Aktuelle Meldung

23.03.2020

Beschränkungen und Verbote für zahlreiche Branchen

Viele müssen jetzt schließen

Wegen der Corona-Krise sind zahlreiche Branchen mit Beschränkungen und Verboten belegt. Ganz aktuell nun auch Gaststätten und Restaurants.

Foto: Friedberg-stock.adobe.com

Gemäß der Rechtsverordnungen der Landesregierung vom 18., 20., 22. und 26. März gelten folgende Bestimmungen:

Offen bleiben:

  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffstandorte
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken)
  • Betriebskantinen (ohne Bewirtung externer Gäste)
  • Bestatter
  • Brennstoffhandel
  • Campingplätze für Personen mit dortigem Erstwohnsitz
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien mit Verkauf von Lebensmitteln oder Getränken
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradwerkstätten
  • Fahrschulen für LKW
  • Freie Berufe
  • Medizinische Fußpflege (stationär und mobil) Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Getränkemärkte
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörgeräteakustiker
  • Hundetrainer (Einzelcoaching)
  • Kaminkehrer
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien
  • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen (z.B. Küchenstudios)
  • Mobile Dienstleister der Gesundheitswirtschaft
  • Musiklehrer mit Einzelunterricht
  • Orthopädieschuhmacher
  • Personal Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen
  • Raiffeisenmärkte
  • Reisebüros
  • Sanitätshäuser
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Stördienste aller Art, insbesondere Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxen
  • Vermietung von Ferienwohnungen an Monteure
  • Versicherungsbüro
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zeitungen und Zeitschriften

    Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

    Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

    So müssen unter anderem Autohäuser und Fahrradläden bis 19. April 2020 schließen, nicht jedoch Kfz- und Fahrrad-Werkstätten, die auf die Reparatur und Wartung spezialisiert sind. Das Ministerium wies darauf hin, dass Einzelhändler, die ihren Laden schließen müssen, zum Beispiel über Hotlines, Online- oder Versandhandel oder andere Vertriebswege ihre Waren selbstverständlich weiterhin verkaufen dürften.

    Eine Öffnung der genannten Geschäfte erfolgt laut Vereinbarung zwischen Bund und Ländern unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen.

    Eine Übersicht mit Auslegungshinweisen für Baden-Württemberg gibt es auf der Website des Wirtschaftsministeriums.

    Gaststätten

    Laut Ankündigung der Landesregierung vom 20. März 2020 müssen ab dem 21. März 2020 alle Gaststätten und Restaurants in Baden-Württemberg geschlossen bleiben. Von der Schließung ausgenommen sind "Take Away"-Restaurants und Lieferdienste.

    Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt:

    • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
    • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,
    • Kinos,
    • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
    • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken erfolgen)
    • Bekleidungsgeschäfte
    • Blumenläden, Buchhandel
    • Copyshops
    • E-Zigaretten Shops
    • Fahrradläden (erlaubt bleiben Fahrradwerkstätten)
    • Fahrschulen (erlaubt bleiben Fahrschulen für LKW)
    • Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen
    • Fotostudios
    • Frisöre
    • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Cafés in Bäckereien, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen (erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten)
    • Kfz-Handel
    • Koch- und Grillschulen
    • Kosmetikstudios
    • Massagestudios
    • Mobile Dienstleister, die nicht zur Gesundheitswirtschaft gehören (Frisöre, Kosmetik, kosmetische Fußpflege)
    • Nagelstudios
    • Outlet-Center
    • Piercingstudios
    • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    • Reisebusse im touristischen Verkehr
    • Schreibwarenhandel
    • Sonnenstudios
    • Spielwarenhandel
    • Studios für kosmetische Fußpflege
    • Tattoostudios
    • Tourismushotels
    • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Wettannahmestellen
    • Vinotheken der Winzergenossenschaften
    • Waxingstudios
    • Wein- und Spirituosenhandlungen

      Veranstaltungen:

      • Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungenim außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.
      • Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

      Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.

      Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

      Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

      Ihr Ansprechpartner

      IHK-Zentrale
      IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
      Position: Projektmanager Handel und Dienstleistung
      Schwerpunkte: Projekt "Offensive für den Handel", Fachausschüsse Handel und Dienstleistung, Stellungnahmen im Rahmen der Bauleitplanung und bei Raumordnungsverfahren
      Telefon: 07121 201-141
      Fax: 07121 201-4141
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      Ihr Ansprechpartner

      IHK-Zentrale
      IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
      Position: Projektmanager Handel
      Schwerpunkte: Handel, Initiative Einpersonen- und Kleinunternehmen
      Telefon: 07121 201-167
      Fax: 07121 201-4167
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      Ihr Ansprechpartner

      IHK-Zentrale
      IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
      Position: Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis
      Schwerpunkte: Regionalmanagement Zollernalbkreis, IHK-Gremium Zollernalbkreis: Geschäftsführung, Branchenbetreuung Tourismus, Unterrichtung für Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
      Telefon: 07121 201-265
      Fax: 07121 201-4265
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