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11.06.2019

Bargeld ade

Kunden wollen digital bezahlen

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld schwindet. Händler müssen sich darauf einstellen, dass Kunden mit Karte und Smartphone zahlen wollen.

Mit dem Smartphone bezahlen Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Laut einer Erhebung des Handelsforschungsinstituts EHI ist der Umsatzanteil von Bargeld im stationären Einzelhandel erstmalig unter den der Kartenzahlungen gesunken. Demnach wurden 2018 im deutschen Einzelhandel 209,2 Milliarden Euro durch Kartenzahlungen umgesetzt. Bei einem gesamten Einzelhandelsumsatz von 430 Milliarden Euro entspricht dies einem Anteil von 48,6 Prozent. Die Zahlung per Bargeld verlor hingegen 1,7 Prozentpunkte und liegt nun bei einem Anteil von 48,3 Prozent. Die restlichen 3,1 Prozentpunkte verteilen sich auf Käufe durch Rechnung, Finanzierung und Gutscheine.

Handel muss sich vorbereiten
Barzahlung wird nach wie vor ein Thema im Handel bleiben. Dennoch zeigen die Zahlen: Kunden wollen bequem mit Girocard oder dem Smartphone zahlen. Stationäre Einzelhändler müssen sich daher auf neue Zahlungsmethoden wie kontaktlose Karten-Zahlung einstellen und in ihre Payment-Infrastruktur investieren. Die Digitalisierungsprämie des Landes Baden-Württemberg kann helfen, diese Investitionen zu finanzieren.

Digitalisierungsprämie - Förderung für KMU
Mit der Digitalisierungsprämie fördert das Land Baden-Württemberg branchenübergreifend kleine und mittlere Unternehmen, die in  die Digitalisierung investieren wollen. Bezuschusst wird etwa die Anschaffung von Hard- und Software, die zu einem Fortschritt der betriebsinternen Digitalisierung beiträgt, sowie deren Einführung und die nötigen Mitarbeiterschulungen. Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem, dass das eingereichte IKT-Projekt noch nicht gestartet ist. Unterstützt werden dabei Vorhaben mit einem Volumen zwischen 5.000 Euro und 100.000 Euro. Dabei können bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden, maximal jedoch 10.000 Euro.

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