Aktuelle Meldung

14.02.2020

Ausgleichsabgabe: Keine Fristverlängerung möglich

Unternehmen müssen melden

Bis zum 31. März müssen Firmen die Anzahl ihrer schwerbehinderten Angestellten bei der Agentur für Arbeit melden. Ist die Beschäftigungsquote nicht erfüllt, wird eine Ausgleichsabgabe fällig.

Foto: karelnoppe - Fotolia.com

Firmen mit zwanzig oder mehr Beschäftigten müssen laut Gesetz mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Tun sie dies nicht, ist je unbesetztem Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe zu zahlen. Zur Überprüfung müssen alle beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis zum 31. März 2020 ihre Zahlen für das zurückliegende Kalenderjahr an die Arbeitsagentur melden. Zeitgleich ist auch die eventuell fällige Abgabe an das zuständige Integrationsamt zu überwiesen. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich.

Selbstveranlagung mit Software
Die Berechnung der Ausgleichsabgabe erfolgt als Selbstveranlagung durch die Arbeitgeber. Dafür stellt das Institut der Deutschen Wirtschaft  Köln auf der Website www.iw-elan.de die Software  „IW-Elan“ (früher: Rehadat-Elan) zur Verfügung, mit der die Meldung erstellt und anschließend verschickt werden kann. Aus der Ausgleichsabgabe werden Leistungen für schwerbehinderte Menschen zur Teilhabe am Arbeitsleben finanziert. Weiterführende Informationen stellt das Projekt Rehadat des Instituts der Deutschen Wirtschaft e.V. unter www.rehadat-ausgleichsabgabe.de zur Verfügung

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