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05.12.2019

IHK vor Ort: Hirrlingen und Rangendingen

Vielseitige Kooperationen

Hirrlingen und Rangendingen kooperieren in vielen Bereichen. Grund genug für die IHK Reutlingen, ihr Konzept „IHK vor Ort“ für die beiden Gemeinden erstmals gemeinsam durchzuführen. Die große Resonanz sprach für sich.

IHK- und Gemeindevertreter informierten die Unternehmerinnen und Unternehmer bei IHK vor Ort für die Gemeinden Rangendingen und Hirrlingen.

Dr. Daniela Eberspächer-Roth, Geschäftsführerin des Hirrlinger Unternehmens Profilmetall und Vizepräsidentin der IHK Reutlingen, begrüßte rund 50 Vertreter aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk der beiden Gemeinden Hirrlingen und Rangendingen zum Austausch bei "IHK vor Ort" im Hirrlinger Rathaus. Die IHK Reutlingen verstehe sich als Partner der Unternehmen und der Kommunen, so Eberspächer-Roth. Sie biete beispielsweise mit ihren IHK-Netzwerken eine Plattform zum fachlichen Austausch. Außerdem sprach sie über die Schwierigkeiten, Fachkräfte in den ländlichen Raum zu bringen. "Deshalb sollten wir die Chancen der dualen Ausbildung hochhalten."

Ida Willumeit stellte das Ausbildungsmarketing der IHK Reutlingen vor. "Unser System der dualen Ausbildung ist ein Exportschlager weltweit, dieses Gut gilt es zu schützen." Martin Fahling und Matthias Miklautz zeigten den aktuellen Stand verschiedener Verkehrsprojekte auf, die in den nächsten Jahren in der Region umgesetzt werden sollen.

Kooperationen und Baustellen
Die beiden Bürgermeister Christoph Wild und Johann Widmaier zeigten sich bei IHK vor Ort mit ihrer Zusammenarbeit sehr zufrieden. "Wir haben einige Kooperationen auf kommunaler Ebene", sagte Wild. "So können wir Aufgaben effektiver erfüllen." Er nannte die Beispiele Wasser/Abwasser mit der Starzel-Eyach-Wasserversorgungsgruppe und dem Abwasserzweckverband Hirrlingen-Starzeltal, die gemeinsam betriebene Gemeinschaftsschule und die Zusammenarbeit der Feuerwehr. Dabei werden sogar Landkreisgrenzen überschritten.

Auch aktuelle Themen kamen bei Wild und Widmaier nicht zu kurz: Sie treibt derzeit vor allem das Thema Breitbandversorgung um. Während sich Christoph Wild optimistisch gab, dass im Hirrlinger Gewerbegebiet "Hinter der Kirche" das Netz im Sommer 2020 freigeschaltet wird, berichtete Johann Widmaier von einem regelrechten Stillstand in Sachen Breitbandversorgung. Er hofft auf eine Anbindung ans Backbone-Netz in Richtung Hechingen oder Haigerloch im Jahr 2022. Bezüglich freier Gewerbeflächen wussten beide Bürgermeister ähnliches zu berichten. Die Gemeinden verfügen jeweils über rund zwei Hektar freies Bauland. Ziel sei es, "den heimischen Handwerkern auch weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten", so Wild. Bei der Kinderbetreuung sind beide Gemeinden auf einem guten Weg. In Hirrlingen entsteht zurzeit ein viergruppiger Kindergarten. "Auch Rangendingen hat seine Hausaufgaben gemacht", so Widmaier. In allen drei Ortsteilen stünden ausreichend Kindergarten- und Krippenplätze zur Verfügung.

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