216 Millionen Euro. Etwa 85 Prozent davon werden im Ausland erzielt, die USA und China sind wichtige Exportmärkte für die Schwaben.

Produktion ausschließlich in Deutschland

Produziert wird allerdings ausschließlich in Deutschland. Auch der Qualität wegen, wie der geschäftsführende Gesellschafter Christian O. Erbe betont. Das Tübinger Unternehmen sieht sich als führend in der Elektromedizin an. Mit seinen Geräten können Wunden „geschweißt“ statt genäht werden, doch nicht nur dies: Als Pionier versteht sich das Unternehmen auch bei Wasserstrahl-Chirurgiegeräten. Mit diesen können Gewebe durchschnitten werden, ohne dass Nerven und Blutgefäße durchtrennt werden. „Die Kombination beider Geräte ist eine Spezialität von Erbe“, sagt Christian O. Erbe.

Neubau in Tübingen, neues Werk in Rangendingen

Kunden des Unternehmens sind in erster Linie Kliniken und Krankenhäuser, in geringerem Umfang aber auch chirurgische Facharztpraxen. Gerade weil die Nachfrage in den vergangenen Jahren stets stieg, wurden auch neue Mitarbeiter eingestellt. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 1.000 Mitarbeiter, davon 650 in Deutschland. Insgesamt, so meint Personalleiter Karl-Heinz Kraft, sei man mit der Besetzung der neuen Stellen gut zu Rande gekommen, auch weil Erbe in der Region als attraktiver Arbeitgeber gelte – als Arbeitgeber, der in den vergangenen Jahren nicht nur Millionen in einen Neubau in Tübingen gesteckt, sondern seine Produktionskapazitäten auch durch ein Werk in Rangendingen auf der Zollernalb erweitert hat.