Pressemitteilung

17.01.2017

Strecken in Albstadt und Reutlingen

Ortsumfahrungen müssen kommen

Die Vollversammlung der IHK Reutlingen hat sich für die Realisierung der Dietwegtrasse in Reutlingen und der südlichen Ortsumfahrung von Albstadt-Lautlingen ausgesprochen.

Foto: Diezer - Fotolia.com

Die Ortsumfahrung Reutlingens wird aus Sicht der Vollversammlung nur durch die Dietwegtrasse ihre volle Wirksamkeit erlangen. „Wenn der Scheibengipfeltunnel in Betrieb ist, wird klar werden, dass damit nur eine halbe Ortsumfahrung realisiert ist“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Verkehrsteilnehmer von der Alb werden nach dem Tunnel entweder quer durch Reutlingen zur B 27 oder durchs Neckartal fahren. Beide Varianten führen kaum zügig voran. „Angesichts von Umweltzone und möglichen Fahrverboten braucht Reutlingen dringend eine leistungsfähige Ortsumfahrung“, so Wolfgang Epp. Die IHK-Vollversammlung hat sich daher für die zügige Aufnahme der notwendigen Planungsarbeiten ausgesprochen. „Die Planungen sind in einem frühen Stadium. Da lassen sich viele Aspekte sicher noch optimieren, um den Bedürfnissen der Anwohner Rechnung zu tragen“, sagt Epp.

Verzögerungen vermeiden

Mit Blick auf die Ortsumfahrung Lautlingens plädiert die IHK-Vollversammlung dafür, nicht mehr in eine grundsätzliche Diskussion um eine neue Trasse einzusteigen. Das Projekt ist planerisch weit fortgeschritten und könnte verhältnismäßig schnell in Bau gehen. „Wenn die Planfeststellung zügig abgeschlossen wird, sehen wir bei dieser Maßnahme schon in wenigen Jahren die Bagger rollen“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. „Wir sollten daher alles vermeiden, was die Planungen verzögert.“ Die Unternehmen rund um Albstadt wünschen sich eine rasche Realisierung der Maßnahme. Das hatte unlängst die Diskussion im IHK-Gremium für den Zollernalbkreis gezeigt. „Das jahrzehntelange Warten muss nun beendet werden“, fordert Epp.

Hintergrund
Die Dietwegtrasse in Reutlingen und die Ortsumfahrung von Albstadt-Lautlingen sind jeweils in den so genannten „vordringlichen Bedarf“ des neuen Bundesverkehrswegeplans bis 2030 aufgenommen worden. Zur Übersicht der für Neckar-Alb relevanten Projekte im Bundesverkehrswegeplan:

Forderungen der IHK Reutlingen zur Verkehrsinfrastruktur:

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