Gimatic: Zahlreiche neue Kunden

Johannes Lörcher, Geschäftsführer von Gimatic in HechingenFoto: PR

In Hechingen geht es um Handling: Gimatic stellt für Maschinen und Anlagen Greifer und Werkzeugwechsler her. Doch nicht nur dies: Im Angebot des Unternehmens sind auch Sensoren, Befestigungsmodule oder Schneidzangen für Maschinen – Komponenten für die Automatisierungstechnik oder „Hände“ der Roboter.

„Wir haben Stand heute 1.900 Kunden, davon kamen allein in 2016 rund 200 neue dazu“, sagt Johannes Lörcher. Er ist der Geschäftsführer der deutschen Niederlassung der Gimatic Group aus Roncadelle bei Brescia, die im Jahr 40 Millionen Euro umsetzt.

Breites Kundenspektrum

Das Spektrum ist breit: „Das geht von Autoherstellern über Maschinenbauer bis hin zur Laborautomation“, erklärt der Geschäftsführer. Die Niederlassung in Hechingen ist schon länger auch für die Schweiz zuständig, ab September kommt zusätzlich der Vertrieb für Österreich hinzu. Beschäftigt werden inzwischen 14 Mitarbeiter in Deutschland, vor fünf Jahren standen erst acht auf der Lohn- und Gehaltsliste.

Mehr Aufgaben, mehr Beschäftigte

Der Umsatz der deutschen Niederlassung hat sich in diesem Zeitraum auf fünf Millionen Euro mehr als verdoppelt – mehr Aufgaben erforderten mehr Beschäftigte. Eingestellt wurden die neuen Mitarbeiter in der Projektierung von Greifersystemen, aber auch in der Montage, der Auftragsbearbeitung und im Vertrieb. „Die Stellen konnten wir eigentlich relativ schnell besetzen“, meint Lörcher. „Dabei hat Mund-zu-Mund-Propaganda geholfen, wir haben aber auch Personalberater eingeschaltet“.

Hohes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter

In manchen Bereichen spüren auch die deutschen Hersteller, die sich oft für unschlagbar halten, nach den Worten des Geschäftsführers die Konkurrenz aus Italien schon recht stark. Das liege auch am hohen Qualifikationsniveau der Mitarbeiter: „Auch in der Montage haben unsere Beschäftigten Meisterniveau“. Gimatic will in den nächsten Jahren weiter wachsen – und dazu natürlich auch neue Stellen schaffen. Platz jedenfalls gibt es noch im Firmengebäude: „Und wir könnten auch noch anbauen“, meint Lörcher.