Präventic: Den ganzen Menschen im Blick

Dr. Olaf Otto, Geschäftsführer von Präventic in StarzachFoto: PR

Ein Sehtest, ein Hörtest und das war es für den Arbeitsmediziner? Das war einmal: „Der Stellenwert der Arbeitsmedizin hat in den vergangenen zehn Jahren erheblich zugenommen“, sagt Dr. Olaf Otto.

Der von ihm 2010 gegründete Arbeitsschutz- und Gesundheitsservice-Dienstleister Präventic wächst stetig, die Zahl der fest angestellten und freien Mitarbeiter hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Der Geschäftsführer argumentiert auch inhaltlich: „Leistungsverdichtung und Überlastungssituationen nehmen zu“. Dies – in manchen Fällen noch verstärkt durch private Probleme – habe Auswirkungen auf die Gesundheit und damit auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter eines Unternehmens

Ganzheitlicher Betreuungsansatz

Unternehmer und Arbeitnehmer erkennen diese Zusammenhänge laut Otto zunehmend an. Anders als früher sei nicht mehr ausschließlich der Hausarzt, sondern immer stärker auch der Arbeitsmediziner gefragt, so Otto. Präventic verfolgt dabei einen ganzheitlichen Betreuungsansatz – neben den Betriebsärzten und Sicherheitsfachkräften umfasst das Firmennetzwerk auch Psychologen, einen Ergonomie-Coach, einen Orthopäden, eine HNO-Ärztin, eine Hautärztin, Tropen- und Reisemediziner und sogar einen Schuldnerberater. 

„Viele Unternehmen sind bereit, mehr in die Gesundheit ihrer Belegschaft zu investieren“, hält Dr. Otto fest, der seit 20 Jahren als Arbeitsmediziner tätig ist. Präventic betreut rund 130 mittelständische Unternehmen aller Branchen mit 50 bis 1.800 Beschäftigten sowie 750 Kleinkunden.

Genügend Bewerbungen qualifizierter Mitarbeiter

„Der Bedarf an arbeitsmedizinischer und arbeitspsychologischer Unterstützung von Unternehmen wird durch die psychosozialen Fragestellungen bei den Mitarbeitern immer größer“, so Otto. Dies wird wohl auch die Mitarbeiterzahl von Präventic weiter steigen lassen. Hinzu kommt, dass laut Statistik gut die Hälfte der 12.000 Arbeitsmediziner in Deutschland 65 Jahre und älter ist. „Wir erhalten jedoch erfreulicherweise für alle Fachgebiete genügend Bewerbungen von qualifizierten Mitarbeitern“, sagt Dr. Olaf Otto.