Pressemitteilung

12.04.2017

IHK-Berufsbildungsausschuss

Müller und Wiedmann wiedergewählt

Gerald Müller, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall in Reutlingen, und Nicolai Wiedmann, Leiter Ausbildung und Personalentwicklung der Groz-Beckert KG in Albstadt, bleiben für weitere vier Jahre an der Spitze des IHK-Berufsbildungsausschusses.

Wurden in den Berufsbildungsausschuss wiedergewählt: Nicolai Wiedmann (links, erste Reihe) und Gerald Müller (rechts, erste Reihe.) In der Mitte: Daniela Eberspächer-Roth, IHK-Vizepräsidentin.

Turnusgemäß wurde der Ausschuss vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes neu berufen. Dabei haben Müller und Wiedmann den Vorsitz alternierend inne. Neben dem Ausschussvorsitz wurden mit Eberhard Geiger aus Reutlingen und Maike Schollenberger von ver.di Fils-Neckar-Alb die Vorsitzenden für den Schlichtungsausschuss in Ausbildungsfragen bei der IHK gewählt.

Fokus auf die duale Ausbildung
Bei der konstituierenden Sitzung diskutierten die Ausschussmitglieder mit dem Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm über die Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Sorgen bereitet dem Ausschuss die Ausstattung der Berufsschulen und die geplante Zusammenlegung von kleinen Berufsschulklassen im ländlichen Raum. Dazu kommt, dass Jugendliche nach dem mittleren Bildungsabschluss weiter die Schulbank drücken wollen und immer weniger eine duale Ausbildung in Erwägung ziehen. Es bestand mit dem Gast aus dem Landtag Einigkeit: die duale Ausbildung muss wieder stärker in den Fokus gerückt und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung nach außen stärker sichtbar gemacht werden.

Hintergrund: Der Ausschuss
Anders als bei den übrigen IHK-Ausschüssen werden die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses nicht von der Vollversammlung, sondern vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg berufen. Er setzt sich aus jeweils sechs Vertretern der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Lehrer von Berufsschulen sowie Stellvertreter in gleicher Anzahl zusammen. Das Vorschlagsrecht haben die IHK, die Gewerkschaften und der Schulträger. Die Zusammensetzung und Aufgaben des Ausschusses sind gesetzlich geregelt. Er ist bei allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung miteinzubeziehen. Für die Aus- und Weiterbildung kann der Ausschuss zum Beispiel Prüfungsordnungen beschließen. Er kümmert sich auch um die Sicherstellung der Qualität der Berufsausbildung. Das kann beispielsweise die Anforderungen an die Führung eines Berichtshefts oder die Durchführung von Prüfungen betreffen.

Ein Bild des IHK-Berufsbildungsausschusses steht hier als Download zur Verfügung.

Weitere Infromationen zum Berufsbildungsauschuss gibt es hier.

Ihr Ansprechpartner

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IHK Reutlingen Bereich: Ausbildung
Position: Bereichsleiterin Ausbildung
Schwerpunkte: Bildungspolitik, Lehrstelleninitiative Neckar-Alb, Arbeitskreis Europäischer Sozialfonds Neckar-Alb, IHK-Berufsbildungsausschuss
Telefon: 07121 201-262
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