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21.01.2016

IHK-Vollversammlung diskutiert über Zentrale und Akademie in Albstadt

Umlagesatz bleibt stabil

Volles Programm bei der Wintersitzung der IHK-Vollversammlung. Das Parlament der Unternehmerinnen und Unternehmer entschied dabei über die Zukunft der IHK-Zentrale und das Budget für 2016.

Für das neue Jahr plant die IHK mit annähernd unveränderten Beitragseinnahmen. Sie werden voraussichtlich bei 7,46 Millionen Euro liegen. Die über Gebühren und Entgelte abgerechneten Umsätze sollen um rund 200.000 Euro steigen, auf dann 5,75 Millionen Euro. Eine deutliche Erhöhung wird es mit plus 360.000 Euro lediglich bei den sonstigen betrieblichen Erträgen geben, auf dann 1,45 Millionen. Grund sind öffentliche Fördermittel, unter anderem für das Partnerschaftsprogramm mit Myanmar oder das Kompetenzzentrum Energieeffizienz. Per Saldo steigen die Erträge um rund 500.00 Euro. Der Umlagesatz für den IHK-Beitrag bleibt übrigens auch in 2016 bei 0,16 Prozent.

Ausführlich diskutierte die Vollversammlung über eine Machbarkeitsstudie des Büros Drees & Sommer zur Entwicklung des IHK-Areals an den Hindenburgstraße in Reutlingen. Das dortige Gebäude wurde Anfang der 1970er Jahre in Betrieb genommen. Technisch ist es weit von aktuellen Sicherheits- und Arbeitsplatzstandards entfernt und müsste umfassend saniert werden. Die Immobilienexperten haben geprüft, unter welchen Bedingungen die IHK den bisherigen Standort am Rande der Reutlinger Innenstadt weiter entwickeln kann. Dabei wurde insbesondere untersucht, ob das bestehende Gebäude saniert und erweitert oder abgerissen und neu gebaut werden kann. Anhand von unterschiedlichen Varianten kam das regionale Parlament der Unternehmerinnen und Unternehmer zum Entschluss, einen vollständigen Neubau auf den Weg zu bringen. Detailausarbeitungen und eine endgültige Beschlussfassung sollen bis Ende 2016 erfolgen.

Investitionsbedarf besteht auch in der IHK-Akademie in Albstadt und der dort untergebrachten Lehrwerkstatt. Die Vollversammlung gab grünes Licht, in Detailplanungen für einen Anbau mit Neuausstattung der IHK-Lehrwerkstatt und der Instandsetzung des Gebäudes einsteigen zu können. Voraussetzung für eine entsprechende Investition ist jedoch, dass das Land Baden-Württemberg diese Maßnahme finanziell fördert. "Wir wollen ein klares Signal setzen und den Zollernalbkreis stärken", sagt IHK-Präsident Christian O. Erbe.

Neues Leitbild
Die Vollversammlung beschloss außerdem ein neues Leitbild. Es löst die bisherigen Leitsätze ab, die aus 2002/2003 stammten und im Wesentlichen abgearbeitet waren. Der Entwurf für das Leitbild war zuvor in den Regionalgremien der IHK diskutiert worden. Das nun verabschiedete Leitbild (siehe Kasten) dient laut Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp als "Richtschnur für die Arbeit der IHK und soll deutlicher machen, wie sich die IHK versteht und in welchen Bereichen sie im Auftrag ihrer Mitglieder tätig wird. Dabei ist im neuen Leitbild laut Epp ein "klares Bekenntnis zu Leistung, Kunden- und Mitgliederorientierung, Effizienz und Transparenz enthalten."

Außerdem hat die Vollversammlung eine Änderung der Wahlordnung beschlossen. Demnach sind Kooptationen in die Vollversammlung auch künftig möglich. Die sechs Sitze werden jedoch den einzelnen Wahlgruppen zugeordnet. Jede der fünf Wahlgruppen erhält einen Kooptationssitz. In der Wahlgruppe Industrie soll es wegen der regionalen Bedeutung der Branche mit strukturprägenden Unternehmen einen zusätzlichen Sitz geben, so die Beschluss. Der Zweck der Kooptation ist die Verbesserung der Spiegelbildlichkeit der Vollversammlung.

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