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12.03.2017

Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans

Oft bleibt nur Geduld

Das Land Baden-Württemberg startet mit 140 Maßnahmen und einem Volumen von 9,5 Milliarden Euro in die Umsetzung des neuen Bundesverkehrswegeplans. Das betrifft unmittelbar auch die geplanten regionalen Strecken.

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Als erstes werden landesweit jene 46 Neu- und Ausbaumaßnahmen zu Ende gebracht, die schon während der vorherigen Verkehrswegeplanung begonnen oder im Detail geplant wurden. Dazu gehören etwa die B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen, der Scheibengipfeltunnel in Reutlingen oder die Ortsumfahrung Grafenberg. Alle drei Strecken sind in Bau. Mit zu den 46 ersten Maßnahmen gehören auch der Schindhaubasistunnel für die B 27 sowie der Ausbau der B 27 zwischen Bodelshausen und Nehren. Beide Strecken sind im Vorentwurf. Die Ortsumfahrung Lautlingen ist ebenfalls mit auf der Liste. Bei ihr ist der Vorentwurf sogar schon genehmigt. Mit der Weiterführung dieser Planungen sind die Kapazitäten der Regierungspräsidien für die Bedarfsplanmaßnahmen bis auf Weiteres ausgelastet, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Vorstellung der Planungen für die kommenden Jahre.

Herbst: Priorisierung kommt
Für alle andere Projekte will das Land bis zum Herbst eine Priorisierung vorlegen. Sie sei notwendig, so Hermann. „Wir können nicht 140 Projekte mit der gleichen Kraft gleichzeitig betreiben. Das erfordert mancherorts noch Geduld, aber an dieser rationalen Einsicht kommt man nicht vorbei.“ Es gebe zu viele vordringliche Projekte. "Wo fangen wir an und in welcher Reihenfolge machen wir weiter?“, so der Minister. Davon betroffen sind in der Region Neckar-Alb unter anderem der Albaufstieg bei Lichtenstein, die Dietwegtrasse in Reutlingen sowie die Ortsumfahrungen von Schömberg, Engstingen und Unterjesingen.

Hier geht es zur Übersicht aller regionalen Maßnahmen im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

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