Aktuelle Meldung

26.03.2020

Notfallfonds "Soforthilfe Corona"

So läuft das Antragsverfahren

Unternehmerinnen und Unternehmer können jetzt ihren Antrag für die Corona-Soforthilfe stellen. So funktioniert der Antrag.

Foto: chagin - Fotolia.com

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  1. Das Antragsformular muss beim Wirtschaftsministerium online heruntergeladen werden. Das Fomular als Download gibt es auf der Seite des Wirtschaftsministeriums unter "Antragsverfahren". Das Antragsformular ist vollständig auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und einzuscannen. Bitte beachten Sie unbedingt die FAQs auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums. 
  2. Der Antrag muss dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de hochgeladen werden. Von der Webseite aus werden alle Anträge an die zuständige IHK oder Handwerkskammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Bitte beachten Sie: Der Prozess erfolgt nur auf diesem Weg. Es werden keine Anträge per Post oder persönlich entgegen genommen.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Mehr Infos auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg. Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise der IHK Reutlingen zu den ersten geprüften Anträgen.

Außerdem hat die Handwerkskammer Stuttgart eine nützliche Ausfüllhilfe zur Frage der Liquiditätsprüfung erstellt.

Wer kann Anträge stellen?
Anträge können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler stellen, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind (siehe unten).

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Die Anträge sind vom Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.

Was wird gefördert?
Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, unter anderem für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und Ähnliches, durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig. Zur Erklärung: Am 11. März 2020 wurde die Situation von der WHO zur Pandemie erklärt.

Wie sind die Förderhöhen?
Die Soforthilfe besteht aus einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss und ist nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt. Er beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu fünf Beschäftigten,   
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu zehn Beschäftigten,  
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Sie wollen in einer anderen Sprache beraten werden? Hier finden Sie IHK-Ansprechpartner/-innen, die Ihnen weiterhelfen können. 

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